Auch der zweite Tag des diesjährigen Prophecy Fests wartete mit starken Line-Up auf. Waren zur ersten Band noch viele Festivalbesucher auf dem kleinen, aber feinen Campground verblieben, frühstückten beim bereitgestellten, kostengünstigen Buffet oder tranken noch gediegen einen Wein auf dem Vorplatz der Höhle, ging es im Inneren der Balve Cave mit den Holländern von Laster los. Die dreiköpfige Post Black Metal-Combo aus Utrecht überzeugte mit ihrem avantgardistischen Auftritt und mal harschen, mal progressiven Sound. Stücke von ihrem aktuellen Album „Het wassen oog“ wie „Vacüum != Behoud“ oder „Schone schijn“ stellten dabei unter Beweis, was viele an der Band so fasziniert: Laster spielen Black Metal, ohne wirklich die klassischen Brandzeichen des Black Metal zu tragen. Auf der Bühne tragen die Herren dabei stets anonymisierende, weiße Schädelmasken, die auch auf Promo-Bildern der Band zum Wiedererkennungswert beitragen, die Vocals stammen dabei von allen dreien aus dem Ensemble und erinnern noch am ehesten ans Genre Black Metal – letztendlich ist die Musik aber häufig eher rockig, nur um dann wieder in chaotischen Kaskaden auszubrechen. Schade, dass Laster so früh auf der Bühne standen, entwickelten sie sich doch zu einem der interessantesten Acts des gesamten Festivals!

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Der letzte Tag des UTBS begann früh und hatte wahrhaftig den Charakter eines apokalyptischen, "letzten Tages": Es war den Besuchern deutlich anzusehen, welche Tortur ihre Körper in den vorausgegangen Sonnenläufen dank der Hitze durchgemacht haben. Der Samstag sollte auch der heißeste Tag des Festivals werden und direkt vor der Bühne in der prallen Sonne war es kaum auszuhalten.

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Mantar entschloss sich, dieses Frühjahr erneut auf Tour zu gehen und dabei unter anderem in Augsburg Halt zu machen. Wenn dann noch Valborg und Sweeping Death im Gespräch sind, verspricht das ein Abend zu werden, für den man auch mal nach Augsburg fahren kann um dieses  Package zu erleben.

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2013 versuchte Flo Häuser mit dem Post Valley und der Post Valley Black Edition eine Konzertreihe in Gießen zu etablieren, die außergewöhnlichen Bands einen Rahmen geben sollte, sich zu präsentieren. Es blieb aber vorerst bei diesen zwei Ausgaben und einer darauf folgenden längeren Pause. Drei Jahre später sollte nun das Post Valley wieder belebt werden und es wurde zu einem zwei Tage dauernden Festival geladen, dessen Line Up schon im Vorfeld einige einzigartige Bands und Konzerte versprach.

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Zum 15. Mal jährt sich das Dong Festival auf der Halde Norddeutschland nahe Duisburg, diesmal unter dem Motto Party All Night Dong. Auf dem Plateau einer Halde gelegen, mit kilometerweitem Blick über das Ruhrgebiet gehört dieses Festival wohl zu denen mit der schönsten Aussicht, auch wenn genau diese Lage die Besucher jedes Jahr wieder ins Schwitzen bringt.

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