Wenn sich Bands auflösen, hat dies oft ganz profane Gründe: Der Sänger schläft mit der Freundin vom Drummer, den Bassisten trifft der Blitz beim Onanieren im Stadtpark oder der Gitarrist hört nach einem Schlaganfall plötzlich nur noch Hip-Hop. Wenn die Band berühmt war, gibt es nach der Auflösung noch ein paar Monate Paparazzi-Bilder und danach im 5-Jahres-Turnus Berichte mit „Schockbeichten“ oder „Was ist eigentlich aus XY“ geworden in der Metal-Bild. Ist die Band unbekannt, bleiben ein paar Alben in staubigen Schränken liegen, die nur noch selten mal auf dem Plattenteller von engen Freunden oder Fans rotieren und die ansonsten dem allgemeinen Vergessen anheim fallen. Ganz anders ist es der Death/Thrash Metal-Band Corporate Pain ergangen.

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Der zweite Abschnitt der Marduk Tour „Viktoria Europa 2018“ führt die Schweden nebst Support auch in den Stuttgarter Raum, genauer gesagt in die altehrwürdige Rofa Ludwigsburg. Die Rockfabrik ist einer der wenigen großen Clubs der Gegend, die fortlaufend auch noch Tourstops dieser Größenordnung buchen, zuletzt gastierten Vader und Entombed A.D. Ja, die Konzerte sind gefühlt auch hier weniger geworden, verständlich aber, da das Publikum nicht nur hier sondern auch anderen Ortes zu viel Auswahl hat. Allerdings lassen sich in der Programmübersicht online doch noch ein paar Highlights ausmachen: Unter anderem der Headbanger's Ball und im darauffolgenden Jahr werden unter anderem Grave Digger, Orphaned Land oder Septicflesh und Krisiun zu Gast sein.

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Dienstag, 16 Oktober 2018 19:13

Damage Source - Aeons Of Nothingness

Es gibt Bands, die bereits kurz nach ihrer Gründung ihr erstes Werk veröffentlichen und jene, bei denen sich die musikalische Richtung erstmal festigen muss und es dementsprechend länger dauert, bis genügend Songs beisammen sind um eine erste Platte anzugehen. Damage Source gehören definitiv zur letztgenannten Gruppe, da ihr Debütalbum „Aeons Of Nothingness“ satte elf Jahre nach Bandgründung das Licht der Welt erblickt. Doch hat sich das Warten gelohnt?

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Montag, 27 März 2017 13:14

Décembre Noir

The very fundament of Décembre Noir was laid in Erfurt in 2008. From a rather undefined two-man project (and some staff changes later) Décembre turned into a real Death-Doom monster. After defining their style the band released two albums, that don’t need to fear a comparison to other established acts. The thuringians classically depict topics like decay, death and melancholie but in combination with a lot of anger in their work.

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Donnerstag, 05 Januar 2017 09:35

Dysylumn - Chaos Primordial (EP)

„Chaos Primordial“ lautet der Titel der neuesten EP der französischen Ausnahme-Formation Dysylumn. Ein schwerer Brocken, beinahe monolithisch, der zwischen Death und Black-Metal angesiedelt ist. Das Werk wird mit progressiven Ansätzen versetzt, welches ein variables und interessantes Bild zeichnet und sich durchgängig im Mid-Tempo Bereich bewegt.

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Montag, 05 Dezember 2016 10:32

Athorn - Necropolis

Necropolis - Das nun schon 2. Album einer Band, die sich weder in die Death Metal -noch in die Power Metal Schublade schieben lassen möchte, sondern „Metal ohne Scheuklappen“  produzieren will. Wie gut das funktionieren kann und  was die Niedersachsen an Überraschung dem Hörer bieten, beleuchten wir einmal näher.

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Sonntag, 02 Oktober 2016 15:07

Dark Millennium - Midnight In The Void

Zeitkapseln sind immer eine interessante Geschichte. Man bekommt in der Regel einen direkten Einblick in eine längst vergangene Ära mittels Briefen, Fotos, Zeichnungen oder ähnlichen Medien. In der Musik sieht das etwas anders aus; und gefühlt öffnet man mit dem neuen Album „Midnight In The Void“ von Dark Millennium eine Zeitkapsel musikalischer Art.

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Mittwoch, 14 September 2016 12:35

Anam - Lubricate

Wenn ich ein produziertes Lebensmittel kaufe, das ich nicht kenne, lese ich definitiv zuerst die Inhaltsangabe. Im Falle von Musik, die mir zum Reviewen angetragen wurde, informiere ich mich genauso zuerst über die Band – vor allem im Underground eine unerlässliche Maßnahme. Wie lange schon im Geschäft, wie viele Releases, Live-Auftritte, Selbstbild, etc.

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Sonntag, 26 Juni 2016 20:53

Distressed to Marrow - Half a Spine

Distressed to Marrow setzen mit „Half a Spine", nach einigen personellen Ab-, Zu- und Rückmeldungen ein deutliches Zeichen der weiteren Existenz ihrer Band. Was das Album taugt, erfahrt ihr im folgenden Review.

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Etwas Background Info über Doomentor zu bekommen ist ungefähr so einfach wie Darkthrone zu einem Gig zu überreden. Nach einer Demo im Jahr 2014, die den Namen der Band trägt und über 6 Tracks verfügt, kommt am 23.05.2016 eine 7er Vinyl auf den Markt, die als „The Second Ceremony EP“ bezeichnet wird und mit zwei Songs der doomig-schwarzmetallischen Sorte aufwartet.

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