Montag, 16 April 2018 03:03

Škan - Death Crown

geschrieben von

Mit „Death Crown“ liegt uns das erste Album der texanisch-niederländischen Vereinigung namens Škan vor, das am 13.04.2018 veröffentlicht wurde. Der Band liegt eine umfassende Philosophie zugrunde, welche nicht nur einen bedeutungsträchtigen Bandnamen umfasst, sondern auch in Form dieses Full-lengthts manifestiert wurde.

Samstag, 28 Februar 2015 12:30

A Forest of Stars - Beware The Sword You Cannot See

geschrieben von

Das Setting: die 1890er. Verregnetes England. Black Metal würde man sicherlich nicht in diese Zeit verfrachten, wenn man an das ideale Setting der extremen Musiksparte denkt – anders bei A Forest Of Stars, diesem berüchtigten Konglomerat exzentrischer und ambitionierter Musiker, die sich als Vertreter einer prunkvollen, aber auch von Gegensätzen durchfressenen Epoche in der Vergangenheit Englands präsentieren. Ihre lyrischen Exzesse zelebrieren sie zwischen Opium- und Absinth-Konsum, satanischen Riten, Séancen und okkult-finsterer Stimmung. All das, wie bei einem Bastard der literarischen Werke Edgar Allan Poes und Oscar Wildes, nur eben mit erfrischenden Legierungen aus harten Instrumentenwänden, ungestümem Temporeichtum und traditionell gehaltvollem Folk-Glanz unterlegt. Dass die Dame und die Herren gerade weg gesprochen nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, machen ja schon alleine die Beinamen der Einzelnen im Mitgliederindex „Katheryne, Queen of the Ghosts“ oder „The Resurrectionist deutlich. Die Avantgarde-Favoriten und verschrobenen Ladies & Gentlemen vom gediegenen und dekadenten Sternenwald-Club rafften sich dieser Tage ein weiteres Mal zusammen, ihre verschrobenen Köpfe ineinander zu stecken und ein neues Tonwerk zu schmieden, das ihren einzigartigen Sound auf ein neues Level treibt. Was soll man sagen zum Stil der merkwürdigen Briten-Bruderschaft aus dem viktorianischen Zeitalter? Werfen wir zunächst mal einen näheren Blick auf die neue Platte der kauzigen Wunderkinder, die mit ihrem so unvergleichlichen „puzzling“-Sound in der Szene ohnegleichen sind.

Dienstag, 10 April 2018 17:24

Eraserhead - Holdout

geschrieben von

2016 bescherten uns Eraserhead aus Gießen ihr erstes Album „Remnants of Decadence“ und gaben damit ein solides Debüt zum Besten. Mit „Holdout“ legt das Quartett nun eine EP nach und liefert einen Vorgeschmack auf die kommenden Werke.

Freitag, 06 April 2018 18:47

Terra Atlantica - A City Once Divine

geschrieben von

Oft geht es bei Power Metal um die gleichen Themen - starke Männer, scharfe Schwerter, Mut und Ehre. Da das auf Dauer verdammt langweilig werden kann, gibt es heute mal was anderes, das da heißt: TERRA ATLANTICA! Und hier ist der Name Programm - die Songs im Stil des selbstbetitelten Atlantic Power Metal drehen sich ausnahmsweise mal nicht um Drachen oder nordische Sagen, sondern um Atlantis und die griechische Mythologie. Ob das Debüt Album „A City Once Divine" auch musikalisch taugt, lest ihr im Folgenden.

Freitag, 09 März 2018 17:24

Jörmungand - Zwischenwelten

geschrieben von

Die Kölner Pagan Metaller Jörmungand haben sich wieder ins Studio begeben und ihr zweites Album eingespielt. Zwischenwelten, so der Titel, hatte in den 4 Jahren seit dem Debüt Von Wind und Schatten genug Zeit zu reifen und präsentiert sich in einem musikalisch neuen Gewand - härtere und dunklere Klänge hallen aus den Lautsprechern.

Dienstag, 27 Februar 2018 20:59

On Thorns I Lay - Aegean Sorrow

geschrieben von

Es gibt Bands, die bereits seit etlichen Jahren existieren und die einem trotzdem nie über dem Weg laufen. So erging es mir mit der griechischen Doom Metal Band ON THORNS I LAY, die schon auf eine 20-jährige Karriere und insgesamt sieben Studioalben zurückblicken kann. Dass es in dieser langen Zeit zu einigen Stiländerungen kam, ist sicherlich keine Überraschung - auf "Aegean Sorrow" verschreibt sich die Truppe der einfühlsamen und melodischen Seite ihres Genres.

Sonntag, 01 Februar 2015 12:01

Urfaust - Apparitions [EP]

geschrieben von

Urfaust sind schon ein merkwürdiger und vielgesichtiger Parasit in der Metal-Szene. Was 2003 als Dark Ambient-Projekt begann, avancierte irgendwann zu einem gediegenen, avantgardistischen Gewand einer Neofolk-Ästhetik, in den punktuierten Extrema der Musik gar mit Black Metal- und Doom Metal-Auswüchsen. Wenn man aber einen zusammenkittenden Faktor in der gesamten Diskographie des Duos aus den Niederlanden benennen möchte, so ist es wohl ihr Hang zur Kreation tiefschwarzer, elend-bitterer Trauerlandschaften und drückender Atmosphäre. Das letzte richtige Studioalbum liegt mit „Der freiwillige Bettler“ bereits fünf Jahre zurück, untätig war man aber keineswegs, wenn man an all die VÖs denkt, die es verstreut immer wieder gab: ein Live-Album, Compilations, EPs, Splits mit The Ruins of Beverast und sogar dem abgebrühten King Dude. Anfang März stand die brandneue EP „Apparitions“ der Herren an: und, oh, ich sehe schon die Kerzen in den dunklen Kammern derer brennen, die die Musik Urfausts als satanischen Ritual-OST oder für ihre okkulten Messen nutzen. Denn eine genaue Analyse des vorliegenden Tonträgers zeigt: wenn die beiden Musiker diese EP nicht für diesen Anlass geschmiedet haben, wofür bitte dann? Eine Reise ins Unbewusste. Ein Nachtflug für die Seele.

Freitag, 23 Februar 2018 00:01

IDHAFELS - ANCIENT LORES, FORGOTTEN...

geschrieben von

Das erste Full-Length Release von Idhafels, das den Titel „Ancient Lores, Forgotten…“ trägt, wurde zwar im Jahre 2016 veröffentlicht, jedoch ist die Geschichte dahinter alles andere als gewöhnlich. Komponiert wurden die Songs nämlich bereits in den 90ern.

Donnerstag, 22 Februar 2018 13:03

Monolithe - Nebula Septem

geschrieben von

Monolithe sind keine Neulinge in Sachen Doom Metal - das erste Album, Monolithe I, hat bereits 15 Jahre auf dem Buckel. Nach den fast durchweg positiven Reviews in den Vorjahren sind die Erwartungen an die aktuelle und insgesamt siebte Full-length Scheibe, Nebula Septem, entsprechend hoch. Ob das Sextett aus Frankreich denen auch gerecht werden kann?

Samstag, 17 Februar 2018 18:10

Misanthrope Monarch - Regress To The Saturnine Chapter

geschrieben von

Vergangenen Spätsommer haben die Oberhausener Death-Metal-Emporkömmlinge Misanthrope Monarch mit ihrem Debüt „Regress To The Saturnine Chapter“ ihren Einstand gefeiert. Seit 2014 werkelt die fünfköpfige Truppe um Front-Keiler Christoph Mieves (u.a. Grind Inc., Resurrected) an ihrem erfrischend anderen, experimentierfreudigen Extrem-Sound, der den Fokus zwar auf zünftige Death-Prügelei legt, aber gerne auch mit Überraschungen daherkommt – so auch auf dem Album-Erstling.

Seite 1 von 106