Der Freitag zeigte sich anfangs von einer sehr milden Seite für die Besucherschaft des diesjährigen UTBS, da der Himmel zunächst bewölkt war. Während sich manche am bereitgestellten Frühstücksstand gütlich taten und der Rest erst ganz langsam aus den Zelten kroch, begannen im Infield bereits die Vorbereitungen für die Auftritte des Tages und das erste Bier im Backstage wurde gezapft (wir leaken vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, welche Band sich bereits vormittags ausschenken ließ!). 

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Am 18.05.2019 fand im Jugendkulturcafé in Troisdorf bei Köln die dritte Ausgabe des Sixth Circle Fests statt. Mit Blyh, Tongue und Ius Talionis wurde hier ein Abend voller Underground-Black Metal geboten, wie er untergründiger nicht hätte sein können – Konzerte in Jungendzentren mit günstigen Preisen wie 5€ für den Eintritt und 1,50€ für Bier haben ja immer noch dieses besondere Feeling. Da sie jedoch durch das Überangebot an Konzerten inzwischen leider einen schweren Stand haben, ist es umso erfreulicher, dass zahlreiche Besucher den Weg nach Troisdorf gefunden haben und die kleine Location gut gefüllt war. Gerade bei solchen Konzerten ist es spannend, welche Bands man entdecken wird, welche Potenzial zeigen und welche nicht. Schließlich hat jede Band mal in dieser Größenordnung angefangen, oder?

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Kurz vor den Feierlichkeiten zur heidnischen Ostara (oder für die ganz Harten: kurz vorm österlichen Urbi et Orbi) gab es im Rahmen des Culthe-Fests im Sputnik-Café Münster, zu dem so einige Kuttenträger und Anhänger finsterer Musik pilgerten, den Auftritt einer ganz besonderen Combo zu erleben. Albez Duz aus Berlin präsentierten ihren Occult Doom Rock im Kontext gleich mehrerer Black- und Doom Metal-Combos wie u.a. Hemelbestormer, Vyre, The Great Old Ones und Uada am 31. März.

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Zwei Tage lang unchristliches Gedresche und Gekeife auf drei Bühnen von insgesamt 34 Bands, statt aufgesetztem Lächeln bei Kaffeepläuschchen und sonntäglichem Kirchengang mit der verkorksten Familie, die man zu 85% nicht einmal ausstehen kann – das bot die diesjährige Ausgabe des Dark Easter Metal Meetings für einen Ticketpreis von knapp 85€ im Vorverkauf. Eine Abendkasse war weder zu erwarten, noch benötigt, denn bereits im Februar konnten die Veranstalter ein deutliches Sold Out verkünden. Szenegrößen wie Naglfar und Bloodbath zogen auch internationales Publikum in die Hauptstadt Bayerns.

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