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Dienstag, 20 Mai 2014 03:41

Shrike - Sieben

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Die Berliner Black Metal Combo von Shrike veröffentlicht mit Sieben ihr 3. Full-Length Album. Ob der neue Stoff der Truppe auf anhieb Zündet haben wir für euch im Review gecheckt!

Nachdem der Erstling der Berliner Truppe kurz nach deren Gründung im Jahre 2006 erschien, und auf den Namen "Meine Wucherung" hörte, ließ man sich für den Nachfolger satte sieben Jahre Zeit, und veröffentlichte erst 2013 "Hinab In Die Vertraute Fremdheit", welches rein musiaklisch schon einen gravierenden Fortschritt markierte. Mit "Sieben" soll nun im Jahre 2014 ein weiter Stein auf dem von Shrike beschrittenen musikalischen Weg gesetzt werden.

Das Album beginnt ohne viel Federlesen mit dem Song "Kreise", und direkt zu beginn fällt auf, dass die Tonqualität immernoch ein wenig zu wünschen übrig lässt, wenn das ganze auch schon bedeutend besser ist als noch beim Vorgänger. Shrike halten sich nicht lange mit Intros oder anderen Kleinigkeiten auf stattdessen gibt es direkt voll auf die Zwölf. Ein saftiger Drum Beat, ein sehr prägnantes Riff und eine Stimme die an Hochzeiten Dark Funerals erinnert sorgen für absolutes Old School Feeling. Als nächstes Folgt "Kadaver", auch hier geht es ohne Umschweife zur Sache und Shrike prügeln los. Wichtig ist zu erwähnen, dass die Band zu keinem Zeitpunkt in eintöniges "geschrammel" verfällt sondern stets ein deutlich hörbarer Rythmus zu vernehmen ist. Leider ist "Kadaver" mit 5:50 Minuten Spielzeit doch etwas großzügig bemessen und wird irgendwann doch ein wenig langatmig hier wäre weniger mehr gewesen.

Das nun folgende "Shrike" tritt erstmal brutal auf die Bremse, denn nach den beiden doch recht schnellen opener Songs folgt nun ein größtenteils im Midtempo bereich angesiedelter Epos, welcher mit einem brachialen Riffing und einer Gänsehaut Atmosphäre aufwartet. Mit "Von den Farben der Sehnsucht" knüpft man nahtlos an "Shrike" an und befördert den Hörer in ganz andere Sphären der Realität. Mit "Grimassen" bläst man nun zum letzten Paukenschlag, denn hier wird nochmal ordentlich vollgas gegeben und nach dem Ausflug durch die verschrobenere Ebene der Wahrnehmung alles freigepustet.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass das Album grundsätzlich alles richtig macht und eine nahezu perfekte Mischung aus Träumereien und harter Kost liefert. Die einzigen Wehmutstropfen sind zum einen die lediglich 5 Songs auf dem Album und zum anderen die immernoch etwas hinkende Tonqualität. Beides ist jedoch defintiv kein Ausschlusskriterium, und Sieben definitv eine Kaufempfehlung!

 

Tracklist:

1.Kreise

2.Kadaver

3.Shrike

4.Von den Farben der Sehnsucht

5.Grimassen

 

Bewertung:

7/10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Shrike
  • Album Titel: Sieben
  • Erscheinungsdatum: 11.04.2014
  • Fazit: Insgesamt bleibt zu sagen, dass das Album grundsätzlich alles richtig macht und eine nahezu perfekte Mischung aus Träumereien und harter Kost liefert. Die einzigen Wehmutstropfen sind zum einen die lediglich 5 Songs auf dem Album und zum anderen die immernoch etwas hinkende Tonqualität. Beides ist jedoch defintiv kein Ausschlusskriterium, und Sieben definitv eine Kaufempfehlung!
Gelesen 1863 mal Letzte Änderung am Dienstag, 20 Mai 2014 06:39

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