Montag, 11 Januar 2021 21:06

Mortiferum / Hyperdontia - Split

Für Death Metal waren die letzten Jahre so etwas wie der zweite oder dritte Frühling, auch wenn diese Metaphorik nicht ganz zu der Split passt, der wir uns heute annehmen. Mortiferum und Hyperdontia haben sich zusammengefunden, um ihre zukünftigen Werke mit einer gemeinsamen EP anzukündigen. Mit jeweils einem Song pro Band fällt diese EP nicht allzu lang aus, aussagekräftig ist sie trotzdem.

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Die oberfränkische Stadt Bamberg ist bekannt für seine Biertradition und -vielfältigkeit. Doch nicht nur Freunde des Gerstensaftes werden hier auf ihre Kosten kommen: Als Heimat der Band Absent/Minded ist die Stadt auch für Anhäger des Doom und Post Metals eine interessante Adresse. Als sich die Combo im Mai 2009 gegründet hatte, ließ man den musikalischen Einflüssen aus dem Sludge, Doom und Death Metal freien Lauf und schuf somit einen eigenständigen, apokalyptischen Sound. Für das Jahresfinale in unserer Rubrik Unter dem Radar also wie geschaffen.

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Donnerstag, 17 Dezember 2020 19:15

Swamp Lantern - Phantasms

Irgendwo in der Versenkung Seattles haben sich unlängst vier junge Männer zu einer obskuren Bande zusammengeschlossen und nennen sich seitdem Swamp Lantern. Was sie unter diesem Namen fabrizieren, findet sich irgendwo zwischen psychedelischem Doom und Sludge-lastigem Black Metal wieder. Also grob zwischen Black Sabbath und Cobalt. Diese irre Mischung verfällt aber keineswegs zur Irrfahrt, ganz im Gegenteil.

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Freitag, 04 Dezember 2020 12:09

Saħħar - Tiġrif tal-Ġnus

Auch in Malta brodelt die Szene, das kann man nicht nur an Events wie dem Malta Doom Metal Fest erkennen, sondern auch an der ausgeprägten und speziellen Bandvielfalt auf der kleinen Mittelmeerinsel. Heute wollen wir euch das Einmann-Projekt Saħħar vorstellen, das mit seinem nunmehr sechsten Langspieler in den Startlöchern steht. Der Namen des Albums lautet „Tiġrif tal-Ġnus“ was übersetzt soviel wie Absturz der Nationen bedeutet.

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Sonntag, 08 November 2020 14:39

News der Kalenderwoche 45

Mit der zweiten Corona-Welle kommen auch wieder neue Maßnahmen, die uns die Konzertabende im November und Dezember zu größten Teilen vermiesen. Da gibt es dann Bands, die ihre Bühne ins Internet verlegen und per Livestream für ein klein wenig Konzertstimmung im Wohnzimmer sorgen (z.B. Mephorash, wir berichteten vergangene Woche). Auf der anderen Seite treibt die gewonnene Zeit durch die abgesagten Konzerte viele Musiker auch wieder in die Studios. In dieser Woche liegt daher unser Fokus auf kommenden Alben, die uns in den nächsten Monaten erwarten.

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Bei Solo-Projekten gibt es wohl grundsätzlich mehr schwarz-weiß als irgendwo sonst in der Szene. Entweder die Musik ist exzeptionell grandios oder absolut unterirdisch und eine Grauzone existiert kaum. Aus unserer Sicht liegt das daran, dass jemand, der sich traut mal eben alleine Gitarre, Drums, Gesang und andere Instrumente 'Solo' einzuspielen entweder ein an Mozart grenzendes Genie sein muss - oder eben hemmungslos narzisstisch und von sich selbst überzeugt, aber sonst eher ein Stümper ist. Das Projekt Stromptha und damit der Musiker J hinter dem Namen gehört definitiv zu ersterem Schlag, weswegen wir das Black/Doom-Monstrum, das er im Alleingang geschaffen hat, in unserer Rubrik Unter dem Radar beleuchten wollen.

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Mittwoch, 21 Oktober 2020 14:08

Kadaverficker - Kaos Nekros Kosmos

Grindcore wird im Metal ja oftmals belächelt und fand bei Undergrounded bislang auch noch nie so richtig Anklang. Die Urgesteine von Kadaverficker sagen über ihre neue Scheibe „Kaos Nekros Kosmos“ aber selbst, dass sie Stile wie Doom, Black und Thrash Metal einfließen lassen und das Ganze mit der gewohnten Prise Humor zu einem eigenen Genre werden lassen – dem „Nekrokore“. Schauen wir doch mal, was dieser Nekrokore so kann…

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Donnerstag, 03 September 2020 18:34

Dopelord - Sign of the Devil

Spätestens seit dem 2017er „Children of the Haze“ sind die Polen Dopelord fester Bestandteil der internationalen Stoner/Doom-Szene. Trotz ihrer noch relativ jungen Bandgeschichte von rund 10 Jahren kam im März dieses Jahres ihr bereits vierter Langspieler namens „Sign of the Devil“ auf den Markt – und groovt sich damit direkt in das wuchtige Spektrum des polnischen Quartetts.

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Schwedens Doom-Schmiede hat vor einigen Jahren einen weiteren Nostalgie-verliebten Abkömmling in die Welt gesetzt: Year of the Goat. Die Mannen aus dem schwedischen Norrköping südlich der Hauptstadt Stockholm gründeten sich 2006 und konnten sich mit dem Erfolgsalbum und Geheimtipp "Angels‘ Necropolis" im Jahr 2012 und mehreren EPs eine breite Fanbase erspielen. Wir möchten der Combo daher gerne einen Beitrag in unserer Kategorie Unter dem Radar spendieren.

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Mittwoch, 13 Mai 2020 14:35

Oranssi Pazuzu - Mestarin Kynsi

Oranssi Pazuzu sind spätestens seit ihrem 2016er Album „Värähtelijä“ nicht mehr aus der Szene wegzudenken und gehören zu den wohl speziellsten Vertretern des Black Metal. Ihre psychedelischen und doomigen Einschläge verleihen der Musik einen völlig neuen Anstrich und sorgen immer wieder für Aha-Momente. Mit dem neuen Album „Mestarin Kynsi“ schlagen die Finnen erneut den Weg in die wirklich entlegensten Winkel des Genres ein.

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