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Mittwoch, 15 Januar 2014 13:59

Verdict - The Meaning of Isolation

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The Meaning of Isolation The Meaning of Isolation Verdict

Verdict... Warum kam mir der Name so bekannt vor? Irgendwo hatte ich ihn schon mal gehört. Nach lesen der beigefügtne Band-Bio und den dort erwähnten Bands, in Kombination mit dem checken meiner last.fm-Konzerthistory fiel es mir wieder ein. Ich hatte die Jungs 2008 im Colos-Saal vor Death Angel gesehen! Und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, fand ich sie sogar richtig gut. Aber irgendwie hab ich sie danach aus den Augen verloren. Jetzt ist also ihre neue Scheibe da und ich muss sagen, ich bereue es sie aus den Augen verloren zu haben.

 

Verdict spielen sehr aggressiven, technischen Thrash Metal der immer mal wieder an der Grenze zum Death Metal kratzt und sie auch das ein oder andere mal überschreitet. Schon nach dem ersten Hören der Scheibe, die mit einem passenden und amtosphärischen Intro beginnt bevor sie einen neun Songs lang durch die Mangel nimmt, wird klar, hier handelt es sich um eine Band handelt, die eine eigene Identität hat. Am ehesten lassen sie sich vielleicht noch als technischere Version von Dew-Scented oder HateSphere beschreiben. Hin und wieder meine ich auch etwas Soilwork zu „Steelbath Suicide/The Chainheart Machine“ rauszuhören. Aber selbst das trifft es nur bedingt. Laut Band-Bio hat sich die Band 1991 gegründet und spielte zunächst technsichen Melodic Death Metal, bevor, nach häufigen Besetzungwechseln, der Stil immer mehr in Richtung Thrash Metal wanderte. Aber so ganz ist der Melodic Death nicht verschwunden. Im Songwriting und besonders in den Leads und Riffs des Gitarren-Duos Marius Pack/Dave Hadarik, tauchen immer wieder Spuren davon auf. Was den Songs im allgemeinen sehr gut tut und für Abwechslung sorgt. Die Shouts von Daniel „Ratte“ Baptista geben durch ihre Aggressivität noch einen zusätzlichen Energieschub. Hervorzuheben ist auch die gute Arbeit der Rhythmusfraktion, Dave Helmstetter am Bass, aber besonders hängen geblieben ist die außerordentlich gute Schlagzeugarbeit von Florian Bauer. Das alles wird noch durch eine sehr gelungene Produktion von Dan Swanö abgerundet und fertig ist ein Album das seit Tagen meine Playliste blockiert, und sie vermutlich noch eine Zeit lang blockieren wird.

 

Ich empfehle jedem der etwas mit (melodischem) Death bzw. Thrash Metal etwas anfangen kann, besonders Fans von obengenannten Bands, sich die Scheibe zuzulegen. Ihr könnt nicht wirklich was falsch machen. Allen anderen rate ich zumindest mal ein Ohr zu riskieren, es könnte euch gefallen.

 

Tracklist:

Leader of the Soulless

Manifest of Hate

Killing Fantasies

Layer of Lies

Lack of Insight

First to Fight

Trough the Eyes of a Dead Man

Nemesis of God

The Meaning of Isolation

 

Bewertung:

9/10

Weitere Informationen

  • Band: Verdict
  • Album Titel: The Meaning of Isolation
  • Erscheinungsdatum: 13.12.2013
  • Fazit: Großartige Thrash/Death-Metal-Scheibe die von Anfang bis Ende zu überzeugen weiß!
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