Mitte Dezember findet im Großraum Berlin zum fünften Mal die bei jeder bisherigen Ausgabe mit außerordentlichem, erlesenem Programm aufwartende Eventreihe De Mortem Et Diabolum statt. Bisher war das Berliner Columbia Theater Ort der Veranstaltung - wie kürzlich bekanntgegeben wurde, ist mit dem Jugendhaus in Paulinenaue eine neue Location gefunden worden, nachdem die Veranstalter via Social Media hatten verlautbaren lassen, dass man zu diesem Schritt gezwungen wurde. Als Begründung wurde angegeben, dass die Geschäftsführung der früheren Konzertstätte Auflagen aussprach, die nicht zu erfüllen waren, und sich die Verantwortlichen mit Vorwürfen wegen mancher geladener Acts konfrontiert sahen. 

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Freitag, 16 August 2019 20:44

Hexenbrett - Erste Beschwörung

Mit Hexenbrett schickt sich eine komplett anonym agierende Band an trashige Horrorfilm-Atmosphäre mit schmissigem, interessantem Black-Metal auf originelle Art zu verbinden. Lohnt sich der Zugriff beim derzeit so gerade noch erhältlichen Tape? Wie schon ein weiser, alter Mann aus dem Norden als Catchphrase etabliert hat: Let's find out!

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Samstag, 03 August 2019 17:12

Chaedrist - Chaostheosis

Nun ja, was soll man sagen? Wer seine Blackened-Death-Bands gerne eher auf der Black Metal-Seite genießt, sollte dem zweiten Chaedrist-Album "Chaostheosis" definitiv eine Chance geben. Wirklich überrascht hat uns der Sound nach dem Lesen der Bandcamp-Tags und dem Betrachten des Albumcovers nicht, man bekommt exakt das, was man erwartet: Reichlich angeschwärzten Death Metal mit modernem Einschlag. Vorhersehbar, aber gut exekutiert.

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Dienstag, 21 Mai 2019 20:14

Pest Empire - Liberty Death

Bereits seit 2012 treiben die Oberrheinländer Pest Empire ihr Unwesen in den Gefilden des Doom-inspirierten Black Metal. Nun liefern sie uns ihre bereits dritte EP „Liberty Death“ und verzichten damit weiterhin darauf, ein Full-length zu produzieren. Mag vielleicht daran liegen, dass das Trio aus Speyer bisher nicht bei einem Label unter Vertrag steht. Schauen wir mal, ob die Eigenproduktion auch so etwas taugt.

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In den sächsischen Weiten entstand 2014 das, was wir heute als das von nordischer Mythologie geprägte Black Metal-Projekt Nornír kennen. Das Quartett rund um Frontfrau Lethian beschäftigt sich dabei nicht nur thematisch mit dem hohen Norden, sondern veredelt seine Musik teilweise auch mit der nordischen Sprache und verleiht der Musik der Band damit eine ganz neue Tiefe.

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Bands in der Wahl ihrer Texte an den lokalen Gegebenheiten orientieren.  So verwundert es auch nicht, dass dabei teilweise auf Dialekte zurückgegriffen wird, die vielen mitunter unbekannt erscheinen. Friisk aus dem schönen Ostfriesland fallen in diese Kategorie - und sind aus ihrem Umkreis vermutlich die ersten damit...

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Trotz eines gefühlt endlos langen Staus durch einen Unfall konnte nichts unsere Vorfreude mindern, Ellende und Firtan zusammen in Mörlenbach/Weiher zu sehen. Unsere Blicke erhellten sich, als wir uns vor der Halle wiederfanden und dem Soundcheck lauschen konnten. Im Konzert selbst konnte von Langeweile keine Rede sein – welch ein Abend:

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Es gibt ja Bands, die tatsächlich vollkommen beabsichtigt in hadalen Untiefen weit, weit unter jedwedem Radar tauchen, so tief, dass nur wenige Eingeweihte überhaupt von ihnen gehört haben. Gerade solche Geheimtipps sind es aber oft, die eines besonderen Blickes eigentlich würdig sind, aber genauso oft unverdient übersehen werden. Der deutsche Satanszirkel mit dem urigen Namen Znafelriff, um den es diesmal gehen soll, existiert nun bereits seit 14 Jahren und dennoch haben die vier Mitglieder Stand 2019 erst eine Demo, zwei EPs und eine Einzel-Single herausgebracht. 

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Wenn sich Bands auflösen, hat dies oft ganz profane Gründe: Der Sänger schläft mit der Freundin vom Drummer, den Bassisten trifft der Blitz beim Onanieren im Stadtpark oder der Gitarrist hört nach einem Schlaganfall plötzlich nur noch Hip-Hop. Wenn die Band berühmt war, gibt es nach der Auflösung noch ein paar Monate Paparazzi-Bilder und danach im 5-Jahres-Turnus Berichte mit „Schockbeichten“ oder „Was ist eigentlich aus XY“ geworden in der Metal-Bild. Ist die Band unbekannt, bleiben ein paar Alben in staubigen Schränken liegen, die nur noch selten mal auf dem Plattenteller von engen Freunden oder Fans rotieren und die ansonsten dem allgemeinen Vergessen anheim fallen. Ganz anders ist es der Death/Thrash Metal-Band Corporate Pain ergangen.

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Samstag, 09 Februar 2019 20:00

UNTER DEM RADAR - HÁVAMÁL (FOLK METAL)

Dieses Mal unter dem Radar: Die Folk Metal-Band Hávamál aus dem hessischen Hanau. Niklas Geist hat die Band, erst noch ohne Namen, im Frühling 2014 mit der direkten Absicht gegründet, auch ein Cello und eine weibliche Gesangsstimme zusätzlich zum klassischen Line-Up einzubinden. Doch im Folgenden stieß man zunächst auf Schwierigkeiten, eine Band mit großer Instrumenten-Variation aufzustellen. Bis zur Veröffentlichung der Debüt-EP "Nebelreiter" im Jahr 2018 mussten zunächst noch einige Widrigkeiten durchgestanden werden. Wir rollen im Folgenden etwas die Historie auf.

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