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Samstag, 29 November 2014 14:39

Unter dem Radar: SUPREME CARNAGE (Death Metal)

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Wir läuten den letzten Monat dieses ereignisreichen Jahres 2014 mit einer weiteren Ausgabe unserer Rubrik „Unter dem Radar“ ein. Dieses mal gibt es mit SUPREME CARNAGE lupenreinen Death Metal alter Schule aus dem beschaulichen Münsterland zu entdecken.

Vier Jahre ist es mittlerweile her, als sich im Jahre 2010 mit Acker (Gitarre) und Mathäse (Schlgzeug) zwei junge Münsteraner zusammen taten, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, dem Death Metal zu huldigen. Mit Jorge am Mikro, Nova als zweiten Gitarrero und Basser Sven wurde aus dem Duo recht fix ein schlagkräftiges Quintett. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung knüppelten die Jungs mit „A Masterpiece Of Execution“ eine in kleinen Kreisen hochgeschätzte Debut-EP ein.

Weiter zwei Jahre später folgte 2013 das erste Full-Length Album „Quartering The Doomed“, welches in Eigenregie aufgenommen wurde und durch PS-Metal vertrieben wird.

 

Live kann die Truppe bereits jetzt auf etliche Konzerte in Deutschland, aber auch International zurück blicken. Mit ihrem groovig und gut in den Nacken hereinkriechenden Old School Death Metal sind vor allem die neueren Stücke absolute Live-Kracher.

 

In der Vielzahl an sehr talentierten Todesmetall-Schwadronen gerade auch im Ruhrgebiet, von der florierenden süddeutschen Nachwuchsszene mal gar nicht zu sprechen, gingen SUPREME CARNGE bisher etwas unter, so daß die Münsteraner wie geschaffen sind für unsere Rubrik „Unter dem Radar“!

 SC-Promo-2013-oL-A4

 Offizielles Bandfoto (ohne Nova)


Aktuelle Besetzung:

Jorge (Gesang)

Acker (Gitarre)

Nova(Gitarre)

Sven (Bass)

Mirko(Schlagzeug)

 

Diskographie:

2011: „A Masterpiece Of Execution“ (EP)

2013: „Quartering The Doomed“ (Vertrieb: PS-Metal)

 

 

Review zu „Quartering The Doomed“

Supreme Carnage Cover

 

Deutschland.2014 / Eigenregie, Vertrieb:PS-Metal / Laufzeit: 37:05

 

Mit Album Nummer eins wühlen SUPREME CARNAGE nicht nur den nordrheinwestfälischen Death Metal Underground auf, nein, ihr 2013er Output kann auch mit größeren internationalen Veröffentlichungen durchaus mithalten. Obwohl die Scheibe in Eigenregie eingetrümmert wurde, versprüht die Produktion Professionlität. Druckvoller, traditionell angehauchter, mit vielen Todesmetall-Grooves angereicherter, differenzierter Death Metal mit herrlich tiefen Growls wird dem Old School Fan vor den Latz geknallt. Nicht mehr und glücklicherweise auch nicht weniger. In Genretypischen knapp 37 Minuten sägen, grummeln und brettern die Münsteraner insgesamt neun dicke Brocken aus, die Spaß machen. Als Roter Faden oder auch Konzept der Platte basieren die Songtexte allesamt auf historische Gegebenheiten, handeln von mittelalterlichen Folterinstrumenten und einigen Gräueltaten der Menschheitsgeschichte, so die Band. In einigen Songs werden die schon recht anschaulich in den Titeln beschriebenen Sterbensarten auch eindrucksvoll akustisch umgesetzt. Das sehr gelungene Artwork, angefangen beim kupferstichartigen Cover, bis hin zum ebenso gehaltenen Booklet inklusive der Texte, fügt sich nahtlos ein. All das fügt sich zu einer Einheit zusammen, so dass angeraten wird, sich das Album komplett am Stück mit Blick auf die Texte zu hören. Genau deshalb nennt der Rezensent hier auch keine einzelnen Titel. Klar ist – dieses Album gehört in jede gut sortierte Death Metal-Sammlung. Basta!!

Punkte: 8,5 / 10

 

Tracklist:

  1. Buried Alive

  1. One Human – 4 Pieces

  2. Cut The Head Off

  3. Fried To Death

  4. The Thumbscrew

  5. The Bubonic Plague

  6. Carnage

  7. Stroke The Hammer

  8. God Of Gore

 

Homepage : Supreme Carnage

Facebook  : Supreme Carnage on FB

Weitere Informationen

  • Erscheinungsdatum: 00.00.0000
Gelesen 2338 mal Letzte Änderung am Montag, 01 Dezember 2014 12:49

Medien

Supreme - Carnage - One Human 4 Pieces - Live Break The Ground 2014 Supreme Carnage

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