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Donnerstag, 05 Dezember 2013 14:19

04.12.2013 - Black Sabbath + Uncle Acid & the Deadbeats - Festhalle Frankfurt

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Mein Ticket für diesen Tag lag schon ein halbes Jahr lang friedlich auf meinem Schreibtisch, bis es endlich am 04.12.2013 soweit war. Black Sabbath in „fast“ Ur-Besetzung. Mit dabei waren die Briten von Uncle Acid & the Deadbeats.

Wer die Band noch nicht kennt, aber auf den Sound der 70er steht, sollte gefallen am psychedelischen Sound des Quartetts haben, das sich erst im Jahre 2009 gegründet hat und jetzt schon einen hoch angesehen Namen im Underground hat. Musikalisch passten sie wie Arsch auf Eimer zu Black Sabbath. Bisher kannte ich die Jungs nur von Platte, doch Live gefielen sie mir noch einen Tick besser, sodass wohl auch ihre bisherigen beiden Studioalben den baldigen Weg in meine Vinyldiskographie finden werden!

Die proppevolle Halle schien aus allen Nähten zu platzen, als es immer Näher an den Hauptact ging. Ein gigantischer Vorhang verschlang die hektisch arbeitenden Roadies die es, wie ich finde, in einer Spitzenzeit schafften, das Publikum nicht zu lange auf die Folter zu spannen.

Mit einem fantastisch gelaunten Ozzy, der am Vortag seinen 65.Geburtstag feierte, begann das Spektakel bei dem mit dem Übersong „War Pigs“ angefangen wurde. Der Sound erwies sich, aus ca.7m direkt vor der Bühne, als extrem gelungen, sodass sich Ozzy auch sehr anstrengen musste, und keinen Fehlschlägen Platz gegeben war. Doch Ozzy gefiel mir an diesem Abend so gut wie noch nie! Sonst kam er mir Live meisten Schlapp und unausgeruht vor, doch an diesem Tag wirkte er wieder frisch wie eh und je! Auch Tony Iommi und Geezer Butler spielten frisch auf, als hätten wir das Jahr 1979! Genauso oldschoollastig war auch die Setlist, die nur drei neuen Songs Platz ließ. Und dann noch den stärksten des neuen Albums „13“. Dabei waren „Age of Reasons“, „End of the Beginning“ und „God is dead“.

Ansonsten wurde ein Klassiker nach dem anderen aufgespielt, so unter anderem “Snowblind“, Fairies wear Boots“, „Iron man“ und natürlich auch „Paranoid“ als letzte Zugabe.

Einzigst das Ur-Drummer Bill Ward nicht dabei war (danke Sharon…) machte mir anfangs ein wenig Bauchschmerzen. Denn auf dem neuesten Studioalbum spielte Brad Wilk (Audioslave, Rage against the Machine) die Drums ein. Doch Live gab es ein anderes Gesicht an der Schießbude zu sehen! Tommy Clufetos (Ozzy Osbourne, Rob Zombie, Ted Nugent, Alice Cooper) übernahm den Live Part und überzeugte mich, wie lang kein Drummer mehr! Nicht nur das ewig dauernden und dennoch spannende Drum Solo war von unendlich viel Euphorie geprägt, er machte über den ganzen Abend einen tollen Eindruck und genoss es sichtlich mit solchen Übergrößen Live sein Bestes zu geben, wirklich klasse!

 

Im nächsten Jahr werde ich mir Black Sabbath sicherlich nochmals zu Gemüte führen, den Ozzy und Co. gastieren im Juni in der Stuttgarter Schleyerhalle… apropos Stuttgart…oft genug habe ich mich über die Zufahrt mit dem Auto aufgeregt, doch Frankfurt setzte dem ganzen noch einen drauf! Die letzten vier Kilometer in einer knappen Stunde? Ich beschwere mich nie wieder über unsere Landeshauptstadt… ;)

 

Weitere Informationen

  • Band(s): Black Sabbath, Uncle Acid & the Deadbeats
  • Wann: 04.12.2013
  • Wo: Festhalle Frankfurt
Gelesen 1889 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 05 Dezember 2013 14:26


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