Aphonic Threnody? Nie gehört. Die international bunt zusammengemischte, schwermütige Doom-Kombo wartete 2014 erst mit ihrem ersten Longplayer auf, nach einzelnen Splits und EPs. Wie die Mitglieder aus Großbritannien, Italien, und Chile, zeitweise sogar aus Belgien und Ungarn, überhaupt über lange Strecken ohne Komplikationen zusammenarbeiten können, sei zunächst einmal dahingestellt – jedoch ist "When Death Comes" ein monumentales Zeugnis dafür, dass ihr Co-Working nicht bloß funktioniert, sondern einen wahren Über-Kataklysmus produziert hat. Klar, dass wir der Anhängerschaft des Doom Metals gerne diese herausragende Band in unserer Rubrik "Unter dem Radar" vorstellen wollen.

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Die Kasseler Goldgrube wurde zum "Heavy Blackness" wortwörtlich zu einer waren Goldgrube, was den Underground in Sachen Black-/Death- und Doom Metal angeht. Genregrößen und Newcomer geben sich mehrmals wöchentlich die Klinke in die Hand. So auch am Donnerstag, den 25.04.2019 mit Gaerea, Jupiterian, Ketzer und Slægt.

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An trüben Tagen im Winter tendiert die Laune oft dahin, sich den drückend schweren Tönen von Drone, Doom oder Sludge hinzugeben, während man in deren Tiefen versinkt. Jupiterian aus Brasilien schafften es wie keine andere Band dabei mir so lang im Gedächtnis hängen zu bleiben, wodurch sie sich den Platz beim diesmaligen "Unter dem Radar" mehr als verdient hatten. Nicht zuletzt aufgrund ihrer stetig wachsenden Bekanntheit wird es Zeit auf die Formation aus Südamerika einen genauen Blick zu werfen. 

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