Dienstag, 14 August 2012 18:57

Esprin - The Hunger & The Ghost

geschrieben von Tini Lorey
Artikel bewerten
(4 Stimmen)

Das Sextett selbst beschreibt sich auf ihrer Homepage selber als Alternative/Crossover/Experimental/Nu/Metal, ich hätte die Schublade nach dem ersten Anhoeren ihrer Debutscheibe “The Hunger and the Ghost” mehr als doomy-gloomy-Electro- Post-Rock/Dark Rock mit Einfluessen aus klassischem Alternative Rockbeschrieben.

Was lernt man daraus?

Esprin sind ziemlich praktisch - vollkommen überraschend - ziemlich Genre-übergreifend. Das Album erzeugt sehr eindrucksvoll dunkle Stimmung mit teilweise wütenden Abschnitten, und obwohl es in sich sehr konzipiert und rund wirkt wird es doch nie eintönig. Bestes Beispiel und gleichzeitig Anspieltipp wären wohl „Houston“, was besagter Beschreibung schon sehr nahe kommt, sowie A Thousand Days, wo man fast meinen könnte, man hört ein frühes Werk von End of Green. Die Jungs behandeln Themen wie Gier, Verlust, Bestrafung und Verzweiflung und entlehnen viele Bilder der Japanischen Mythologie. Insgesamt kein leichter Stoff, weder inhaltlich noch musikalisch, aber ein beeindruckendes Erstlingswerk mit einer ordentlichen Laufzeit von knapp 60 Minuten und 14 Tracks. Für alle Fans des schubladenfreien Tiefgangs definitiv eine Empfehlung!


Tracklist:


01 I AM
02 Seneca
03 Wake
04 Acrux
05 Houston
06 Elephant
07 Rats & Crackers
08 A Thousand Days
09 The Milgram Paradigm
10 Twist the Sea
11 Flood the Trench
12 Spin
13 Spill the Rain
14 As we leave


Bewertung:

8/10


Weitere Informationen

  • Band: Esprin
  • Album Titel: The Hunger & The Ghost
  • Erscheinungsdatum: 29.02.2012
  • Fazit: Für alle Fans des schubladenfreien Tiefgangs definitiv eine Empfehlung!
Gelesen 1206 mal Letzte Änderung am Dienstag, 14 August 2012 19:09

Medien

A Thousand Days Esprin

 Undergrounded 2017 -  ImpressumDatenschutzerklärung