Nach der überaus erfolgreichen und gut besuchten dritten Ausgabe kehrt das Odyssey to Blasphemy im Jahre 2021 für die vierte Ausgabe des Black Metal-Events wieder zurück, da ja leider 2020 eine Zwangspause eingelegt werden musste. Im Resonanzwerk Oberhausen wird es diesmal sogar, wie schon für letzes Jahr geplant,  als 2-Tages-Event ausgetragen. Ein auserlesenes Billing gab es bei den bisherigen Events jedes Mal: So traten 2019 Darkened Nocturn Slaughtercult und Urfaust auf und in der Vergangenheit gar die Krakauer Mgła, noch bevor ihnen die mediale Aufmerksamkeit wie heute zukam, oder Hausnummern wie Impaled Nazarene. 

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Samstag, 28 Dezember 2019 10:38

UNSERE TOP-ALBEN DES JAHRES 2019

2019 ist passé und war ein ebenso interessantes Musikjahr im tiefsten Wurzelwerk des Untergrunds wie bereits 2018. Viele Alben gab es, die bei uns Begeisterung ausgelöst haben und von uns und euch durchweg positive Kritiken erhalten haben. Bereits vor zwei Jahren hat man sich in unserer Redaktion darauf geeinigt, nicht dem frenetischen Listenwahn anderer Orte des Internets zu verfallen und Tiraden über Tiraden zu den "Top 10 der wirklich besten bestesten Albums des Jahres" rauszuhauen. Wie auch letztes Jahr heben wir diesmal vier Platten heraus, die bei uns die Maximalpunktzahl in der Bewertung erhalten oder hart an dieser gekratzt haben. Viel Vergnügen beim Lesen und einen guten Rutsch schon jetzt!

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Es gibt wohl wenige Festivals auf der Welt, die man mit dem Keep It True vergleichen könnte. Zumindest gibt es wenige, die sich dem traditionellen Heavy Metal derart verpflichtet fühlen und dies auch jedes Jahr aufs Neue mit ein paar ganz besonderen Schmankerln im Festival-Billing zum Ausdruck bringen. So wird es bei der 13. Ausgabe eine Doppel-Headlinershow von Cirith Ungol geben, bei der die legendären US-Heavy/Doom-Pioniere zwei exklusive Setlisten zum Besten geben werden und ihren alten Bandgefährten und langjährigen Basser Michael "Flint" Vujejia als Special Guest angekündigt haben.

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Bereits Ende 2018 wurde angekündigt, dass mit Hochdruck an neuen Events der Odyssey to Blasphemy-Konzertreihe gearbeitet werde - so sind auch bereits früh für die dritte Ausgabe des Ein-Tages-Festivals im Resonanzwerk Oberhausen am 19. Oktober einige vielversprechende Bands angekündigt worden. Zwei starke Festivalausgaben mit u.a. Acts wie Mgła oder Impaled Nazarene erfuhren großen Fanzuspruch, wurden mühelos zum "Place to be" unter den Black Metal-Anhängern in NRW und lockten ein Publikum weit über die Landesgrenzen hinaus ins Ruhrgebiet. Auch der diesmalige Termin avancierte zu einem starken Event, nicht zuletzt aufgrund des handverlesenen Billings.

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Aphonic Threnody? Nie gehört. Die international bunt zusammengemischte, schwermütige Doom-Kombo wartete 2014 erst mit ihrem ersten Longplayer auf, nach einzelnen Splits und EPs. Wie die Mitglieder aus Großbritannien, Italien, und Chile, zeitweise sogar aus Belgien und Ungarn, überhaupt über lange Strecken ohne Komplikationen zusammenarbeiten können, sei zunächst einmal dahingestellt – jedoch ist "When Death Comes" ein monumentales Zeugnis dafür, dass ihr Co-Working nicht bloß funktioniert, sondern einen wahren Über-Kataklysmus produziert hat. Klar, dass wir der Anhängerschaft des Doom Metals gerne diese herausragende Band in unserer Rubrik "Unter dem Radar" vorstellen wollen.

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Als vergangenes Jahr das Way of Darkness-Festival nach 6 Jahren Abstinenz exhumiert wurde -und neben vielen starken Bands mit den Thrash-Legenden Sodom, der Death Metal-Garde Asphyx und den norwegischen Black Metal-Killern Taake mit einem hochkarätigen Line-Up aufwartete- war die Vorfreude auf die diesjährige 2019er Ausgabe groß. Das Festival in der Stadthalle Lichtenfels in Oberfranken fokussierte sich in diesem Jahr auf Death Metal, und so stand das erste Oktoberwochenende in der bayrischen Stadt unter den Bannern der Dunkelheit – und wir waren mit unseren Augen und Kameralinsen vor Ort, um euch einen Eindruck zur Höllenparty zu vermitteln.

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Auch der zweite Tag des diesjährigen Prophecy Fests wartete mit starken Line-Up auf. Waren zur ersten Band noch viele Festivalbesucher auf dem kleinen, aber feinen Campground verblieben, frühstückten beim bereitgestellten, kostengünstigen Buffet oder tranken noch gediegen einen Wein auf dem Vorplatz der Höhle, ging es im Inneren der Balve Cave mit den Holländern von Laster los. Die dreiköpfige Post Black Metal-Combo aus Utrecht überzeugte mit ihrem avantgardistischen Auftritt und mal harschen, mal progressiven Sound. Stücke von ihrem aktuellen Album „Het wassen oog“ wie „Vacüum != Behoud“ oder „Schone schijn“ stellten dabei unter Beweis, was viele an der Band so fasziniert: Laster spielen Black Metal, ohne wirklich die klassischen Brandzeichen des Black Metal zu tragen. Auf der Bühne tragen die Herren dabei stets anonymisierende, weiße Schädelmasken, die auch auf Promo-Bildern der Band zum Wiedererkennungswert beitragen, die Vocals stammen dabei von allen dreien aus dem Ensemble und erinnern noch am ehesten ans Genre Black Metal – letztendlich ist die Musik aber häufig eher rockig, nur um dann wieder in chaotischen Kaskaden auszubrechen. Schade, dass Laster so früh auf der Bühne standen, entwickelten sie sich doch zu einem der interessantesten Acts des gesamten Festivals!

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Als Prophecy Productions Anno 2015 ankündigte, dass es zu Ehren des 20-jährigen Bestehens ein Jubiläumsfestival mit speziellen Bands aus eigenem Kader veranstalten würde, löste man eine Welle der Begeisterung aus. Fand das Event in der Erstauflage noch als Ein-Tages-Fest statt, wuchs man 2016 bereits zu einem Zwei-Tages-Spektakel heran und holte auch Label-übergreifend besondere Bands ins Line-Up. Nach den überaus beliebten ersten drei Ausgaben des Label-eigenen Prophecy Fests in den Jahren bis 2017 gaben die Veranstalter früh bekannt, dass man 2018 mit einem Event in der wunderschönen Balver Höhle im Karstgebiet zwischen Westfalen und Sauerland aussetzen, dafür aber 2019 in die Eventstätte zurückkehren werde – gesagt, getan: Das Special Interest-Label lud mit besonderem Programm am Wochenende des 13.-14. September zur nunmehr 4. Ausgabe ihres auserlesenen Events und damit zu einer Musikveranstaltung der Extraklasse.

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Freitag, 11 Oktober 2019 14:01

INTERVIEW MIT TOBI (DEVIL'S BOUND FESTIVAL)

Die Macher des kleinen aber feinen lokalen Festivals Devil's Bound gehen mit ihren Bestrebungen den richtigen Weg: Einfach mal machen! Wie fast überall in dieser Republik werden entweder kleine Konzertlocations eher geschlossen als erweitert oder werden schlicht und einfach nicht für unbekannte, neue, regionale, hartgesottene Musiker und Veranstalter zugänglich gemacht. Genau diese Lücken füllt die Crew von Devil's Bound mit Bravour. Wer aber steckt hinter der Veranstaltung?

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Mitte Dezember fand im Großraum Berlin zum fünften Mal die bei jeder bisherigen Ausgabe mit außerordentlichem, erlesenem Programm aufwartende Eventreihe De Mortem Et Diabolum statt. Als im Spätsommer bekannt wurde, dass nicht wie bisher das Berliner Columbia Theater Ort der Veranstaltung sein könnte, wurde mit dem Jugendhaus in Paulinenaue eine neue Location gefunden. Die Veranstalter hatten via Social Media verlautbaren lassen, dass man zu diesem Schritt gezwungen wurde,  da die Geschäftsführung der früheren Konzertstätte Auflagen aussprach, die nicht zu erfüllen waren, und sich die Verantwortlichen mit Vorwürfen wegen mancher geladener Acts konfrontiert sahen. Der Locationwechsel fand nicht ohne Widrigkeiten statt, tat der Qualität der Veranstaltung aber keinen Abbruch: Ob das nunmehr fünfte Jubiläum des Events dennoch ein Erfolg wurde, erfahrt ihr hier.

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