Profanation - Ultra-Noise Warfare
Review

Profanation - Ultra-Noise Warfare

2023 kündigten sich die Franzosen von Profanation nicht groß an, sondern schlugen mit ihrer ersten EP 'Skull Crushing Violence' quasi aus dem Nichts ungebremst ein. Drei Jahre später kehrt die Truppe aus Île-de-France mit ihrem Debütalbum 'Ultra-Noise Warfare' zurück und macht wieder einmal keine Gefangenen.

  • von Sebi
  • 04.10.2026

Von Anfang bis Ende prügelt das Quartett mit beeindruckender Intensität auf die Zuhörer ein. Dabei bleibt keine Verschnaufpause, wer nicht mit dem Tempo der Pariser mithalten kann, wird einfach zurückgelassen. Brutal und wenig einfühlsam breiten sich die Riffs aus und lassen keinen Platz für Zweifler. Quasi jeder Song trifft hier voll ins Schwarze. 

Für ein Full-Length ist die Scheibe mit ihren knapp 27 Minuten zwar etwas kurz geraten, aber dennoch randvoll gefüllt mit 9 brutalen Songs die einem das Trommelfell aus den Ohren ballern und in eine absolute "World of Pain" hineinversetzen.

Absolute Anspielempfehlungen gibt es hier für den Opener 'Servile Rot', der perfekt auf die Gangart des Albums einstimmt und direkt klar macht, dass Profanation keine Spaßshow betreiben und ihr Handwerk perfekt beherrschen. Antesten sollte man auch das brachiale Stück 'Total Stomp', das in fettem Mid-Tempo langsam das Ende einläutet. Und mitnehmen sollte man schließlich auch den letzten Track 'Anti', der perfekt umschreibt, wofür Profanation stehen: eine kompromisslose Mischung aus Death Metal und feinstem Grindcore. 

 'Ultra-Noise Warfare' ist ein klassisches "all killer - no filler" - Album hier hängt wirklich Knallersong an Knallersong. 

Erschienen ist das gute Stück beim Kult-Label "Iron Bonehead Productions" auf CD und Vinyl und sollte in jeder gut sortierten Plattensammlung zu finden sein.

Trackliste:

1. Servile Rot

2. Army of Dogs

3. Nosebleed Razor

4. Realm of the Absolute

5. Ultra-Noise Warfare

6. Vermin

7. Total Stomp

8. World of Pain

9. Anti

9.5
PUNKTE
Bewertung

Profanation machen ihrem Ruf mit ihrem ersten Album alle Ehre und bauen sogar noch einmal den Krater des Einschlags ihrer ersten EP aus. Definitiv eins der Jahreshighlights! 

Sebi

"I envy the maggots. Their stuff at least sticks together."

+