Es braut sich etwas zusammen. Eine illustre Gruppe aus Underground- und Mainstream-Festivals hat sich geeint, um aus der Not eine Tugend zu machen und sich nicht dem Covid-19 Diktat zu beugen. Vom 07.-09.08.2020 wird es europaweit ein Streaming Angebot verschiedener Bands und Veranstalter wie dem ARTMania, dem Into The Grave, dem Midgarsblot oder dem Party.San geben.

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Nur wenige Festivals sind mit derart viel Liebe gemacht, wie das In Flammen Open Air im Osten der Republik. Dieses Jahr hätte das Event 15-jähriges Jubiläum gefeiert. Leider kam die Zwangspause und so musste die Veranstaltung auf nächstes Jahr verschoben werden. Nichtsdestotrotz wird kräftig geplant und das In Flammen fährt wie gewohnt ein überdurchschnittlich gutes Billing auf. Ob nun das der Grund für den ansteigenden Erfolg dieser Veranstaltung ist oder das jährliche Kuchenbuffet, bleibt ungeklärt. Auf jeden Fall hat sich das In Flammen zu einem absoluten Muss für Musikliebhaber entwickelt.

Zu den Headlinern gehören dieses Jahr neben Paradise Lost und Memoriam auch die Schweitzer Black Metal-Speerspitze Samael, welche zum Jubiläum ein spezielles Old School Set angekündigt haben. Selbst die Death Metal-Urgesteine Macabre machen auf ihrer 35 Jahre Jubiläums-Tour halt auf dem In Flammen. Doch neben großen Szenenamen kommt auch der Underground nicht zu kurz. Zwischen den Kölnern Ultha, den Schweden Demonical oder der Grind Kapelle Serrabulho und vielen weiteren wird jeder Geschmack der härteren Spielweisen bedient.

 

Bandaufgebot (Stand: Februar 2020)

ARCHGOAT – BAIXO CALAO – BETHLEHEM - BLIZZEN - BÜTCHER - DARZAMAT – DEMONICAL - DOOL - FIRESPAWN – FLOTSAM AND JETSAM – THE FUNERAL ORCHESTRA - HOLY MOSES – INCANTATION - INCARCERATION – KONVENT - MACABRE – MEMORIAM - M.O.D. – MYSTIFIER - NUMENOREAN - ORIGIN - PARADISE LOST – RUNEMAGICK - SAMAEL - SERRABULHO - STRIGOI – ULTAR - ULTHA

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Nachdem dieses Jahr auch für das Ragnarök keine Chance bestand ein Festival durchzuführen feiert das Event eben 2021 sein 16. Jubiläum statt ist damit eine längst etablierte Festival-Größe in der metallischen Veranstaltungs-Landschaft. Auch dieses Mal haben die Organisatoren ein Line-Up zusammengestellt, welches sich zwischen Black Metal und paganen Einflüssen eingependelt hat und seinesgleichen sucht. Der Termin: 08. bis 10. April.

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Equinox, so nennt man die beiden Tage im Jahr, an denen Tag und die Nacht exakt gleich lange dauern. Zum Anlass dieses Ereignisses wird in Rheinland-Pfalz am Fuße des Teufelskopfes im September das Equinox Rite ausgetragen. Mit im Billing haben wir eine illustre Runde aus Black- und Pagan Metal-Bands, die euch ordentlich einheizen werden!

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Das naturverbundene "Mahlstrom Open Air" am idyllischen Herthasee ist eine dieser Festivalperlen, die sich nicht nur durch das handverlesene Line-Up vom gemeinen Wald- und Wiesenfestival abheben. Die nach wie vor als Geheimtipp gehandelte Veranstaltung hat sich dieses Jahr etwas internationaler im Programm aufgestellt und lohnt sich daher erneut für Freunde des gepflegten Pagan-, Black- und Folk Metal.

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Es gibt auch diesen Sommer ziemlich unterschiedliche Festivalaufgebote. Da gibt es die langweiligen, die die man nur mitnimmt, weil das Bier günstig, die Freunde zahlreich und die Kombos erträglich sind. Dann gibt es die ganz Ordentlichen, man geht hin um die eine oder andere Band von der persönlichen To Do-Liste zu streichen und ein paar andere mitzunehmen und dann...

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Anlässlich ihres fünfjährigen Bandbestehens veranstalteten Ultha am vergangenen Wochenende erneut das Unholy Passion Fest im Gebäude 9 in Köln. Dieses Jahr waren neben Ultha zusätzlich Naxen, Turia, Gold und Endstille mit dabei. Bereits viele Wochen vor der Veranstaltung war diese bereits ausverkauft und die Besucher quetschten sich in die doch sehr überschaubare Halle, um nicht der Kälte ausgeliefert zu sein.

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Es gibt wohl wenige Festivals auf der Welt, die man mit dem Keep It True vergleichen könnte. Zumindest gibt es wenige, die sich dem traditionellen Heavy Metal derart verpflichtet fühlen und dies auch jedes Jahr aufs Neue mit ein paar ganz besonderen Schmankerln im Festival-Billing zum Ausdruck bringen. So wird es bei der 13. Ausgabe eine Doppel-Headlinershow von Cirith Ungol geben, bei der die legendären US-Heavy/Doom-Pioniere zwei exklusive Setlisten zum Besten geben werden und ihren alten Bandgefährten und langjährigen Basser Michael "Flint" Vujejia als Special Guest angekündigt haben.

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„Ironfest goes Open Air!“ - so lautete die Ankündigung des Festivalveranstalters für 2019. Und Junge, hat sich der Umzug in die größere und mit vielen weiteren Vorteilen ausgestattete Location am Sportplatz Kübelberg ausgezahlt. Aus dem Geheimtipp ist ein ausgewachsenes 3-Tages-Festival geworden, das nach der Corona Pause 2020 mit einem grandiosen Billing auch 2021 Heavy Metal-Fans von nah und fern ins schöne Rheinland-Pfalz locken will. Allerdings wird es nochmals einen Locationwechsel geben, denn die Veranstalter haben sich jetzt für den nahegelegenen Ohmbachsee entschieden.

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Auch der zweite Tag des diesjährigen Prophecy Fests wartete mit starken Line-Up auf. Waren zur ersten Band noch viele Festivalbesucher auf dem kleinen, aber feinen Campground verblieben, frühstückten beim bereitgestellten, kostengünstigen Buffet oder tranken noch gediegen einen Wein auf dem Vorplatz der Höhle, ging es im Inneren der Balve Cave mit den Holländern von Laster los. Die dreiköpfige Post Black Metal-Combo aus Utrecht überzeugte mit ihrem avantgardistischen Auftritt und mal harschen, mal progressiven Sound. Stücke von ihrem aktuellen Album „Het wassen oog“ wie „Vacüum != Behoud“ oder „Schone schijn“ stellten dabei unter Beweis, was viele an der Band so fasziniert: Laster spielen Black Metal, ohne wirklich die klassischen Brandzeichen des Black Metal zu tragen. Auf der Bühne tragen die Herren dabei stets anonymisierende, weiße Schädelmasken, die auch auf Promo-Bildern der Band zum Wiedererkennungswert beitragen, die Vocals stammen dabei von allen dreien aus dem Ensemble und erinnern noch am ehesten ans Genre Black Metal – letztendlich ist die Musik aber häufig eher rockig, nur um dann wieder in chaotischen Kaskaden auszubrechen. Schade, dass Laster so früh auf der Bühne standen, entwickelten sie sich doch zu einem der interessantesten Acts des gesamten Festivals!

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