War der Anreisetag noch vom Hochsommer bestimmt, zogen in der überraschend kühlen Nacht einige Wolken über Friesack auf, sodass die Besucher den Morgen in Wind und weißgrauer Kulisse verbrachten. Nach dem Katerfrühstück und der Nachbereitung des ersten Festivaltags schlug auch unser Team gegen 14 Uhr wieder auf dem Gelände der Freilichtbühne auf, um den zweiten Tag zu begehen – es kam auch die glorreiche Idee auf, endlich unser Banner aufzuhängen, daran hatte an Tag 1 natürlich niemand gedacht.

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Bereits zum zweiten Mal fand das Under The Black Sun Festival in der neuen Location, namentlich der Freilichtbühne Friesack statt. Anders als im letzten Jahr, in dem die Unwetterlage das neue Gelände in einen unwirtlichen Schlammsumpf verwandelte, wurden die Besucher diesmal von heißer Sonne, klarem Himmel und trockener Luft begrüßt. Dass dies reinem Glück geschuldet war, bewies unter anderem die lange Anfahrt unseres Chapter-Führers BaWü, der nicht weniger als drei Mal durch „schweres Wetter“ von Stuttgart ins Berliner Umland anreiste. Den Nachmittag über füllte sich der trockene Zeltacker mehr und mehr und gespannt erwartete man die ersten Bands.

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Am vergangenen Mittwoch statteten die geheimnisumwobenen Polen Batushka dem Ruhrgebiet einen erneuten Besuch ab. Auf ihrer aktuellen „European Pilgrimage“-Tour, welche bereits in die dritte Runde geht, hat die mittlerweile bei Metal Blade Records praktizierende Combo seit Veröffentlichung ihres Debüts „Litourgiya“ von 2015 ordentlich gebrandschatzt und einen schaurig-schönen Kult um sich aufbauen können. Den Termin vom 17.01. im Turock, Essen, hatten sich daher viele Metal-Fans schon im vergangenen Jahr rot angestrichen.  Bereits vor dem offiziellen Einlass um 19 Uhr reihten sich die Fans in einer außerordentlich „deutschen“ Schlange bis weit über das untere Ende der Fußgängerzone hinweg.

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Was 2002 mit nur vier Bands in der finnischen Metal-Hauptstadt Oulu begann jährte sich nun zum 13. Mal: Das Jalometalli Metal Festival. Mittlerweile hat es sich zu einem 2 Tages-Festival entwickelt, dieses Jahr zum ersten Mal mit drei Bühnen. Und auch sonst gab es einige Änderungen. Man nahm Abschied vom bisherigen Austragungsort „Club Teatria“, welches Anfang des Jahres abgerissen wurde, und verlegte es in den Stadtteil „Raksila“. Der Vorteil des neuen Festivalgeländes ist nicht nur die unmittelbare Nähe zu Supermärkten, sondern auch die Nähe zu den bekanntesten Metal-Bars der Stadt „Hevimesta“ und „Nuclear Nightclub“. Mit einem Fußmarsch von nur 15 min. kann die Party nach den Bands umso schneller weitergehen.

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