Mosaic zu beschreiben ist keine leichte Aufgabe. Irgendwo zwischen Black Metal, Neofolk und Ambient verortet produziert die Band seit einigen Jahren an Details überschwangere Musik, die den Hörer in andere Welten katapultiert. Dabei ist stetiger Wandel ein bekannter Begleiter. Nachdem Mosaic eine sehr unkonventionelle Veröffentlichungspolitik fährt, wird nun mit "Secret Ambrosian Fire" das lang erwartete Debütalbum präsentiert.

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Man muss schon sagen: Immer wieder gewinnt man den Eindruck, es manifestierten sich in keiner Metal-Sparte mehr neue Bands und Geheimtipps als im Black Metal-Genre. Nur manche davon treten in Existenz und hinterlassen dabei sichtbare Fußspuren und hörbare Echos, die es in sich haben. Die Thüringer Vivus Humare schaffen Musik, die in den Augen derer, die bereits mit den Anfängen des Schwarzmetalls aus Skandinavien nichts anfangen konnten, wohl eher keine großen Wellen schlagen und womöglich im Ufersand des Größeren und Bekannteren versickern wird. Wenn nun aber eine Band genau diesen alten Sound und seine Qualität erreicht, lässt diese die Herzen der Kenner und Liebhaber höher schlagen - nicht umsonst nennen die Gothaer, die wir diesmal bei "Unter dem Radar" in den Fokus nehmen wollen, ihren rohen, schnörkellosen Old-School-Stil auch „Archaic Black Metal“.

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Donnerstag, 11 Juli 2019 20:09

Folklore ist tot – Es lebe die Folklore!

Das lange geplante Album „Secret Ambrosian Fire“ des Künstlerkollektivs Mosaic, unter Führung von Martin van Valkenstijn:, hat Gestalt angenommen und nähert sich der Vervollständigung. Das Interesse am Werk ist nicht zuletzt nach Veröffentlichung des Teasers groß, macht sich Mosaic doch sonst sehr rar und spielt nur auf anspruchsvollen und konzeptuell stimmigen Veranstaltungen wie dem Funkenflug oder eigenen Ritualen in Gotha. Das Projekt hält die alten Geschichten und Mythen von Thüringen am Leben und bedient sich historischem Material, um eine eigene Interpretation desselben zu liefern. Wir haben Martin van Valkenstijn zu einem kurzem Blitzlicht gebeten um mehr über „Secret Ambrosian Fire“ zu erfahren.

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Der Freitag zeigte sich anfangs von einer sehr milden Seite für die Besucherschaft des diesjährigen UTBS, da der Himmel zunächst bewölkt war. Während sich manche am bereitgestellten Frühstücksstand gütlich taten und der Rest erst ganz langsam aus den Zelten kroch, begannen im Infield bereits die Vorbereitungen für die Auftritte des Tages und das erste Bier im Backstage wurde gezapft (wir leaken vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, welche Band sich bereits vormittags ausschenken ließ!). 

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Der dritte Tag des UTBS kündigte sich schon kurz nach Sonnenaufgang als schwüler Sommertag an. Nachdem unser Team die Nacht noch im Backstage verbracht hatte und einige Interviews geführt, Material gesichtet, Fotos bearbeitet und Eindrücke zu Papier gebracht hatte, begab man sich etwas müde, doch nicht ohne Tatendrang wieder zum Gelände. Dem Friesacker Publikum wurde online angekündigt, welche Veränderungen es in der Running Order für den Finaltag des Festivals geben sollte: Mosaic, deren Auftritt am Vorabend gecancelt wurde, sollten am frühen Abend den Slot von den Augsburgern Schrat übernehmen, welche ihrerseits statt der österreichischen Okkult-Rocker 777 das Festival beenden würden. Etwas schade, dass 777 ohne Angabe von Gründen entfielen – dafür sollten die Freistaatler das UTBS 2018 mit einem gehörigen Wahnsinnstrip schließen, dazu jedoch später mehr.

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War der Anreisetag noch vom Hochsommer bestimmt, zogen in der überraschend kühlen Nacht einige Wolken über Friesack auf, sodass die Besucher den Morgen in Wind und weißgrauer Kulisse verbrachten. Nach dem Katerfrühstück und der Nachbereitung des ersten Festivaltags schlug auch unser Team gegen 14 Uhr wieder auf dem Gelände der Freilichtbühne auf, um den zweiten Tag zu begehen – es kam auch die glorreiche Idee auf, endlich unser Banner aufzuhängen, daran hatte an Tag 1 natürlich niemand gedacht.

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Nach einer frühlingshaften Woche, welche die ersten Blüten, warmen Tage und Sonne bescherten, kam der Kälteeinbruch zum War Mass wie bestellt. Grvm, cvld und regnerisch sollte der Tag werden, jedoch blieben die Fans von diesem Wetter unbeeindruckt. Nur wenige Monate nach dem Sinister Howling pilgerten die Menschen wieder zur Halle 101, denn mit DESTRÖYER 666 und URN hatten die „Drohende Schatten“ ein Billing zusammengestellt, das es in sich hatte.

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Dienstag, 21 März 2017 21:18

Mosaic

Mosaic from Thuringia saw the light of the day in 2006. A fitting contrast to this phrase is the description of their music: Experimental Black Metal Darkness. Some people might know that the band is linked to Alchemyst, which existed from 2009 to 2013 and enjoyed popularity in the underground.

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„All Good Things Are Wild And Free“ – unter diesem Credo fand das Funkenflug Festival in diesem Jahr zum vierten, aber auch zum letzten Mal auf der Neudegg Alm in Abtenau, im Salzburger Land, statt.

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