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Dienstag, 28 August 2012 00:42

Sorrows Path - The Rough Path of Nihilism

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Sorrows Path muss man mögen, die Lücke zwischen Doom und Power Metal zu füllen lässt mich persönlich fragen, ob die Lücke nicht auch zwischen Black und New Metal mit einem 1000km Gitarrenriff zu füllen wäre... Allerdings lässt sich die Band ziemlich gut zwischen Stratovarious und Chinchilla ansiedeln, wobei Stratovarious erheblich epischer und der Chinchilla Sänger mit mehr Power rüberkommt.

Die Griechen beginnen ihr neues Werk ohne Intro direkt mit dem Opener "All Hope Is Lost" der zu Beginn doch sehr "doomig" daherkommt, jedoch nach und nach mit einigen Heavy Parts aufgepeppt wird. Durchgehend sind einschleusungen von epischen Riffs und fast schon Thrashigen Parts auf dem ganzen Album zu finden und sorgen so dafür, dass stets für etwas Abwechslung gesorgt wird.Sehr auffälig ist der Song "Honestly" der mit einem derben oldschool Riff anfängt und sich nach und nach in eine tonnenschwere Doom-Walze wandelt.Ebenfalls hervorstechend ist "Queen of Doom" erinnert dieser Song zu beginn sehr an Stratovarius wirkt er sehr schnell zu experimentell und von diversen einflüssen Überladen.

Rein Technisch merkt man den Griechen durchgehend an, dass sie bereits seit 1993 ihr unwesen Treiben, denn das Material ist rein Musikalisch absolut Top. Was wirklich sauer aufstößt sind die Texte, denn hier wird deutlich zu oft das Thema "Frauen" angesprochen. Ebenfalls problematisch ist die Tatsache, dass die Texte durchgehend auf intelektuell gepusht wirken leider aber doch eher stumpf daherkommen.

Dennoch sollte es Doom Freunden möglich sein hier ihren Spaß zu haben.

Insgesamt ist "The Rough Path of Nihilism" ein solides Album geworden das Lyrisch jedoch einiges an Nachholbedarf hat. Ausserdem wirken die Vocals von Sänger Angelos Ioannidis teilweise doch etwas schief und auf Dauer durchaus sehr eintönig.

   

Tracklist:

  1. All Love Is Lost - Lost Innocence - Lost Youth
  2. The Beast (S.P.R.)
  3. Honestly...
  4. Fetish
  5. Dirty Game
  6. Mr. Holy
  7. Getting Closer
  8. Queen Of Doom
  9. Prostitute
  10. Hymn Of Differentiation
  11. Empty Eyes And Blackened Hearts
  12. Nihilism


Cover und Umfang (9/10):

-mit 12 Tracks und über 60 Minuten Spielzeit gibts hier nichts zu beanstanden

 

Abwechslung (5/10):

-trotz einiger Powermetal Parts wirkt das Album irgendwann etwas eintönig

 

Sound (6/10):

-Vocals sind eintönig und teilweise doch sehr schief

-Lyrisch sehr "gewöhnungsbedürfig"


Bewertung:
6,5/10


 

Weitere Informationen

  • Band: Sorrows Path
  • Album Titel: The Rough Path of Nihilism
  • Erscheinungsdatum: 14.01.2011
  • Fazit: Insgesamt ist "The Rough Path of Nihilism" ein solides Album geworden das Lyrisch jedoch einiges an Nachholbedarf hat. Ausserdem wirken die Vocals von Sänger Angelos Ioannidis teilweise doch etwas schief und auf Dauer durchaus sehr eintönig.
Gelesen 1282 mal Letzte Änderung am Dienstag, 28 August 2012 08:04

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