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Donnerstag, 19 Dezember 2013 20:03

Daksinroy - Tournament of Destruction

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Tournament of Destruction Tournament of Destruction Daksinroy

Daksinroy. Ein Quintett aus dem Raum Lindau am Bodensee, benannt nach einer bengalischen Gottheit die über die Tiere und Dämonen herrscht, kredenzt uns hier ihr neuestes Studioalbum, welches den Titel, „Tournament of Destruction“ trägt. Das klingt doch schon mal vielversprechend. Legen wir also los.

Der erste Song des Albums 'Testament' beginnt mit einem kurzen melodiösen Intro das nahtlos in einen groovigen Death Metal-Part übergeht bevor nach etwa 2 Minuten das Gaspedal gen Boden gedrückt wird. Die Geschwindigkeit die gegen Ende des Songs erreicht wird, wird auch nahezu durchgehend über die Länge des Albums gehalten. Die Scheibe schwankt musikalisch immer mal wieder zwischen Death und Thrash Metal. Besonders wegen des Sounds, erinnert die Scheibe oft an Bands wie Dismember, Zombiefication oder eine thrashige Version von Bolt Thrower.

 

Die Songs überschreiten selten die 4-Minuten-Marke, was auch nochmal klar macht wo die Reise hingeht. Hier wird Death/Thrash der Marke „Voll auf die Fresse“ zelebriert und das auf technisch gutem Niveau. Uli Birk und Konstantin „Tini“ Zeller an den Gitarren glänzen besonders dann, wenn das Gas etwas zurückgenommen wird und die Riffs schön schwer die Songs vorantreiben, während Sebastian Klonk am Bass und Uli Strodel hinter den Drums für ein mörderisches Rhythmusfundament sorgen. Besonders gut ins Ohr gingen mir aber die Vocals von Michael „DJ“ Halisch. Seine Shouts passen einfach perfekt in den Sound der Band und verfügen über genug Eigenständigkeit um sich von der Masse der Death/Thrash-Metal Shouter abzusetzen.

 

Nach all dem Lob fragt man sich natürlich, „Warum „nur“ 7 von 10 Punkten?“. Antwort: Mir persönlich fehlt einfach etwas „Abwechslung“. Das hier ist schönes Death/Thrash-Geschrote auf gutem bis sehr gutem Niveau, aber es fehlt so der eine Song, der „Ohrwurm“ der hängen bleibt. Nach 9 Songs und knapp 34 Minuten bleibt einfach nicht so viel hängen. Mal einen längeren Song der nur im schön doomigen Bereich unterwegs ist wie der Anfang von 'Testament' oder 'Dictatorshit' oder hier und da mal ein Gitarrensolo mehr. Etwas was sich im Kopf festsetzen kann. Dann könnte das hier durchaus ein kleines Highlight sein.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, eine gute, kurzweilige Death/Thrash-Metal-Platte der etwas die Eigenständigkeit in den Songs fehlt. Wer kein Problem mit, ganz positiv gemeint „Stumpf ist Trumpf“ hat, kann hier gerne noch nen Punkt auf die Bewertung draufschlagen. Gründsätzlich würde ich jedem Death und/oder Thrash Metal-Hörer empfehlen mal ein Ohr zu riskieren. Falsch macht man damit nichts.

 

Bewertung:

7/10

Tracklist:

Testament

Obsolence

Paranoia

Riot

Who knows

Wizard

Terror

Demons

Dictatorshit

 



Weitere Informationen

  • Band: Daksinroy
  • Album Titel: Tournament of Destruction
  • Erscheinungsdatum: 27.09.2013
  • Fazit: Death/Thrash-Scheibe die ordentlich auf die Glocken gibt, der aber etwas Abwechslung gut zu Gesicht stehen würde.
Gelesen 2093 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 19 Dezember 2013 20:34

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