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Donnerstag, 05 Januar 2012 17:16

Iced Earth World Dystopia Tour

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Nach einem genialen Abend beim Knockout-Festival in Karlsruhe ging es am Folgetag voller Erwartungen zu Iced Earth. Mit dem neuen Album „Dystopia“ und, was noch viel wichtiger ist, einem neuen Sänger im Gepäck marschierten die Truppen in der RockFabrik in Ludwigsburg ein.

Der neue Schreihals hört auf den Namen Stu Block und kommt aus Vancouver, Kanada. Supportet wurden Iced Earth von Fury UK, und eigentlich auch von White Wizzard. Letztere traten aber aus uns unbekannten Gründen leider nicht auf.

Egal, nichts desto trotz begaben wir uns also an besagtem Sonntag dem 11.12.2011 in die RockFabrik, welche auch an diesem Abend wieder gut gefüllt war. Schon die Briten von Fury UK machten ihrem Namen alle Ehre und heizten die Menge richtig gut vor. Knackiger und grundsolider Metal der alten Schule machte mächtig Spaß und stimmte genial für Iced Earth ein. Als Fury UK dann die Bühne für Iced Earth überließen, war es wieder einer dieser Angstmomente, der uns in letzter Zeit bei vielen Bands überkam. Was taugt Crimson Glory ohne Midnight? Was taugt Venom überhaupt noch? Gegenüber diesen beiden Beispielen waren wir damals sehr skeptisch... und so nun auch gegenüber Stu Block von Iced Earth... Kann er die Emotionen übermitteln, die Matthew Barlow seinen Songs verliehen hat? Kann er die genialen Screams überhaupt erreichen, die Tim "Ripper" Owens seinerzeit bei Iced Earth eingebracht hat? Wir waren sehr, sehr skeptisch...aber sagen wir es mal so: Tschüss Matt Barlow! Tschüss Tim Owens! Es war eine schöne Zeit mit euch bei Iced Earth, aber Stu Block hat euch mal so richtig gezeigt wo der  Adler die Federn hat. Er bringt die genialen Screams noch ne Schippe dicker rüber und verpackt noch mehr Feeling und Emotionen in den Songs, als es ein Barlow je geschafft hat. WOW!

Und so ist das Accept-Syndrom (erwarte vom neuen Sänger nichts, bekomme aber alles) weiterhin auf dem Siegeszug. Der Abend war einfach großartig, was nicht nur an der tollen Überraschung durch die Stimmgewalt von Mr. Block, sondern auch an der super mitgehenden Menge und einer starken Setlist lag. Grade die neuen Songs von Dystopia, wie etwa „Dystopia“ und „V“ packten gut zu, aber auch die überragenden Klassiker wie „Declaration Day“ taten ihr übriges, um den Abend unvergesslich zu machen.

Jeder, der noch nicht die Chance hatte die neue Besetzung um Iced Earth Live zu erleben, sollte dies schleunigst nachholen. Klare Empfehlung von meiner Seite aus und viel Glück und Erfolg bei Iced Earth, Mr. Stu Block!

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Gelesen 1743 mal Letzte Änderung am Dienstag, 24 Januar 2012 21:42