Montag, 05 Dezember 2016 10:32

Athorn - Necropolis

geschrieben von Crimson
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(4 Stimmen)
Necropolis Necropolis Athorn

Necropolis - Das nun schon 2. Album einer Band, die sich weder in die Death Metal -noch in die Power Metal Schublade schieben lassen möchte, sondern „Metal ohne Scheuklappen“  produzieren will. Wie gut das funktionieren kann und  was die Niedersachsen an Überraschung dem Hörer bieten, beleuchten wir einmal näher.

Ein Konzeptalbum. Thema: Apokalyptisches Niemandsland in dem Überlebende gegen Zombies kämpfen. Damit reißt man heutzutage wahrlich keinen Metal-Fan mehr vom Hocker. Wie oft gab es im Death Metal schon die Versuche die Apokalypse mit diversen akustischen Anschlägen über den Hörer hereinbrechen zu lassen?


Und dann begab es sich, dass sich fünf erfahrene Musiker, jeweils aus anderen Projekten stammend, im Jahre 2008 zu der Band Athorn zusammenschlossen und im September diesen Jahres das uns vorliegende Album auf die Menschheit losließen. Soviel sei vorab gesagt: Lasst alle Vorurteile fallen und lasst euch neu inspirieren. Eine Band wie diese bekommt man selten in diesem Sektor zu hören und erwartet den Hörer mit teils erstaunlichem Potential, das selbst nach dem zehnten Hördurchlauf aufhorchen lässt. Eingeleitet wird das Machwerk mit einem typischen Wasteland Intro. Radiodurchsagen unterlegt mit düster theatralischer Keyboardbegleitung, die ein wenig an Fallout erinnert. Mit kurzer Vorwarnung wird man in „Another Day in Hell“, den quasi Haupttrack des Albums, geschmissen, der direkt mit Death Künsten glänzt und man sich ein rasches Bild von Carsten Frank’s Gesangskünsten machen kann. Diese gefallen besonders im mittleren Break, wo Klargesang auf Akustikgitarren trifft und die ungewohnt sanfte Seite den Track schnell zum Favoriten werden lässt.


Weiter geht es mit vier weiteren Tracks, die alles bieten was das Herz des Todmetallers höherschlagen lässt. Solider Gesang, wie man es seit dem Titletrack erwartet, schnelle Drums kombiniert mit treibenden Gitarrenriffs und Refrains mit Klargesang. Bei „Path of Sorrow“ kommt das Melodische endlich mehr zum Vorschein und zeigt dass es nicht bei einem einfachen „gut“ bleiben muss. Diese Band kann doch mehr als nur Generic Death Metal, warum nicht gleich so? Als hätten sie meinen Schrei gehört schlägt ab da die 2. Hälfte ein und wir haben genau das was ich hören wollte.  Die Songs werden hörbar vielschichtiger und melodischer und siehe da, man hat endlich mehr von den erwarteten Power Metal-Elementen, die aus dem Einheitsbrei das machen, was Athorn doch eigentlich ausmacht. Nach dem grandiosen Track „End of Days“ findet man sogar eine Ballade, die wohl auf keinem Portfolio einer Band, die sich mit dem Power Metal beschäftigt, fehlen darf. „Born in Flames“ ist zudem keine Kopie der etlichen schon vorhandenen Balladen, sondern fügt sich nahtlos in das Konzept des Albums ein und lässt den Hörer über das gehörte Unheil der Erde nachdenken und kurz Inne halten. Guter Schachzug der Hannoveraner.


Abgeschlossen wird das Album durch einen 7-minütgen Track der deutlich mehr Power Metal-Elemente bietet als das bisher Dargebotene. Melancholisch bis kämpferisch bleibt das ganze Lied als Power Brikett auf dem Feuer bei dem die Kraft einfach nicht abreisen will … Bis es dann doch muss und es sein traurig gespieltes Ende finden muss.


Was bleibt also wenn man die Apokalypse gehört hat und und der Held sich zum Wohle der Menschheit geopfert hat? Das Gefühl ein echt starkes Album gehört zu haben, dass aber leider erst in der 2. Hälfte seine großen Stärken zeigt aber dennoch auf mehr hoffen lässt! Das Potential der Gitarristen ist deutlich hörbar und Sänger Carsten Frank kann sowohl mit Klar- als auch Schreigesang überzeugen. Etwas mehr von Ersterem würde wohl Hörern wie mir noch etwas mehr von der Seele sprechen, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

 

Tracklist:

01 Intro
02 Another Day in Hell
03 The Dark Breed
04 Cabin on the Hill
05 Forgotten Souls
06 Ghost Brigade
07 Path of Sorrow
08 Final Destination
09 End of Days
10 Born in Flames
11 Of Pawns and Dragons

 

Bewertung:

8 von 10 Punkten

Necropolis - Das nun schon 2. Album einer Band, die sich weder in die Death Metal [Jessica A1] –noch in die [Jessica A2] Power Metal [Jessica A3] Schublade schieben lassen möchte, sondern „Metal ohne Scheuklappen“  [Jessica A4] produzieren will. Wie gut das funktionieren kann und  [Jessica A5] was die Niedersachsen an Überraschung dem Hörer bieten, beleuchten wir einmal näher.[Jessica A6] 

Ein Konzeptalbum. Thema[Jessica A7] : apokalyptisches Niemandsland [Jessica A8] in dem Überlebende gegen Zombies kämpfen. Damit reißt man heutzutage wahrlich keinen Metal-Fan mehr vom Hocker. Wie oft gab es im Death Metal schon die Versuche die Apokalypse mit diversen akustischen Anschlägen über den Hörer hereinbrechen zu lassen?

Und dann begab es sich, dass sich fünf erfahrene Musiker, jeweils aus anderen Projekten stammend, im Jahre 2008 zu der Band Athorn zusammenschlossen und im September diesen Jahres das uns vorliegende Album auf die Menschheit losließen. Soviel sei vorab gesagt: Lasst alle Vorurteile fallen und lasst euch neu inspirieren. Eine Band wie diese bekommt man selten in diesem Sektor zu hören und erwartet den Hörer mit teils erstaunlichem Potential, das [Jessica A9] selbst nach dem zehnten Hördurchlauf aufhorchen lässt.

Eingeleitet wird das Machwerk mit einem typischen Wasteland Intro. Radiodurchsagen unterlegt mit düster theatralischer Keyboardbegleitung, die ein wenig an Fallout erinnert.[Jessica A10]  Mit kurzer Vorwarnung wird man in „Another Day in Hell“, den quasi Haupttrack des Albums, [Jessica A11] geschmissen, der direkt mit Death Künsten glänzt und man sich ein rasches Bild von Carsten Frank’s Gesangskünsten machen kann. Diese gefallen besonders im mittleren Break, wo Klargesang auf Akustikgitarren trifft und die ungewohnt sanfte Seite den Track schnell zum Favoriten werden lässt.

Weiter geht es mit vier weiteren Tracks, die alles bieten was das Herz des Todmetallers höherschlagen lässt. Solider Gesang, [Jessica A12] wie man es seit dem Titletrack erwartet, schnelle Drums kombiniert mit treibenden Gitarrenriffs und Refrains mit Klargesang.

Bei „Path of Sorrow“ kommt das Melodische endlich mehr zum Vorschein und zeigt [Jessica A13] dass es nicht bei einem einfachen „gut“ bleiben muss. Diese Band kann doch mehr als nur Generic Death Metal, warum nicht gleich so? Als hätten sie meinen Schrei gehört s[Jessica A14] chlägt ab da die 2. Hälfte ein und wir haben genau das [Jessica A15] was ich hören wollte.  Die Songs werden hörbar vielschichtiger und melodischer und siehe da, man hat endlich mehr von den erwarteten Power Metal-[Jessica A16] Elementen, die aus dem Einheitsbrei das machen, was Athorn doch eig[Jessica A17] entlich ausmacht.

Nach dem grandiosen [Jessica A18] Track „End of Days“ findet man sogar eine Ballade, die wohl auf keinem Portfolio einer Band, [Jessica A19] die sich mit dem Power Metal beschäftigt, [Jessica A20] fehlen darf. „Born in Flames“ ist zudem keine Kopie der etlichen schon vorhandenen Balladen, [Jessica A21] sondern fügt sich nahtlos in das Konzept des Albums ein und lässt den Hörer über das gehörte Unheil der Erde nachdenken und kurz Inne halten. Guter Schachzug der Hannoveraner.

Abgeschlossen wird das Album durch einen 7-minütgen Track der deutlich mehr Power Metal-Elemente bietet als das bisher Dargebotene. Melancholisch bis kämpferisch bleibt das ganze Lied als Power Brikett auf dem Feuer [Jessica A22] bei dem die Kraft einfach nicht abreisen[Jessica A23]  will … Bis es dann doch muss und es sein traurig gespieltes Ende finden muss.

Was bleibt also [Jessica A24] wenn man die Apokalypse gehört hat und und der Held sich zum Wohle der Menschheit geopfert hat? Das Gefühl ein echt starkes Album gehört zu haben, dass[Jessica A25]  aber leider erst in der 2. Hälfte seine großen Stärken zeigt [Jessica A26] aber dennoch auf mehr hoffen lässt! [Jessica A27] Das Potential der Gitarristen ist deutlich hörbar und Sänger Carsten Frank kann sowohl mit Klar- als auch Schreigesang überzeugen. Etwas mehr von Ersterem würde wohl Hörern wie mir noch etwas mehr von der Seele sprechen, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Fazit:

Power und Death Metal passen doch ganz gut zusammen, wenn man sie nur lässt. Athorn zeigen hier eindeutig [Jessica A28] dass alle Musiker genug Erfahrung mitbringen, um absolut soliden Death Metal zu liefern. Lediglich der Power Metal kommt vor allem[Jessica A29]  am Anfang des Albums etwas zu kurz und das obwohl Carsten Frank eindeutig die Stimme dazu hat, [Jessica A30] mehr dazu beizutragen und sich nicht hinter Growls zu verstecken. Dennoch ist das Album jedem zu empfehlen [Jessica A31] der gern melodischen Death Metal hört und sich gern von einem Hauch Innovtion begeistern lassen möchte.

 

 

Tracklist:

1.       Intro

2.       Another Day in Hell

3.       The Dark Breed

4.       Cabin on the Hill

5.       Forgotten Souls

6.       Ghost Brigade

7.       Path of Sorrow

8.       Final Destination

9.       End of Days

10.   Born in Flames

11.   Of Pawns and Dragons

 

 

Bewertung:

8/10


 [Jessica A1]Bindestrich fehlt

 [Jessica A2]…noch in die

 [Jessica A3]Auch hier ein Bindestricheinfügen

 [Jessica A4]Leerzeichen zu viel

 [Jessica A5]Leerzeichen zu viel

 [Jessica A6]Verdrehter Satzbau:
und was die Niedersachsen dem Hörer an Überraschung bieten, beleuchten wir einmal näher.

 [Jessica A7]Die Absicht es sehr abgehackt erscheinen zu lassen ist vollkommen geglückt, wirkt daher aber sehr unruhig. Kompromiss: „Ein thematisches Konzeptalbum: …“

 [Jessica A8]Komma einfügen

 [Jessica A9], das (Konjunktion bezieht sich auf „Potenzial“)

 [Jessica A10]Besser: „…, die ein wenig an Fallout erinnert.“ Oder „…, die ein wenig an die atmosphäre in Fallout erinnert.“

 [Jessica A11]Komma fehlt

 [Jessica A12]Komma einfügen

 [Jessica A13]Komma einfügen

 [Jessica A14]Komme einfügen

 [Jessica A15]Komma einfügen

 [Jessica A16]Bindestrich einfügen

 [Jessica A17]Ausschreiben!

 [Jessica A18]Lied/ Song

 [Jessica A19]Komma einfügen

 [Jessica A20]Komma einfügen

 [Jessica A21]Komma einfügen

 [Jessica A22]Komma einfügen

 [Jessica A23]abreißen

 [Jessica A24]Komma einfügen

 [Jessica A25]„das“ – Relativpronomen und bezieht sich auf ‚Album‘

 [Jessica A26]Komma einfügen

 [Jessica A27]Verdrehter Satzbau:
„aber dennoch auf mehr hoffen lässt!“

 [Jessica A28]Komma einfügen

 [Jessica A29]„vor allem“

 [Jessica A30]Komma einfügen

 [Jessica A31]Komma einfügen

Weitere Informationen

  • Band: Athorn
  • Album Titel: Necropolis
  • Erscheinungsdatum: 16.9.2016
  • Fazit: Power und Death Metal passen doch ganz gut zusammen, wenn man sie nur lässt. Athorn zeigen hier eindeutig dass alle Musiker genug Erfahrung mitbringen, um absolut soliden Death Metal zu liefern. Lediglich der Power Metal kommt vor allem am Anfang des Albums etwas zu kurz und das obwohl Carsten Frank eindeutig die Stimme dazu hat, mehr dazu beizutragen und sich nicht hinter Growls zu verstecken. Dennoch ist das Album jedem zu empfehlen der gern melodischen Death Metal hört und sich gern von einem Hauch Innovtion begeistern lassen möchte.
Gelesen 783 mal Letzte Änderung am Montag, 05 Dezember 2016 10:51

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