Mitte Dezember fand im Großraum Berlin zum fünften Mal die bei jeder bisherigen Ausgabe mit außerordentlichem, erlesenem Programm aufwartende Eventreihe De Mortem Et Diabolum statt. Als im Spätsommer bekannt wurde, dass nicht wie bisher das Berliner Columbia Theater Ort der Veranstaltung sein könnte, wurde mit dem Jugendhaus in Paulinenaue eine neue Location gefunden. Die Veranstalter hatten via Social Media verlautbaren lassen, dass man zu diesem Schritt gezwungen wurde,  da die Geschäftsführung der früheren Konzertstätte Auflagen aussprach, die nicht zu erfüllen waren, und sich die Verantwortlichen mit Vorwürfen wegen mancher geladener Acts konfrontiert sahen. Der Locationwechsel fand nicht ohne Widrigkeiten statt, tat der Qualität der Veranstaltung aber keinen Abbruch: Ob das nunmehr fünfte Jubiläum des Events dennoch ein Erfolg wurde, erfahrt ihr hier.

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Am 21.09.2019 fand im Ruhrgebiet ein ganz besonderes Event für Black Metal-Liebhaber statt: Die Band Hallig brachte ihren atmosphärischen Sound in eine nicht ganz konventionelle Konzertstätte und präsentierte Songs ihrer bisherigen beiden Alben "13 Keys to Lunacy" (2012, Folter Records) und "A Distant Reflection of the Void" (2018, Talheim Records) im Zeiss Planetarium Bochum. Hier spendierte sie ihrem Publikum eine besondere Show "unter den Sternen" mit dem 360°-Projektor - und das als wahrscheinlich erstes Black Metal-Event dieser Art und damit ein Muss für Hörer extremer Musik und für Freunde von Astronomie und Bildern vom Sternenhimmel.

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Mittwoch, 25 September 2019 14:33

Minenfeld und Mardröm auf Mini-Tour - ab sofort!

Gute Nachrichten von der kriegsmetallischen Nordwestfront aus Osnabrück: Minenfeld machen sich mit ihren "Partners in Music-Crime" Mardröm auf einen zerstörerischen Feldzug durch strategisch wichtige Städte. Lasst euch diese einmalige Mischung aus Senfgas, HM-2-Pedal-Grindcore, Gasmasken und Weltkriegs-Todesblei nicht entgehen! Diese brachialen und zugleich groovig-brutalen Donnerschläge aus schwersten Geschützen werden euch noch lange in den Öhrchen pfeifen. 

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Der letzte Tag des UTBS begann früh und hatte wahrhaftig den Charakter eines apokalyptischen, "letzten Tages": Es war den Besuchern deutlich anzusehen, welche Tortur ihre Körper in den vorausgegangen Sonnenläufen dank der Hitze durchgemacht haben. Der Samstag sollte auch der heißeste Tag des Festivals werden und direkt vor der Bühne in der prallen Sonne war es kaum auszuhalten.

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Der Freitag zeigte sich anfangs von einer sehr milden Seite für die Besucherschaft des diesjährigen UTBS, da der Himmel zunächst bewölkt war. Während sich manche am bereitgestellten Frühstücksstand gütlich taten und der Rest erst ganz langsam aus den Zelten kroch, begannen im Infield bereits die Vorbereitungen für die Auftritte des Tages und das erste Bier im Backstage wurde gezapft (wir leaken vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, welche Band sich bereits vormittags ausschenken ließ!). 

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Die Schweden von Shining um den kontroversen Frontmann Niklas Kvarforth sind in diesen Tagen wieder auf Tour durch Europa: Unter dem Banner "Return of the Enemy" präsentiert die Combo dabei ihr noch immer aktuelles zehntes Album "X-Varg Utan Flock" von 2017 und kehrte dabei auch am 15. Mai zum Tourauftakt im Oberhausener Helvete Metal Club ein. Mit dabei waren hatten sie die slowenische Black Metal-Säge Srd aus Ljubljana um den gerade mal 25-Jährigen Multi-Instrumentalisten Goran Slekovec. 

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Der letzte Tag eines Festivals ist immer begleitet von Freude und Wehmut zugleich. Die etwas urigen Vera Lux waren glücklicherweise die erste Band des Tages, um die Trübsal (und einen für die einen leichten, für die anderen schweren Kater) vergessen zu lassen. Obwohl seit 2014 aktiv, hat die Band aus Nürnberg bisher nur eine Demo veröffentlicht – man munkelt allerdings, dass sich das in nicht allzu ferner Zeit ändern wird.

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Die Sonne stand auch am zweiten Festivaltag der diesjährigen Ausgabe des Dark Troll früh am Himmel und die Temperaturen stiegen zügig auf weit über 25°C. Nach einem ausgiebigen (Bier-)Frühstück und dem Besuch bei den freundlichen und gut organisierten Helfern der Campingplätze ging es gegen 14 Uhr auf der Burg mit dem Programm weiter.

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Anno 2019 darf das schönste Festival der Welt sein 10-jähriges Jubiläum feiern – zweifelsohne ist das Dark Troll Festival eine der Pflichtveranstaltungen auf unserem Kalender und Grund genug erneut den langen Weg in den Südharz zu wagen und die Schweinsburg Bornstedt zu stürmen. Ausverkauft war das Festivals bereits Monate vorher, nicht zuletzt aufgrund des abermals fantastischen Line-Ups und der treuen Dauergäste auf diesem Festival.

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Nach gut drei Stunden Anreise aus der Stuttgarter Gegend schlugen wir schließlich in Basel am Hauptbahnhof auf. Im Eilschritt ging es nun durch die Innenstadt gen Sommercasino. Etwas durchnässt dank Nieselregen fanden wir schließlich auch den Club. Gut eine halbe Stunde vor Einlass waren bereits einige Vereinsmitglieder und Besucher vor Ort. Es wurde draußen noch gemütlich das eine oder andere Bier getrunken, um sich auf das Konzert und die Schweizer Bierpreise einzustellen – für Grenzgänger und Schwaben immer eine heikle Sache. Allerdings vergisst man die immensen Bierpreise auch schnell wieder bei ausgiebigem Konsum...

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