Freitag, 29 März 2019 13:31

Dim Aura – The Triumphant Age Of Death

geschrieben von Steff
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Das Quartett von Dim Aura hat sich ganz dem Black Metal der alten Schule verschrieben. Wer jetzt hierbei an tausendfach gehörtes Gerumpel denkt, liegt bei Black Metal jüngeren Datums wohl nie ganz falsch, doch täte man den Israelis damit Unrecht. Was die Herrschaften auf ihre zweite Langrille "The Triumphant Age of Death" gebannt haben, kann sich absolut hören lassen!

Via Saturnal Records lassen Dim Aura einen gelungenen Hassklumpen auf die Welt los. Dieses Album reiht sich mühelos in das Spektrum der nordeuropäischen Spielarten des Black Metal ein, wirkt dabei aber gleichzeitig nicht so verbraucht, wie bei so manchen Vertretern desselben. Der Sound der Scheibe klingt moderat modern, wobei das druckvolle und zugleich ausreichend klare Klangbild der Musik des Vierergespanns gut tut. Ausgesprochen angenehm fällt die Abwesenheit völlig überflüssiger Experimente in diesem Zusammenhang auf. Alles in allem macht das Liedgut auf "The Triumphant Age of Death" einen sehr durchdachten, dennoch nicht zu kalkulierten Eindruck. Es sitzt jeder Ton da, wo er hingehört. Nach einer Weile stellt sich dabei bei dem einen oder anderen womöglich ein Gewöhnungseffekt ein. Der macht es schwer, Dim Aura auf Anhieb zweifelsfrei von anderen Bands abzugrenzen, die in dieselbe Kerbe schlagen. Fast hätte man sich gewünscht, dass Dim Aura doch etwas Experimentierfreude ins Album gelegt hätten um damit ein Alleinstellungsmerkmal zu generieren. Hier wird aber klar, dass die Band Tradition statt Innovation bevorzugt – was für die vier aus Tel Aviv aber auch sehr gut funktioniert !

 

Trackliste:

01 Clockwork Negativism

02 Towards The Plague

03 Black Heretic Hate

04 Blood Boiling Misanthropy

05 Death, Total Death

06 Antinomianism

07 The Triumphant (Age of Death)

08 The Cruel

09 Mors Vincit Omnia

Bewertung:

7 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Dim Aura
  • Album Titel: The Triumphant Age Of Death
  • Erscheinungsdatum: 22.03.2019
  • Fazit: Es ist schwer, Dim Aura auf Anhieb zweifelsfrei von anderen Bands abzugrenzen, die in dieselbe Kerbe schlagen. Tradition ist hier mehr gefragt als Innovation – und auch das funktioniert sehr gut!
Gelesen 476 mal Letzte Änderung am Freitag, 29 März 2019 13:48

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