Dienstag, 02 April 2019 18:59

01.-02.03.2019 - HELL OVER HAMMABURG - Mgla + Night Demon + Professor Black + Chapel of Disease + Essenz + The Neptune Power Federation +++

geschrieben von Blood Countess
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Monatelang habe ich diesem Festival entgegengefiebert. Und dann, zack, war es plötzlich an der Zeit. Tatsächlich ging das seit Ende September so, als angekündigt worden war, dass Night Demon den Samstag headlinen würden. Die Zeit des Wartens war also relativ lange, auch die Erwartungen an das ganze Festival hingen sehr hoch. Hamburg war bis dato ein relativ unbeschriebenes Blatt für mich in Sachen Konzerte. Rückblickend ist es immer wieder ein interessantes Erlebnis, ein Festival zum ersten Mal zu besuchen. Entweder man kommt danach nie wieder oder es entsteht daraus eine alljährliche Verpflichtung, der Haken im Kalender ist gesetzt und das Datum im Hirn eingemeißelt.

Beginnen wir unser Hamburg-Wochenende. Es startet morgens um 7 Uhr in Tübingen am Bahnhof, führt uns mitsamt kritteligen ältlichen Herren im IC hoch in den Norden. Das muss man den Schwaben lassen, sie sind liebenswerte Menschen, ich sowieso, aber manch einer kann es nicht verstehen wenn die Adoleszenz sich morgens um halb zehn das erste Bier aufmacht. Jeder hat eben andere Ziele im Leben. Meines lautet fürs Wochenende: Rockmusik und Bier. Zu der allgemeinen Erwartungshaltung gesellt sich natürlich auch eine gewisse Neugierde auf die bunte Mischung an Bands, die beiden Veranstaltungsorte Bambi Galore und die Markthalle. Ich bin gespannt auf das Publikum, immerhin sind Mgla und Night Demon zwei sehr unterschiedliche Headliner. Das muss man erst mal auf einen Nenner bringen.

 

Wie sollte es anders sein, in Hamburg empfängt mich ein grau verhangener Wolkenhimmel – wie gut, dass alles Indoor stattfindet, Zelten gehört auch nach exzessivem Festivalbesuchen immer noch nicht zu meinen Hobbies. Die Tatsache, dass die Unterkunft keine fünf Minuten von der Markthalle entfernt ist: Jackpot.

Wir starten mit der U-Bahn in Richtung Bambi Galore und kommen gut eine halbe Stunde vor Beginn an. Das Astra ist billig und kalt, es kann also losgehen.
Professor Black bilden den musikalischen Startschuss für drei Tage Hammaburg. Das Bambi ist gut gefüllt und so freuen die Besucher sich lautstark über das erste von zwei völlig verschiedenen Sets der Band um Fronter Chris Black im Rahmen des Festivals. Das zweite Set werden sie am darauffolgenden Tag in der Markthalle als Co-Headliner spielen.

 

Wie einige wissen, haben Professor Black im vergangenen Herbst gleich drei Alben veröffentlicht. Das Material hierzu entstand über mehrere Jahre hinweg und wurde nun in besagte Alben nach unterschiedlichen Stilen zugeordnet veröffentlicht. Dem „Sunrise“ Albumcover sieht man seine Inspirationsquelle schon sehr offensichtlich an: Quorthon und damit auch Bathory waren für Chris Black laut eigener Aussage nebst Lemmy Kilmister und Motörhead seit jeher Hauptinspirationsquelle. Das Cover zeigt angelehnt an das „Twilight of the Gods“ Artwork einen atmosphärischen Sonnenaufgang mit passendem Schriftzug. Auf dem zweiten Release „I Am the Rock“ spiegelt sich Motörhead als Einfluss wieder. Die Idee für Hell Over Hammaburg ist also, dass an beiden Tagen völlig unterschiedliche Sets gespielt werden, auch mit unterschiedlichen Gitarristen. Das erste steht also ganz im Zeichen der Rock 'n' Roll Gottheiten mit insgesamt 15 Songs, davon nicht weniger als acht Motörhead-Cover.

Setlist: Get It On, Dr. Rock, Stay Clean, Black is Beautiful, Metropolis, Dance of Death, Too Punk to F**k, Sewer Snake, Nothing Up My Sleeve, Infernal City, Strangers in the Night, Emergency, Bomber, Ace of Spades, Overkill.

Im Anschluss folgen Screamer aus Schweden. Das Quintett fetzt dem Publikum gepflegten Heavy Metal um die Ohren und liefert eine absolut energiegeladene Bühnenshow wie man sie bereits kennt. Auch die Atmosphäre beherrscht die Band stets, da sie mit offensichtlicher Spielfreude das Publikum ausnahmslos in ihren Bann zieht und es auch absolut feiert, als ein Fan hin und wieder mit einer Deutschland-Flagge samt aufgedrucktem Screamer-Schriftzug über die Bühne rennt und sich in die Menge stürzt. Die Setlist umfasst Songs von allen Platten und wartet mit etlichen humorvollen Ansagen, sowie zu guter Letzt zwei Zugaben auf, bevor die Schweden völlig verschwitzt von der Bühne gehen und mit dem verbleibenden Publikum noch ins Gespräch kommen. Noch ein paar Astra, Mercyful Fates „Come to the Sabbath“ dröhnt nebst anderen Klassikern aus den Boxen und wir treten entspannt den Weg zurück ins Herz der Hansestadt an.

Setlist: Demon Rider, Adrenaline Distractions, Hell Machine, Slavegrinder, Lady of the Night, Monte Carlo Nights, Ride On, No Sleep Til Hamilton, No Regrets, On My Way, Phoenix, Warrior, Highway of Heroes, Keep on Walking, Can You Hear Me, Screamer, Rock Bottom.

 

Der Freitag startet glücklicherweise erst am späten nachmittags und so hat man die Möglichkeit, sich in aller Ruhe noch ein wenig die Innenstadt anzusehen bevor es in die Markthalle geht.

Tyranex, eine vierköpfige Thrashband aus Schweden, die bisher drei sehr starke Alben veröffentlicht hat, eröffnet das Festival auf der Hauptbühne. In 45 Minuten Spielzeit packt die Band um Gitarristin und Sängerin Linnea Landstedt einige absolut schneidige Old School Speed und Thrashstücke mit ausgezeichnetem Songwriting, darunter „Unable to Tame“, „Into Darkness“, „Tormentor“ und „Blade of the Sacrificer“. Die kraftvolle Bühnenpräsenz und Stimmgewaltigkeit der Sängerin hinterlassen ebenfalls einen bleibenden Eindruck.

Essenz aus Berlin bilden die erste positive Überraschung in Sachen Black Metal und so wird das Publikum auf diesen extremeren Festivaltag schon mal auf den Headliner eingestimmt. Die Berliner liefern absolut sehens- und hörenswerten Black Metal von der düsteren Sorte, atmosphärisch und experimentell, auch mal mit ordentlich Tempo am Griffbrett aber trotzdem ausgewogen und schön episch. Ohne sich vorher tiefgreifend mit der Band befasst zu haben kennt man sie natürlich trotzdem, live nun absolut überzeugend und auch hinterher auf Tonträger mit mehr Muße.

Heute passt auch tatsächlich das zweite "Professor Black" Set ausgezeichnet – denn wer, wenn nicht Bathory-Mastermind Quorthon gehört zum obersten Rang der Urväter im Black und Viking Metal und ist somit maßgeblich Inspirationsquelle aller Bands, die sich an der ersten Generation des Black Metal orientiert haben.

Ein Aspekt, der Chris Black so sympathisch macht, ist wohl auch, dass er sich selbst keine musikalischen Grenzen setzt und sich in kein Korsett zwängen lässt. Nur wer sich intensiv mit Musik im weitesten Sinne auseinandersetzt und Relevanz mit Offenheit begegnet, kann solche stilistischen Spagate vollbringen wie es Chris Black und Professor Black scheinbar mit Leichtigkeit gelingt. Gesang und Atmosphäre sind absolut stimmig und versetzen den Hörer sofort 20 Jahre zurück. Die brechend volle Halle ist gebannt von diesem Tribut; unter den Songs finden sich keine Coverversionen sondern ausschließlich Stücke des „Sunrise“ Albums. Die episch-kraftvolle, düstere und dunkle Stimmung der Bathory-Ära wird hier exzellent eingefangen und wiedergegeben, ganz im Zeichen des Nordischen.

Das Set dauert 70 Minuten an und bildet mit all den glorreichen Titeln einen emotionalen Höhepunkt des Festivals. Jede Blutsgräfin wird hier wohl einen Schauer bekommen wenn Stücke wie „In the Fire and the Rain“ selbst in ihrer Titelgebung so sehr an Klassiker wie „Through Blood By Thunder“ oder „One Rode To Asa Bay“ erinnern.

Mit "North by North" inklusive Widmung erreicht das Set nun seinen Höhepunkt bevor die Band die Bühne verlässt und schließlich nach einer kurzen Pause wieder erscheint und die beiden High Spirit Songs „High Spirits“ und „You Make Love Impossible“ zum krönenden Abschluss darbietet. Schließlich ist die Mystik von Bathory der Magie von High Spirits dann doch noch kurz gewichen, um die Menge wieder mit dem typischen positiven Vibe zu entlassen.

Ein letzter Ausflug in Tiefschwarz bevor die Markthalle für heute ihre Pforten schließt. Mgla spielen eine exklusive Deutschlandshow, bevor sie im April und Mai auf Tour gehen. Die Polen gelten zu Recht als eine der besten polnischen Black Metal Bands der Gegenwart. Gewohnt schlicht in Schwarz samt Gesichtsvermummung wird die Truppe lautstark begrüßt, als sie die Bühne betritt. Im Gegensatz zu einigen anderen Bands, die mit ähnlichen Gesichtsvermummungen auftreten, handelt es sich hier nicht um Bestandteil einer Verkleidung, sondern des Gesamtkonzepts - wo wir wieder beim Nihilismus wären. Personenkult ist nicht inhaltlicher Bestandteil dieser Weltanschauung, man konsumiert Musik in seiner reinen Form, die Musiker treten in den Hintergrund. Hier kann man wunderbar beobachten, wie Black Metal eigentlich ursprünglich funktioniert: es geht nicht um Ideologien, Individuen oder Personenkult. Essenziell soll(te) Religionskritik, oder strikte Ablehnung von menschengemachten Götzenbildern, außerdem die Vereinheitlichung der Masse und damit auch die Entwertung des Einzelnen sein – Memento Mori.
Hauptbestandteil der Setlist bildet das letzte Album „Exercises in Futility“ von 2015, von dem fünf Songs präsentiert werden. Einzelne Stücke der anderen Releases sind ebenfalls mit eingebaut und so ist ein guter Querschnitt der Band zu hören und zu sehen.  
Setlist: EIF I, EIF IV, Mdlosci II, WHTN I, EIF II, GROZA II, WHTN VII, EIF VI, EIF V


Den Samstag beginnen wir mit Malokapartan. Bis auf einige kleinere technische Probleme ist das Set ein frühes Highlight des Samstags und ballert die Slowaken sofort auf meinen musikalischen Radar. Die Show war sehr unterhaltsam, den kurzen Aussetzer zu Beginn eines Songs meistert der Sänger mit einem lässigen Spruch, was ihm anerkennendes Gelächter aus dem Publikum einbringt und die Situation entspannt entschärft. Hier also noch ein Geheimtipp in Sachen Old Schooliger Black Metal.

Als nächstes gibt es nun leider eine bittere Überschneidung im Programm – zwei noch relativ junge aber gleichermaßen verschiedene wie hervorragende Bands beginnen beinahe zeitgleich, weshalb wir "Tom Gabriel Fischers" Erben leider nur kurz sehen aber trotzdem als äußerst vielversprechend abhaken können. Matterhorn aus der Schweiz im klassischen Dreier-Lineup füllen die kleine Halle bis zur hintersten Ecke während The Neptune Power Federation auf der großen Bühne mit rockigem Stoner Doom die Gemüter ebenfalls heisslaufen lassen. Die Australier bieten ein famoses Set mit einer Sängerin, die dank ihres ausgefallenen Bühnenoutfits und beachtlichen Gesangsstils zu Recht DAS Highlight  am frühen Abend ist. Die Musik macht Laune und zieht das Publikum erfolgreich in den Bann ihrer spacig-rockigen Downunder-Sphäre, aus der man auch nur mit Mühe wieder herausfindet. Die Priestess begibt sich gegen Ende des Konzerts trotz opulentem Kleid mit gewaltigem Kopfschmuck auch noch in den Bühnengraben und verteilt entweder Koks oder Zuckerstücke unter dem Publikum, man sieht es nicht so gut... Absolut abgefahren und verzaubernd, ob mit oder ohne weißem Pulver.  


Im Anschluss folgen Sanhedrin auf der großen Bühne, die, obwohl sie ringsherum gute Stimmung verbreiten, doch nicht so ganz vom Hocker hauen können. Vielleicht liegt es auch einfach an der australischen Hexenpriesterin – da ist klassischer Heavy Metal doch etwas zu banal im Anschluss – trotzdem auf keinen Fall schlecht, musikalisch ist die Band um die blonde Sängerin definitiv gut und findet viele begeisterte Zuhörer.

Nach einer Pause geht es zu Chapel of Disease zurück in den Fotograben. Die Kölner haben mit ihrem bei Ván Records erschienenen Album „... And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye" im November letzten Jahres viele positiven Kritiken einheimsen können. „Song of the Gods“ ist der wohl eingängigste Song der Platte. Im Schnitt sind die Songs weit länger als drei bis fünf Minuten, was heißt, dass die Setlist nur ungefähr fünf bis sechs Lieder umfasst. Neben dem Götterwerk findet sich auch noch „Oblivious – Obnoxious – Defiant“ in der Auswahl wieder. Laut eigener Aussage der Band bezeichnet man den eigenen Stil schlicht als „Death Metal“ - was zwar grundsätzlich nicht falsch, aber schon relativ oberflächlich beurteilt ist. Stimmlich trifft es zu, allerdings nicht im klassischen Sinne. Vergleichbar wäre die Band stilistisch mit Sulphur Aeon. Die melodiös-rockigen Parts auf der aktuellen Platte klingen etwas progressiv und rockig, was ja nun nicht gerade Death Metal ausmacht. Die Musik beschwört durch die sehr schönen und eingängigen Melodien eine extrem doom-lastige und mystische Atmosphäre herauf. Passend dazu gibt es natürlich ordentlich Nebel auf der Bühne.

Die Griechen von Dead Congregation liefern nun Death Metal Kontrastprogramm im klassischen Sinne. Äußerst düster und schwer-martialisch mit weniger Melodie und mehr Todesmetall wird hier eine umfangreiche Setlist von zehn Songs runtergeballert. In Vorbereitung auf das was im Anschluss kommt muss ich mich nun kurz von der Bühne wegstehlen...

Night Demon hatten bereits im Vorfeld verlauten lassen, dass es einen besonderen Überraschungsgast für diesen Auftritt geben würde. Somit stauen sich die Fotografen bereits beim Umbau und vor der Bühne sichern sich Diehards die besten Stehplätze. Es ist (bis dato) einer der wenigen bereits bestätigten Auftritte der Band in Europa für 2019. Nach etwas längerem Bühnenumbau wird es schließlich endlich dunkel im Saal. Das Intro zu „Welcome to the Night“ dröhnt aus den Boxen und die drei stürmen unter ohrenbetäubendem Jubel die Bühne - der Night Demon Fan an sich ist schon in der Regel ein Fanatiker von ganz besonderem Schlag, allerdings im positiven Sinne. Der Funke springt sofort über und nach halbjähriger Konzertabstinenz von einer der besten Livebands der Gegenwart gibt es kein Halten mehr. Nach „Welcome to the Night“ folgt „Full Speed Ahead“ und schließlich „Dawnrider“, welches mit dem Schlagzeuggewitter zu dem Motörhead-Klassiker „Overkill“ beginnt. Mit „Maiden Hell“ kommt noch ein Knaller des letzten Albums bevor es zum Curse of the Damned Album geht; spätestens bei „Heavy Metal Heat“ flippt das gesamte Publikum aus. Die beiden Saitenhelden sind weithin dafür berüchtigt, dass sie eine unglaubliche Energie auf die Bühne bringen, die sich gepaart mit Spielfreude und Authentizität genauso wiederum von der Bühne auf die Zuhörerschaft entlädt. Keine zweite Band versteht es so ausgezeichnet, auf ihr Publikum einzugehen und große Bühnen derart omnipräsent zu füllen. Alle drei sind perfekt im Zusammenspiel und so lassen sie keinerlei Kritik zu, egal in welcher Art und Weise. Diese Band hat es ausschließlich durch Nonstop-Touring seit mehr als drei Jahren, ihre Bodenständigkeit und enorme Ausstrahlung, sowie energiegeladene Livepräsenz geschafft, innerhalb relativ kurzer Zeit zu einer der beliebtesten Liveacts im Metal zu avancieren – verdient. Nach „Black Widow“ wird es mit „Save me now“ etwas ruhiger bevor Jarvis die ersten düsteren Töne zu der Hymne „The Chalice“ anstimmt und Rocky zum vermeintlichen Höhepunkt die Bühne betritt. Der vermummte Dämon reckt den goldenen Kelch in Richtung Publikum und das epische Spektakel nimmt wie gewohnt seinen Lauf. Normalerweise kündigt dieser Song das nahe Ende des Sets an und ist immer Höhepunkt mit dem Auftritt von Rocky. Doch nicht dieses Mal – mit „Darkness Remains“ wird das eigentliche Set geschlossen, eine wundervolle rockige Ballade, die tatsächlich Gänsehaut verursacht. 2018 hatte die Band den Song live mehrmals Manilla Road Sänger Mark Shelton gewidmet, der im letzten Sommer unerwartet verstorben ist und ein enger Freund der Kalifornier war. Zum Outro verlässt die Band die Bühne. In der Dunkelheit ertönen „Night Demon“ Sprechchöre, die nicht enden wollen. Schließlich betritt die Band die Bühne wieder und stimmt den Scorpions Klassiker „In Trance“ an. Nach einer Weile ist selbst dem hintersten Mann im Raum aufgefallen, dass da noch jemand hinzugekommen ist – es ist kein anderer als der ehemalige Scorpions Gitarrist Uli Jon Roth. Was jetzt kommt kannte man schon vom letzten Bang Your Head Auftritt. Da spielten Night Demon zum ersten Mal diese Coverversion. Schon damals war es grandios. Aber heute ist es einfach sagenhaft, runder, absolut treffend. Der Altmeister zusammen mit dem jungen Wilden Armand, gemeinsam begeistern sie das Publikum. Alle Augen sehen gebannt zu, als Uli ganz versunken in sein Gitarrenspiel langsam zum Bühnenrand schreitet und ein glanzvolles Solo improvisiert.

Wer gedacht hat, dass es das gewesen ist und nichts diesen Moment toppen kann wird nach den letzten noch verhallenden Tönen und viel Jubel mit dem kreischenden Gitarrenintro von „Top of the Bill“ völlig aus dem Häuschen geraten. 
Nach diesem grandiosen Finale verabschieden sich Night Demon von ihrem Publikum mit dem gleichnamigen Song – zum Ende werden Pleks, Setlisten und Umarmungen an die vordersten Reihen Fans verteilt und die Nacht geht erst richtig los. Auch wenn es noch mehr als eine halbe Stunde braucht bis man wieder vollständige Sätze sprechen kann. Ein Aufeinandertreffen mit dem Altmeister ist da nur noch beflügelnder statt bodenständig. Wir bedanken uns für diesen emotionalsten Festivalmoment und sagen „Thank you and good night – see you next time“. Auf in die Nacht, die Aftershow-Party kann beginnen. 

Alle Bilder findet ihr wie immer auf unserer Facebookseite

Weitere Informationen

  • Band(s): Mgla + Night Demon + Professor Black + Chapel of Disease + Essenz + The Neptune
  • Wann: 01.-02.03.2019
Gelesen 696 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 03 April 2019 12:45