Über 15 Jahren Aktivität zum Trotze haben Styggelse aus Göteborg/Schweden zumindest in Deutschland einen doch noch recht geringen Impakt. Inzwischen seit 2003 unterwegs hatte die Combo, so unsere Vermutung, die wir der Band jetzt einfach aufoktroyieren, höchstwahrscheinlich die Schnauze vom weichen Death Metal der heimatlichen Gefilde derart voll gehabt, dass sie es allen zeigen wollten. Ein Grund Ihnen 2019 -auch im Hinblick aufs neue, kürzlich erschienene Album- einen Artikel in unserer Rubrik UdR zu spendieren.

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Jeder Hinz und Kunz kommt heutzutage auf die glorreiche Idee eine Band zu gründen, die mit Sicherheit besser ist als jede andere auf diesem Planeten. Neue Bands zu entdecken ist also sehr einfach. Neue Bands, die auch noch gut sind, wird dann schon schwieriger. Doch, wenn man sich an den Möchtegern-Okkult-Bands und den vielen Underground-Slam-Brutal-Technical-Schlager-Noise-Projekten vorbeigegraben hat, wird man doch fündig: Die Death/Thrash-Kapelle Antilles überzeugt! Und zwar derart, dass wir den Jungs aus Münster gerne einen Artikel in unserer Rubrik UdR spendieren.

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Man muss schon sagen: Immer wieder gewinnt man den Eindruck, es manifestierten sich in keiner Metal-Sparte mehr neue Bands und Geheimtipps als im Black Metal-Genre. Nur manche davon treten in Existenz und hinterlassen dabei sichtbare Fußspuren und hörbare Echos, die es in sich haben. Die Thüringer Vivus Humare schaffen Musik, die in den Augen derer, die bereits mit den Anfängen des Schwarzmetalls aus Skandinavien nichts anfangen konnten, wohl eher keine großen Wellen schlagen und womöglich im Ufersand des Größeren und Bekannteren versickern wird. Wenn nun aber eine Band genau diesen alten Sound und seine Qualität erreicht, lässt diese die Herzen der Kenner und Liebhaber höher schlagen - nicht umsonst nennen die Gothaer, die wir diesmal bei "Unter dem Radar" in den Fokus nehmen wollen, ihren rohen, schnörkellosen Old-School-Stil auch „Archaic Black Metal“.

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Wer knapp 5 Jahre für sein Erstlingswerk benötigt -wohlgemerkt auch ohne Demos, Splits oder EPs zu veröffentlichen-, zeichnet sich entweder als sehr bedachte und perfektionistische Band aus oder scheint seine Zeit eher anderen Projekten zu widmen. Wir tippen an dieser Stelle darauf, dass all diese Umstände gleichsam zutreffen. Blodtåke aus Oberhausen existiert als Band jedenfalls schon seit 2014 und man hat sich eine Menge Zeit für ihr Debüt "Nativity of Ashes" gelassen.

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Ja, ist es denn zu fassen? Seit nunmehr 17 Jahren erobern die südhessischen Vollblut-Thrasher Legal Hate nun schon die Bühnen des Rhein-Main-Gebietes (und das kein bisschen leise) und veröffentlicht ihre authentische Mucke. Allen Rück- und Schicksalsschlägen zum Trotz ist ein Ende glücklicherweise nicht abzusehen, im Gegenteil: Irgendwie geht es immer aufwärts für Legal Hate, komme, was da wolle... Höchste Zeit also, dass wir die Truppe in unserer Kategorie Unter dem Radar mal unter die Lupe nehmen.

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Wir mögen etwas, was ihr kennen solltet: Das Klein-Label Geisterasche Organisation aus dem rheinland-pfälzischen Pirmasens hat eine kleine handverlesene Gruppe an Bands in seinem Kader, die alle einen näheren Blick wert sind. Neben Ekstasis, F41.0, Frostreich und Antisoph gibt es da noch die vielversprechenden Nemesis Sopor aus Dresden, welche sich mit ihrem geist- und abwechslungsreichen Black Metal-Sturm einen Platz in unserer Kategorie Unter dem Radar redlich verdient haben.

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Wer ein Auge auf Black Metal mit Sagen und Mythen geworfen hat, dürfte in den letzten Jahren kaum an Schattenvald vorbeigekommen sein. Nicht nur die teils im fränkischen Dialekt verfassten Texte und die Verbundenheit mit ihren historischen Wurzeln, sondern auch die stetige musikalische Veredelung von Release zu Release garantieren der Band einen treuen Kreis an Anhängern - und selbstredend auch einen wohlverdienten Platz in unserer Kategorie "Unter dem Radar".

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In den sächsischen Weiten entstand 2014 das, was wir heute als das von nordischer Mythologie geprägte Black Metal-Projekt Nornír kennen. Das Quartett rund um Frontfrau Lethian beschäftigt sich dabei nicht nur thematisch mit dem hohen Norden, sondern veredelt seine Musik teilweise auch mit der nordischen Sprache und verleiht der Musik der Band damit eine ganz neue Tiefe.

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Metal-Kundige überall weinen der ersten Welle des Black Metal von einst nach, schmeißen wehmütig und mit Tränen in den Augen alte Priest-Platten auf die Spieler und blicken mit Verachtung auf moderne Produktionen, die sich in ihren Augen gar nicht mit den Federn des speedigen Rock’n Rolls und der Metal-Musik, so wie sie anfing, schmücken dürften. Immerhin gibt es da immer wieder Formationen, die liebend gern ein Retro-Feeling aufkommen lassen - auch wenn man dafür manchmal im Untergrund buddeln muss, um sie auszumachen. Bulldozing Bastard aus Hamm/Münster waren da wie der Trüffel im aufgewühlten Erdboben.

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Bands in der Wahl ihrer Texte an den lokalen Gegebenheiten orientieren.  So verwundert es auch nicht, dass dabei teilweise auf Dialekte zurückgegriffen wird, die vielen mitunter unbekannt erscheinen. Friisk aus dem schönen Ostfriesland fallen in diese Kategorie - und sind aus ihrem Umkreis vermutlich die ersten damit...

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