Montag, 22 April 2013 20:22

20.04.2013 „Saturday of Torment“ - Haus der Jugend, Neuss + Diabolical + Deathbreed + Ressurected +++

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Am vergangenen Samstag (20.04.2013) trafen sich erneut eine Reihe Anhänger des Schwedentods beim  „Saturday of Torment“ im Haus der Jugend in Neuss.  UG Chapter-NRW schickte Prospect Karl Schnapps los um von den Ereignissen des Abends zu Berichten!

Was war los? DIABOLICAL nahmen ihr bevorstehenden Album-Release der neuen Platte „Neogenesis“ zum Anlass, Schweden zu verlassen und gemeinsam mit DEATHBREED und SOREPTION durch Deutschland zu touren. Unterstützt wurden sie hierbei an dem besagten Abend ebenfalls von den duisburger Grindern RESSURECTED. Also wurden wieder einmal brav die Stiefel geschnürt und los ging´s!


Den Anfang machten DEATHBREED. Vor rund 50 zahlenden Gästen gaben sie das von sich, was Schweden einfach am Besten können: Death Metal der alten Stockholmer Schule. Der Sound war dabei für ein Jugendzentrum einfach nur brachial gut, was der Tatsache geschuldet war, dass die Bands ja grade auf Achse waren und einfach mal ihre eigene kleine PA im Gepäck hatten. Und so wurde bei gelassener, familiärer Atmosphäre locker die Mähne geschüttelt.



Als nächstes kamen SOREPTION auf die Bühne und wieder gab es Old School Death vom Feinsten, wenn auch etwas technischer und abwechslungsreicher vom Songwriting her als die Vorgänger Kapelle. Dieses Jahr erscheint ebenfalls eine neue Scheibe, von der sie schon einige Stücke zum Besten gaben. Frontbrüller
Fredrik Söderberg verstand es die Angereisten zu animieren und die rollende Metall-Lawine tat ihr übriges und riss gnadenlos alles mit.


Nun waren RESSURECTED an der Reihe. Ein pures Blast-Beat und Double-Bass Inferno, welches brutal durch die Bude fegte und für ausgelassene Stimmung sorgte. Ein sehr runder Auftritt, besonders auch durch die lockeren Ansagen und die Interaktion mit dem Publikum. Einzig der Trommler täte gut daran in den Liedpausen Stöcke und Füße stillzuhalten, auf die Dauer nervt es einfach, ständig Getrommel zu hören, gerade wenn der Frontmann mitten in der Ansage steckt.

Den Headliner des Abends gaben natürlich DIABOLICAL. Düstere, melodische Atmosphäre und ein Auftritt, bei dem einfach alles stimmte, rundeten den Abend gut ab. Einziger Patzer war der klar gesungene Part, welcher leider komplett unterging. War zwar schade, aber angesichts der sonstigen Leistung durchaus zu verschmerzen. Dafür gab es noch einen kurzen Gastauftritt des SOREPTION – Fronters und bei „Gallery of Bleeding Art“ griff Carl Stjärnlöv, welcher den wegen Krankheit ausgefallenen Widda Sverker (Demonical) mehr als nur akzeptabel am Mikrophon ersetzte, dann doch noch selbst zur Klampfe. Sehr nett waren auch die Beamer-Projektionen auf eigen gespanntes Laken, welches das Banner ersetzte.


Abschließend lässt sich sagen, dass es ein Abend war wie er untergründiger nicht sein kann. Und auch wenn vergleichsweise wenig Fans vor Ort waren, war die Stimmung dafür umso angenehmer.

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Gelesen 4220 mal Letzte Änderung am Montag, 22 April 2013 21:05
Dustin