Dienstag, 10 März 2015 11:07

Dead Lucky - Sons Of Lazarus

geschrieben von Ghostwriter
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Sons Of Lazarus Sons Of Lazarus Dead Lucky

Dr. Music Promotion hat in der Vergangenheit immer wieder ein spezielles Händchen für geile Rock Im bzw. Exporte bewiesen - AC Angry, Jesus Chrüsler Supercar und Captain Crimson um nur ein paar zu nennen. Genau in diese Bresche schlagen auch Dead Lucky aus Kapstadt mit Ihrem neuen Release Sons Of Lazarus, der einem richtig Laune auf heruntergelassene Scheiben, Bier am See oder die kommende Festivalsaison macht.

Überzeugend ist die rohe Spielfreude die ich den Jungs aufgrund der Darbietung attestiere und die sich auch schon durch unzählige Auftritte in deren Umfeld bewiesen hat. Der nächste logische Schritt ist natürlich Old Mother Europe und mit diesem Debüt wird das ein Sturm ohnegleichen werden!


Auf dem Silberling Sons Of Lazarus verstecken sich 12 Songs bei denen auch beim X-ten Durchlauf keine echten Schwächen zu erkennen sind. Natürlich werden dem geneigten Heavy-Oldschool-Rock Fan die einen oder anderen Riffs nur allzu bekannt vorkommen, aber das ist in diesem Genre mit den als Vorbild genommenen Bombasten wie Black Sabbath, Motörhead oder auch Danzig inzwischen kaum zu vermeiden. Trotzdem passen Dead Lucky sehr gut in die Welle des subjektiv-gefühlten neu erstarkenden Heavy Rocks und reihen sich ein in die Releases von z.B. Vidunder (Mit mehr Dampf), Mallory (Nur weniger theatralisch) oder den deutschen Razzamatazz (Mit frischer Spielfreude).


Vocalist Kyle Lucky liefert mit seiner rauen und räudigen und dennoch melodischen Stimme das perfekte Gerüst für die zwei Gitarristen Alex Krause und Chris Bornman, die sich immer mal wieder durch kleinere Soli aus der Reserve locken lassen, während Bassist Chris Thunder zusammen mit Jean Labuschagne an den Drums den Takt vorgeben. Die einzelnen Songs sind fast ausnahmslos energetisch durchgeknüppelt und nur mit Track 9 „The End Of Day“ kommt scheinbar eine Ballade ins Spiel, die aber auch durch gebotene Härte aus dem kurzen Moment der, ja fast schon Weinerlichen-Selbstmitleid-Atmosphäre zu nennenden Situation gerettet wird. Track 11 „A Pause For The Fallen“ ist zudem kein Song, sondern die Albumswidmung und wer auch immer da gestorben sein mag, ist jetzt zumindest auf CD unsterblich geworden - Rock forever!

 

Trackliste:

1. Sons Of Lazarus
2. King Of The Underworld
3. Prowler
4. Live Fast, Die Last
5. Our Prayer
6. Favorite Kinda Women
7. Sin City
8. Women Of The Night
9. End Of The Day
10. Slow Dance With A Devil
11. A Pause For The Fallen
12. Immortals


Bewertung:

8 von 10 Punkten


Weitere Informationen

  • Band: Dead Lucky
  • Album Titel: Sons Of Lazarus
  • Erscheinungsdatum: 13.03.2015
  • Fazit: Insgesamt ist das Album bestimmt nichts Neues, aber sehr kurzweilig und sehr nett anzuhören. Nur die Gesamt-Spielzeit, auch wenn Sie sich im guten Durchschnitt befindet, hätte für ein Debüt etwas länger sein dürfen. Andererseits will wohl in diesem Genre auch niemand Epen hören, sondern nur den rockigen Wind in den Ohren!
Gelesen 2746 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 März 2015 12:43

Medien

Live Fast, Die Last (Official Music Video) Dead Lucky

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