Causam - Doomsday Rapture
Review

Causam - Doomsday Rapture

Heute knöpfen wir uns mal das Debüt der Schweizer Causam vor, welches schon im Februar die Dunkelheit dieser Welt erblickte. Mit einer guten halben Stunde ist das Album verhältnismäßig knackig, geht aber unabhängig davon ganz gut nach vorne. Die Details gibt es dann weiter unten.

  • von Kara Svart
  • 02.05.2021

Ein akustisches Intro gibt den Startschuss, kurzerhand gefolgt vom Song ,,Wasteland Utopia“, in welchem die Krachkapelle uns ihr Handwerk darlegt - so weit, so gut. Melodisch orientieren sich auch ,,Beauty of Decay“, sowie „Born into a Violent World“ an der dezenten Melancholie vom Anfang, was grundsätzlich zwar gut klingt, dennoch wartet man ein bisschen auf den Einschlag.

Dieser kommt dann gerade zur rechten Zeit. Nach der vorhergegangenen Harmonie zerfetzt ,,Primal Instinct“ uns die Lauscher und sorgt für eine sehr angenehme Abwechslung, sowohl was die Gitarrenparts betrifft als auch tempomäßig. Causam machen weiter mit ,,Eternal“ - alte Muster sind zu erkennen und die Stimmung der ersten beiden Songs setzt sich hierin noch ein Stück weiter fort.

Zum Schluss zeigen Causam dann ihr zweites Gesicht. Der bisherige musikalische Pfad wird verlassen, als uns in ,,Meritocracy“ ein bedrohliches Riff entgegenschallt. „Cleansing“ macht den Abschluss und schafft es, die eher wehmütige Atmosphäre mit dem oldschooligen Geknüppel aus dem vorherigen Song zu kombinieren und verabschiedet uns mit Sirenengeheul.

Trackliste:

01. Intro
02. Wasteland Utopia
03. Beauty of Decay
04. Born into a violent World
05. Primal Instinct
06. Eternal
07. Meritocracy
08. Cleansing

7
PUNKTE
Bewertung

Wem melodisches Mitteltempo zusagt, der wird dieses Album sehr mögen - viele interessante Ansätze werden technisch sauber über die Bühne gebracht... aber beim nächsten Mal darf es gerne noch etwas mehr rumsen!

Band

  • Causam

Album Titel

  • Doomsday Rapture

Erscheinungsdatum

  • 12.02.2021
Kara Svart

Aìteamh na gaoth tuath, sneach ìs reodhadh anns an uair.

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