Freitag, 06 September 2019 11:14

Estoner - Tahm

Sie sind wieder da! Nach drei Jahren kehrt die estnische Sludge-Dampfwalze Estoner mit einem neuen Album zurück. Dieses hört auf den Namen "Tahm" und führt die 2016 eingeschlagene, düstere musikalische Auslegung der Esten weiter. Ob das neue Material auch genau so schwerfällig und massiv wie sein Vorgänger "Lennud saatana dimensioonis (LSD)" ist, möchten wir hier beleuchten.

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Über 15 Jahren Aktivität zum Trotze haben Styggelse aus Göteborg/Schweden zumindest in Deutschland einen doch noch recht geringen Impakt. Inzwischen seit 2003 unterwegs hatte die Combo, so unsere Vermutung, die wir der Band jetzt einfach aufoktroyieren, höchstwahrscheinlich die Schnauze vom weichen Death Metal der heimatlichen Gefilde derart voll gehabt, dass sie es allen zeigen wollten. Ein Grund Ihnen 2019 -auch im Hinblick aufs neue, kürzlich erschienene Album- einen Artikel in unserer Rubrik UdR zu spendieren.

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Freitag, 16 August 2019 20:44

Hexenbrett - Erste Beschwörung

Mit Hexenbrett schickt sich eine komplett anonym agierende Band an trashige Horrorfilm-Atmosphäre mit schmissigem, interessantem Black-Metal auf originelle Art zu verbinden. Lohnt sich der Zugriff beim derzeit so gerade noch erhältlichen Tape? Wie schon ein weiser, alter Mann aus dem Norden als Catchphrase etabliert hat: Let's find out!

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Jeder Hinz und Kunz kommt heutzutage auf die glorreiche Idee eine Band zu gründen, die mit Sicherheit besser ist als jede andere auf diesem Planeten. Neue Bands zu entdecken ist also sehr einfach. Neue Bands, die auch noch gut sind, wird dann schon schwieriger. Doch, wenn man sich an den Möchtegern-Okkult-Bands und den vielen Underground-Slam-Brutal-Technical-Schlager-Noise-Projekten vorbeigegraben hat, wird man doch fündig: Die Death/Thrash-Kapelle Antilles überzeugt! Und zwar derart, dass wir den Jungs aus Münster gerne einen Artikel in unserer Rubrik UdR spendieren.

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Montag, 05 August 2019 15:53

Bewitcher - Under The Witching Cross

Räudiger, 80er-lastiger Venom-Worship, garniert mit einer Prise Teutonenstahl auf handwerklich hohem Niveau gibt's nicht? Doch, gibt es, dazu noch mit tollem Sound und überraschend viel Abwechslung ausgestattet. Wer ein Herz für alles hat, dem man den Stempel "Old School Shit" aufdrücken kann, der muss hier zu schlagen und sich Bewitchers "Under The Witching Cross" reinziehen!

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Samstag, 03 August 2019 17:12

Chaedrist - Chaostheosis

Nun ja, was soll man sagen? Wer seine Blackened-Death-Bands gerne eher auf der Black Metal-Seite genießt, sollte dem zweiten Chaedrist-Album "Chaostheosis" definitiv eine Chance geben. Wirklich überrascht hat uns der Sound nach dem Lesen der Bandcamp-Tags und dem Betrachten des Albumcovers nicht, man bekommt exakt das, was man erwartet: Reichlich angeschwärzten Death Metal mit modernem Einschlag. Vorhersehbar, aber gut exekutiert.

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Samstag, 03 August 2019 12:31

Totengott - The Abyss

Die spanische Band Totengott liefert mit "The Abyss" ein Album, das uns wünschen lässt, man wäre früher auf die Gruppe aufmerksam geworden. Das mit nur 4 Tracks ordentliche 47 Minuten füllende Monstrum mischt frühe Celtic Frost-Sounds mit einem "angesludgeten" Dampfwalzen-Doom der absoluten Höchstklasse. Wenn man normalerweise kein großer Fan von Doom Metal ist, dürfte einen die Platte trotzdem ziemlich erdrücken. Die Celtic Frost-Assoziation liegt schon alleine deshalb nahe, weil die Band ursprünglich als Coverband der Schweizer Kultgruppe gegründet wurde.

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Man muss schon sagen: Immer wieder gewinnt man den Eindruck, es manifestierten sich in keiner Metal-Sparte mehr neue Bands und Geheimtipps als im Black Metal-Genre. Nur manche davon treten in Existenz und hinterlassen dabei sichtbare Fußspuren und hörbare Echos, die es in sich haben. Die Thüringer Vivus Humare schaffen Musik, die in den Augen derer, die bereits mit den Anfängen des Schwarzmetalls aus Skandinavien nichts anfangen konnten, wohl eher keine großen Wellen schlagen und womöglich im Ufersand des Größeren und Bekannteren versickern wird. Wenn nun aber eine Band genau diesen alten Sound und seine Qualität erreicht, lässt diese die Herzen der Kenner und Liebhaber höher schlagen - nicht umsonst nennen die Gothaer, die wir diesmal bei "Unter dem Radar" in den Fokus nehmen wollen, ihren rohen, schnörkellosen Old-School-Stil auch „Archaic Black Metal“.

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Dienstag, 23 Juli 2019 10:20

Elvenpath – The Path of the Dark King

Mit „The Path of the Dark King” präsentiert die Frankfurter Power Metal-Kombo Elvenpath ihr mittlerweile fünftes Album. Dabei liefern sie rundum kreative, abwechslungsreiche Musik – mit einer Ausnahme. Schnelle Gitarren geben das Tempo vor, eine lange hohe Note des Sängers versprechen einen ordentlichen Einstieg. Nach den ersten Sekunden des explosiven Starts von „Combat Zone Europe“ war ich vorfreudig, nur um kurz darauf zusammenzuzucken. Das hohe Tempo in Kombination mit dem hohen, nahezu schrillen Power Metal-klischeeartigen Gesang ist eine einzige, unharmonische Katastrophe. Die Vocals sind erzwungen, dabei meist außer Atem, quietschend und kraftlos. Ich will ganz ehrlich sein: nach den ersten viereinhalb Minuten war ich alles andere als begeistert, mental begannen bereits die Vorbereitungen auf einen Verriss.

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Wer knapp 5 Jahre für sein Erstlingswerk benötigt -wohlgemerkt auch ohne Demos, Splits oder EPs zu veröffentlichen-, zeichnet sich entweder als sehr bedachte und perfektionistische Band aus oder scheint seine Zeit eher anderen Projekten zu widmen. Wir tippen an dieser Stelle darauf, dass all diese Umstände gleichsam zutreffen. Blodtåke aus Oberhausen existiert als Band jedenfalls schon seit 2014 und man hat sich eine Menge Zeit für ihr Debüt "Nativity of Ashes" gelassen.

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