Montag, 05 März 2012 17:13

Cage - Supremacy Of Steel

geschrieben von
Artikel bewerten
(15 Stimmen)

Eines muss man den Kaliforniern Cage rund um Mastermind Sean Peck lassen: Sie vereinen auf Ihrer aktuellen Langrille „Supremacy of Steel“ alles was traditionellen Metal im Jahr 2012 ausmacht: Blastbeats, messerscharfe Riffs, Melodie und Screams, die auch Rob Halford nicht besser hingekriegt hätte.

Die Aggessivität der Songs zieht sich durch den gesamten, insgesamt sechsten Longplayer der Band – Vollgas wird hier definitiv groß geschrieben. Der Opener „Bloodlust“ zeigt gleich mal auf, wo hier bei diesem Album der Hammer hängt und fegt alles weg, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Hymnisch und etwas langsamer wird es bei „Beast Of Bray Road“ und dem brutalen „King Of The Wasteland“. Bei „War Of The Undead“, „Docor Doom“ oder „The Monitor“ wird dann wieder Geschwindigkeit aufgenommen, einzig bei den Titeln „Braindead Woman“ und „Skinned Alive“ kann man von den etwas schwächeren Nummern des Albums sprechen.

Ein kleiner Wehmutstropfen ist die teilweise etwas matschig klingende Produktion und die arg in den Hintergrund gestellten Leadgitarren. Ein sehr detailreiches, toll gestaltetes Booklet rundet eine sehr gelungene Metalrille ab, die einen bleibenden positiven Eindruck hinterlässt.

Tracklist:

1. Bloodsteel
2. The Beast Of Bray Road
3. King Of The Wasteland
4. Metal Empire
5. War Of The Undead
6. Flying Fortress
7. Doctor Doom
8. Annaliese Michel
9. Braindead Woman
10. The Monitor
11. Hell Destroyer vs. Metal Devil
12. Skinned Alive

Bewertung:



Cover und Umfang (8/10):
- ein typisches, aber gelungenes Metal Cover
- tolles Booklet, mit viel Inhalt
- lange Spieldauer (über 64 Min.)

Abwechslung (8,5/10):
- hat alles was ein Metal-Album braucht
- wird nicht schnell langweilig

Sound (7/10):
- teilweise etwas matschig
- Gitarren könnten lauter und präsenter sein

Gesamtpunktzahl:
8/10

Weitere Informationen

  • Band: Cage
  • Album Titel: Supremacy Of Steel
  • Erscheinungsdatum: 25.11.2011
  • Fazit: Ein kleiner Wehmutstropfen ist die teilweise etwas matschig klingende Produktion und die arg in den Hintergrund gestellten Leadgitarren. Ein sehr detailreiches, toll gestaltetes Booklet rundet eine sehr gelungene Metalrille ab, die einen bleibenden positiven Eindruck hinterlässt.
Gelesen 1637 mal

Medien


 Undergrounded 2017 -  ImpressumDatenschutzerklärung