Als Prophecy Productions Anno 2015 ankündigte, dass es zu Ehren des 20-jährigen Bestehens ein Jubiläumsfestival mit speziellen Bands aus eigenem Kader veranstalten würde, löste man eine Welle der Begeisterung aus. Fand das Event in der Erstauflage noch als Ein-Tages-Fest statt, wuchs man 2016 bereits zu einem Zwei-Tages-Spektakel heran und holte auch Label-übergreifend besondere Bands ins Line-Up. Nach den überaus beliebten ersten drei Ausgaben des Label-eigenen Prophecy Fests in den Jahren bis 2017 gaben die Veranstalter früh bekannt, dass man 2018 mit einem Event in der wunderschönen Balver Höhle im Karstgebiet zwischen Westfalen und Sauerland aussetzen, dafür aber 2019 in die Eventstätte zurückkehren werde – gesagt, getan: Das Special Interest-Label lud mit besonderem Programm am Wochenende des 13.-14. September zur nunmehr 4. Ausgabe ihres auserlesenen Events und damit zu einer Musikveranstaltung der Extraklasse.

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Freitag, 11 Oktober 2019 14:01

INTERVIEW MIT TOBI (DEVIL'S BOUND FESTIVAL)

Die Macher des kleinen aber feinen lokalen Festivals Devil's Bound gehen mit ihren Bestrebungen den richtigen Weg: Einfach mal machen! Wie fast überall in dieser Republik werden entweder kleine Konzertlocations eher geschlossen als erweitert oder werden schlicht und einfach nicht für unbekannte, neue, regionale, hartgesottene Musiker und Veranstalter zugänglich gemacht. Genau diese Lücken füllt die Crew von Devil's Bound mit Bravour. Wer aber steckt hinter der Veranstaltung?

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Mitte Dezember findet im Großraum Berlin zum fünften Mal die bei jeder bisherigen Ausgabe mit außerordentlichem, erlesenem Programm aufwartende Eventreihe De Mortem Et Diabolum statt. Bisher war das Berliner Columbia Theater Ort der Veranstaltung - wie kürzlich bekanntgegeben wurde, ist mit dem Jugendhaus in Paulinenaue eine neue Location gefunden worden, nachdem die Veranstalter via Social Media hatten verlautbaren lassen, dass man zu diesem Schritt gezwungen wurde. Als Begründung wurde angegeben, dass die Geschäftsführung der früheren Konzertstätte Auflagen aussprach, die nicht zu erfüllen waren, und sich die Verantwortlichen mit Vorwürfen wegen mancher geladener Acts konfrontiert sahen. 

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Der letzte Tag des UTBS begann früh und hatte wahrhaftig den Charakter eines apokalyptischen, "letzten Tages": Es war den Besuchern deutlich anzusehen, welche Tortur ihre Körper in den vorausgegangen Sonnenläufen dank der Hitze durchgemacht haben. Der Samstag sollte auch der heißeste Tag des Festivals werden und direkt vor der Bühne in der prallen Sonne war es kaum auszuhalten.

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In gut drei Wochen heißt es wieder: „Roar For The Boar!“, wenn im beschaulichen nordschwäbisch-fränkischen Mulfingen/Buchenbach das zweijährlich stattfindende Boarstream seine Pforten öffnet. „Moment mal“, werden jetzt viele sagen! „Warum zweijährlich, wenn das letzte Boarstream erst 2018 war?“ - Zeit für uns die Veranstalter Marci und Itchy zu Dorfbürokratie, ad hoc Zeitdruck und einer teuflischen Ticketanzahl zu befragen:

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Der Freitag zeigte sich anfangs von einer sehr milden Seite für die Besucherschaft des diesjährigen UTBS, da der Himmel zunächst bewölkt war. Während sich manche am bereitgestellten Frühstücksstand gütlich taten und der Rest erst ganz langsam aus den Zelten kroch, begannen im Infield bereits die Vorbereitungen für die Auftritte des Tages und das erste Bier im Backstage wurde gezapft (wir leaken vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, welche Band sich bereits vormittags ausschenken ließ!). 

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Tag 1 des diesjährigen Under The Black Sun Festivals begrüßte die Besucher mit unerbittlichem Sonnenschein, wie es zurzeit in Deutschland nahezu überall der Fall ist. Etwas ausgelaugt von der langen Anreise (unser Team kam dieses Mal komplett aus Nordrhein-Westfalen und verbrachte um die 5 Stunden auf der Autobahn) begutachteten wir zunächst das Gelände und man musste feststellen, dass größtenteils am bewährten Aufbau festgehalten wurde. Dieses Mal gab es sogar auf dem Campground einen Bierstand, neben dem auch für Frühstück gesorgt wurde, mehrere Wasserstationen und (haltet euch fest!) provisorisch zusammengeschusterte Duschanlagen auf dem Festivalground! Leider bemängelten manche Besucher, dass das Bier am Donnerstagnachmittag alles andere als kalt serviert wurde, was man aber zügig in den Griff bekam.

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Wir mögen etwas, was ihr kennen solltet: Das Klein-Label Geisterasche Organisation aus dem rheinland-pfälzischen Pirmasens hat eine kleine handverlesene Gruppe an Bands in seinem Kader, die alle einen näheren Blick wert sind. Neben Ekstasis, F41.0, Frostreich und Antisoph gibt es da noch die vielversprechenden Nemesis Sopor aus Dresden, welche sich mit ihrem geist- und abwechslungsreichen Black Metal-Sturm einen Platz in unserer Kategorie Unter dem Radar redlich verdient haben.

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Der letzte Tag eines Festivals ist immer begleitet von Freude und Wehmut zugleich. Die etwas urigen Vera Lux waren glücklicherweise die erste Band des Tages, um die Trübsal (und einen für die einen leichten, für die anderen schweren Kater) vergessen zu lassen. Obwohl seit 2014 aktiv, hat die Band aus Nürnberg bisher nur eine Demo veröffentlicht – man munkelt allerdings, dass sich das in nicht allzu ferner Zeit ändern wird.

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Die Sonne stand auch am zweiten Festivaltag der diesjährigen Ausgabe des Dark Troll früh am Himmel und die Temperaturen stiegen zügig auf weit über 25°C. Nach einem ausgiebigen (Bier-)Frühstück und dem Besuch bei den freundlichen und gut organisierten Helfern der Campingplätze ging es gegen 14 Uhr auf der Burg mit dem Programm weiter.

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