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Sonntag, 24 Juni 2012 17:21

Manowar - The Lord of Steel

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Anno 2012 gibt es ein neues Album der wohl kontroversesten Band im Heavy Metal Bereich. Die Rede ist natürlich von Manowar und ihrem neuen Studioalbum „The Lord of Steel“. Was sich der omnipresente Joey DeMaio diesmal für seine Manowarriors ausgedacht hat, lest ihr in diesem Review.

„The Lord of Steel“ ist Studioalbum Nummer zwölf und beginnt sehr kräftig und heavy mit dem Opener und gleichzeitigem Titeltrack „The Lord of Steel“ der schön im Ohr hängen bleibt. Doch sofort fällt der extrem verzerrte und über allem stehende Bass des J.DeMaio auf. Geschmackssache. Aber ich denke ich bin nicht der einzige, dem so ein verzerrter und wuchtiger, schon fast störenden Bass ein Dorn im Auge ist. Denn auch die nachfolgenden Songs „Mannowarriors“ und die epische Nummer „Born in a Grave“ gefallen, sagen wir mal nicht allzu großen Manowar Fan wie mir extrem gut. Wäre der Bass nur nicht so unfassbar laut und überdreht. Gitarrist Karl Logan gefällt mir sehr gut auf der neuen Manowar Scheibe. Frische und knackige Riffs packt er mit schönen und vor allem passenden Soli gut in die Songs ein. So z.B. auch bei den Songs „Touch the Sky“ und dem Brecher „Expendable“. Dazwischen kommt mit „Rightous Glory“ eine halb balladeske Nummer und mit „Black List“ ein unnötig in der Länge verzerrter Song.


Sänger Eric Adams versprüht auf dem kompletten Album eine tolle Stimmung und wirkt frisch wie eh und je. Das Schlagzeug von Donnie Hamzik spielt dagegen fast schon eine Statisten Rolle und wirkt ein wenig künstlich. „El Gringo“ und „Annihilation“ und vor allem der letzte Song „Hail, Kill and Die“ bringen nochmals eine große Portion Epic Metal mit sich, auch wenn der Trackname des letzten Songs nicht gerade von Kreativität zeugt. Auch schade, dass einige Songs zum Ende einfach leise gedreht wurden um sie zu beenden. Auch nicht gerade ein Zeichen von Ideenreichtum.


„The Lord of Steel“ ist für mich das beste Manowar Album seit der Achtziger Schaffensphase mit Ross the Boss. Tolle Songs, coole Soli, ab und an mal weniger kreative Lyrics und das einzig wirklich störende, der total übertriebene Bass. Ein Joey DeMaio lässt sich eben nicht lumpen wenn es um seine Band geht.


Ein tolles Album mit vielen Ohrwürmern, welches viele Manowar nicht mehr zugetraut haben!


Bewertung:

Cover und Umfang (6/10):
- der Hammer ist auf Manowar Cover fast immer präsent
- zeitweise künstlich hervorgebrachte Titellängen

Abwechslung (7/10):
- durchweg heavy und brachial
- eine balladeske Nummern zwischen vielen Brechern

Sound (6/10):
- das größte Manko: Bass viel zu laut und überdreht
- tolle Riffs und Gesangspassagen gehen wegen dem lauten Bassspiel schon fast unter


Gesamtpunktzahl:
7/10

Weitere Informationen

  • Band: Manowar
  • Album Titel: The Lord of Steel
  • Erscheinungsdatum: 15.06.2012 (Nur MP3)
  • Fazit: „The Lord of Steel“ ist für mich das beste Manowar Album seit der Achtziger Schaffensphase mit Ross the Boss. Tolle Songs, coole Soli, ab und an mal weniger kreative Lyrics und das einzig wirklich störende, der total übertriebene Bass. Ein Joey DeMaio lässt sich eben nicht lumpen wenn es um seine Band geht.
Gelesen 2370 mal Letzte Änderung am Freitag, 16 November 2012 09:12