Sonntag, 17 Januar 2016 13:37

Hedera - Itinera

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Itinera Itinera Hedera

Eine Mischung aus Folk und Death aus dem Schweizer Mittelland - klingt vielversprechend, was Hedera auf ihrem ersten Full Length Album „Itinera“ veröffentlicht haben, doch was euch wirklich erwartet? Lest selbst.

In einer Verzahnung von griechischer Mythologie und Industrialisierung begleiten wir die Protagonisten auf eine Reise in die Unterwelt, nachdem ihre Heimat vom Krieg zerstört wurde. Düstere Worte begleitet von düsterer Musik, könnte man hier eine Anlehnung an die Zerstörung der Natur für und durch den Tourismus in der Schweiz heraushören.

 

Neben dunklen Growls werden die Songs hauptsächlich vom weiblichen Gesang getragen, bei dem ich ehrlich gesagt nicht weiß, was ich dazu sagen soll - das mit dem Töne treffen üben wir dann nochmal? Grundlegendes Potential ist da, aber ein paar Stunden Unterricht würden hier sicher nicht schaden. Musikalisch untermalt wird die Storyline klassisch von Gitarren, Bass und Schlagzeug, außerdem noch von der Violine der Sängerin. Zwar sind die Kompositionen nicht übermäßig komplex und hochtrabend, doch qualitativ gut. Luft nach oben ist durchaus noch vorhanden, aber wann ist schon ein Meister vom Himmel gefallen?

 

Während die Songs durchweg abwechslungsreich sind, fehlt mir ein wenig das „Eigene“. Unterschwellig ist ein eigener Stil da, jedoch kommt er noch sehr wenig zum Tragen. Mit ein wenig mehr Zeit und Übung kommt da sicher noch mehr.

 

Tracklist:

1. Harbringer of Ruin
2. Moloch
3. Heirs of Sisyphos
4. Deliverance
5. Charon’s Toll
6. Guardians Angel
7. Ablaze
8. Loss
9. Conclusion

 

Bewertung:

5 von 10

Weitere Informationen

  • Band: Hedera
  • Album Titel: Itinera
  • Erscheinungsdatum: 13.11.2015
  • Fazit: Ein durchaus hörbares Album, aber noch viel Luft nach oben.
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Ablaze Hedera

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