Laura Künnap is a name you maybe have never heard of when you aren’t familiar with the estonian scene -but most of the people there (and most likely in Scandinavia) have already seen her art. Laura is indeed a creative mastermind that created the latest Hard Rock Laager Event posters, a lot of band artwork and has her own etsy-shop for fine “morbid” art. Time for Undergrounded to take another look behind the curtains of the estonian scene!

In the Estonian metal scene, as a creative and dedicated mind, you don’t do only „one“ thing. As there aren’t enough people to feed the hunger of the fans, you are (at least) in one band, you organize gigs on your own, and on the day of the gig(s) you are lighting guy, coordinator and band supervisor in one person. All of this applies to Ingmar Aasoja, who is an active singer and guitar player in his band „Thou Shell Of Death“ and who organizes one of the most important festivals in Tallinn – Howls Of Winter.

Janne Vuorela might not be a name that you have already heard of, but this might change soon. As we have just recently had a deeper dive into the persian/far eastern scene with our interview with Magus and the review of Paganland, we have heard about a project called „Persian Black Metal Story“. This soon-to-be first documentary from Janne Vuorela is depicting the Black Metal scene in Persia in general as well as the story of an outstanding persian artist in particular. We wanted to know more about Janne and of course about his project.

Black Metal ist momentan ein schwieriges Thema. Die einen beklagen die Bandschwemme und die generischen Kopien der nächsten 100 XY-Trve-Cvlt-Norwegischen Wald-und-Wiesen-Kombos, die anderen verfassen Abgrenzungen nach Links und Rechts, um überhaupt irgendwo spielen zu „dürfen“, und wieder andere… naja, wieder andere halten die Fresse, beklagen sich nicht, ziehen ihr Ding durch und performen, wo es passt.

Auf dem diesjährigen Under The Black Sun Festival ist unser Team in der Backstage Area auf eine interessante Persönlichkeit gestoßen: Lord Magus Faustoos. Der Black Metal-Musiker ist Gründer der Arabic Anti-Islamic Legion und des Kollektivs Endarkening Occult Wartist Lodge, spielt in zahlreichen Bands und hat in der arabischen Welt nicht bloß Probleme mit den Behörden gehabt oder „Mi Mi Mi“-Rufe religiöser Fundamentalisten geerntet, wie es so manch eine satanistische oder zumindest anti-christliche Band in Europa mitunter tut, sondern musste gar um sein Leben fürchten. Die Geschichte des gebürtigen Iraners hat uns dermaßen fasziniert und ins Nachdenken gebracht, dass wir den Mann unbedingt zu Wort kommen lassen wollten.

Während sich im Underground die Black Metal Events immer noch großer Beliebtheit erfreuen, ist es um einige große Veranstaltungen ruhig geworden. Dies hängt nicht nur mit der immer schwierigeren Situation zur Erfüllung der rechtlichen Auflagen und den dadurch steigenden immensen Kosten zusammen. Auch für die Bands besteht der berechtigte Wunsch, mit ihren Auftritten die Unkosten für Anreise, Unterkunft zu decken sowie ein Zubrot für Probenräume, Equipment, Studiomiete, etc. zu bekommen. Dass hier also schwindende Besucherzahlen und die damit einhergehende finanzielle Ungewissheit eine wichtige Rolle spielen, ist ein "No Brainer".

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