In diesen Tagen kehren die Leipziger Atmosphäre-Künstler Antlers mit ihrem neuen Album „beneath.below.behold“ zurück. Während ihr eigentümlicher, wahnsinnig vielseitiger Black Metal-Stil bereits auf ihrem 2015er Debüt „A Gaze Into The Abyss“ deutlich wurde, konnten die Sachsen vor allem auch live mit ihrem Material begeistern – auch optisch wurde da viel Wert aufs Image gelegt: So wird die Bühne mit Knochen und Tierschädeln verziert, Kerzen entzündet und das Licht stark gedimmt.

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Sonntag, 01 Februar 2015 12:01

Urfaust - Apparitions [EP]

Urfaust sind schon ein merkwürdiger und vielgesichtiger Parasit in der Metal-Szene. Was 2003 als Dark Ambient-Projekt begann, avancierte irgendwann zu einem gediegenen, avantgardistischen Gewand einer Neofolk-Ästhetik, in den punktuierten Extrema der Musik gar mit Black Metal- und Doom Metal-Auswüchsen. Wenn man aber einen zusammenkittenden Faktor in der gesamten Diskographie des Duos aus den Niederlanden benennen möchte, so ist es wohl ihr Hang zur Kreation tiefschwarzer, elend-bitterer Trauerlandschaften und drückender Atmosphäre. Das letzte richtige Studioalbum liegt mit „Der freiwillige Bettler“ bereits fünf Jahre zurück, untätig war man aber keineswegs, wenn man an all die VÖs denkt, die es verstreut immer wieder gab: ein Live-Album, Compilations, EPs, Splits mit The Ruins of Beverast und sogar dem abgebrühten King Dude. Anfang März stand die brandneue EP „Apparitions“ der Herren an: und, oh, ich sehe schon die Kerzen in den dunklen Kammern derer brennen, die die Musik Urfausts als satanischen Ritual-OST oder für ihre okkulten Messen nutzen. Denn eine genaue Analyse des vorliegenden Tonträgers zeigt: wenn die beiden Musiker diese EP nicht für diesen Anlass geschmiedet haben, wofür bitte dann? Eine Reise ins Unbewusste. Ein Nachtflug für die Seele.

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Am 12. und 13. Mai 2017 fand in der Turbinenhalle 2 in Oberhausen das Acherontic Arts Fest III statt. Das von Ván Records veranstaltete Festival genießt genau wie das Label selbst einen besonderen Ruf im Underground. Nachdem die zweite Ausgabe des Acherontic Arts im letzten Jahr ein voller Erfolg war, haben wir uns auch in diesem Jahr auf den Weg in den Ruhrpott gemacht, um das außergewöhnliche Line Up, das hauptsächlich aus Bands aus dem Hause Ván besteht, zu erleben.

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Am 06. und 07.05.2016 fand bereits zum zweiten Mal das Acherontic Arts Festival statt. Freunde aller Spielarten des Doom sowie Black Metals fanden sich am ersten Mai-Wochenende in diesem Jahr in der Oberhausener Turbinenhalle zusammen, um gemeinsam dieses besondere Festival zu begehen.

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Für mich persönlich der Jahresauftakt, stand Speyer Anfang Januar im Zeichen der Satans Convention – und damit im Zeichen untergründigsten Death- und Black Metals. Während gegen Abend Bands wie Aura Noir und Tsjuder aufgefahren wurden, war von Beginn an schon Underground Perlen wie der Opener The Committee, Caronte und Sarkrista an der Front.

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