Dienstag, 21 August 2012 17:50

Nachtmystium – Silencing Machine

geschrieben von Peppe
Artikel bewerten
(6 Stimmen)

Nach dem eher lauen letzten Album BLACK MEDDLE, PART II war die Erwartungshaltung der Fans nicht gerade hoch. Würde die Band ihre Experimentierfreude weitertreiben? Bereits der Opener macht deutlich: Nein, die Jungs aus Chicago haben die Experimente eingestellt.

SILENCING MACHINE ist düster und industriell mit verzerrtem Gesang und Wänden von Keyboards. Hier hört man eine Mischung zwischen klassischem Black Metal und artfremden Elementen. Es gibt viele vertrackte Songs auf diesem Album zu hören, die sich aber trotz vieler Breaks ganz gut in das Songefüge einpassen. Allerdings hört man bei Sänger Blake Judd relativ schnell, wo seine gesanglichen Fähigkeiten ihre Grenzen haben. Da hätte man aus dem einen oder anderen Song ein wenig mehr herausholen können. Die Keyboards sind allgegenwärtig und es hätte auch ein bisschen weniger davon sein dürfen.


"Dawn Over Jerusalem" haut gleich am Anfang mächtig auf die Pauke und zeigt, dass man mit „Silencing Machine“ alte Tugenden wieder entdeckt hat. "The Lepers Of Destitution" dagegen ist eher schleichend und langsam, während man sich bei „I wait in Hell“ sehr zornig und angriffslustig zeigt.


Als Fazit kann man sagen: Im Falle von „Silencing Machine“ ist ein Schritt zurück ein Schritt nach vorne.


Tracklist:

01 - Dawn Over the Ruins of Jerusalem
02 - Silencing Machine
03 - And I Control You
04 - The Lepers of Destitution
05 - Borrowed Hope and Broken Dreams
06 - I Wait In Hell
07 - Decimation, Annihilation
08 - Reduced to Ashes
09 - Give Me the Grave
10 - These Rooms In Which We Weep

 

Bewertung

7/10


Weitere Informationen

  • Band: Nachtmystium
  • Album Titel: Silcening Machine
  • Erscheinungsdatum: 27.07.2012
  • Fazit: Im Falle von „Silencing Machine“ ist ein Schritt zurück ein Schritt nach vorne.
Gelesen 3710 mal Letzte Änderung am Dienstag, 21 August 2012 18:00

Medien

I wait in hell Nachtmystium