Donnerstag, 26 Mai 2016 18:51

26.-28.05.2016 - 4. M.I.S.E. Open Air + Corrosive + Centrate + Dragonsfire +++

geschrieben von Ghostwriter
Artikel bewerten
(7 Stimmen)

25 Jahre Mise eV. und das vierte M.I.S.E. Open Air, das ist definitiv ein Grund zu feiern! Und das tun wir indem wir eine Live-Berichterstattung angehen und unsere Jungs von Corrosive und Centrate antreten lassen um dem Underground(ed) alle Ehre zu machen. Wer den Trailer gesehen hat, weiß auch, was vor Ort auf ihn zukommt und wir nehmen euch praktisch "live" mit!

Zum 25. Jahrestag startet das M.I.S.E. Open Air nach einem verregneten Wochenstart mit Königswetter und den Lokalmatadoren von Red Stone Chapel, die den Opener „Fassanstich“ ziemlich alt aussehen lassen. Southern Rock mit BBQ gewürzt ergeben „Heavy Swamp Music“ und wer die 5 Marburger Jungs nicht kennt, würde Ihnen die Südstaaten bestimmt abkaufen. Mit Groove, Energie und jeder Menge „Moonshine“ spielen die Jungs praktisch alle Songs von der aktuellen EP „The Damagecreek Session“ und der „in Progress“ befindlichen Scheibe - z.B. Songs wie Jinx, Salamander und Dead Man's Chine. Ein definitiv würdiger Auftakt bei untergehender Sonne und man merkt auch sofort, dass man sich auf einem HMC-Event befindet, da auch der Opener nicht vor leeren Rängen, sondern vor einer respektablen Crowd spielen kann. Eine auf jeden Fall weise Wahl und perfekter Auftakt für dieses harte Wochenende!

20160526 185919        20160526 185925

 

Die Heidelberger Hell Patröl geben klassisch mit Speed-Thrash Gas und lassen tief blicken, was auf der nächsten Scheibe zu erwarten ist. Während das Album, das noch keinen Werktitel hat, nach dem M.I.S.E. angegangen wird, werden wir uns noch gedulden müssen und bekommen dafür wie bei RSC, alles von der EP „Front Row Speedbanging Madness" zu Hören. So prügelt HP „Blitzkrieg“ Mania, Sword Day, On The Edge und F.R.S.B.M. runter und legen auch in Punkto Spielfreude noch einen drauf. Man darf durchaus gespannt sein wie sich „The Gunslinger“ oder „Millenial“ auf der neuen Scheibe anhören und wir behalten die Kollegen im Auge! Während sich Dustbolt anschicken die Bühne zu entern, zeigt sich mit den Openern auch die Bandpolitik des M.I.S.E. die sich nicht scheuen, auch den "Newcomern" mit kleinem Repertoire eine Bühne zu bieten. 

20160526 192824        20160526 192821

 

Dust Bolt sind die erste „Große“ Nummer des Abends und wollen das offenbar gezeigt haben. Noch bevor das erste Riff gespielt wurde, rennt die Band über die Bühne als sei Angus Young persönlich hinter ihnen her – unter Starkstrom – mit Tollwut. Mit dem Album „Mass Confusion“ im Gepäck wird allerdings kein Rock, sondern klassischer Bay Area Thrash präsentiert, der sich durchaus mit Traitor und Nuclear Warfare in Sachen Spielfreude, Songkomposition und Power messen lassen kann. Dass DB allerdings keine Newcomer, sondern Gewinner des Wacken Metal Battle 2011 sind und noch auf dem familiären M.I.S.E. spielen zeigt wiederum, dass sich „Mainstream Castings“ (glücklicherweise) auch in der Szene nicht durchsetzen werden und kein Garant für ausverkaufte Hallen sind.

20160526 203117       20160526 203136

 

Doom Division sind hierzulande vor allem im Großraum Stuttgart unterwegs – eine inzwischen fast traditionelle Doom/Stoner/Sludge Hochburg. 2015 von unserem Evil Öli mit der aktuellen Scheibe „Train Rolls On“ wohlwollend reviewt, schicken sich Schwaben nun an die Bühne zu erobern. Leider setzten die vorangegangenen Bands die Messlatte sehr hoch und so dünnt sich die Row relativ schnell bis auf eine kleinere eiserne und umso verbissenere Crowd aus. Vom Habitus an Skinjob erinnernd, ist die sehr „moderne“ Darbietung wohl eher eine schlechte Wahl für die Hauptzielgruppe der HMC's, die sich erst zum Ende der Show hin animieren lassen, mehr "mitzugehen". 

20160526 220100       20160526 220140

 

Reaper sind seit mehr als 30 Jahren unterwegs und durchaus ein Urgestein des deutschen Heavy Metals zu nennen. Warum die Kombo seit fast zwei Jahren weder ihre Homepage noch die Facebookseite aktualisiert haben, ist uns ein Rätsel, das sich aber auch auf der Bühne nicht löst da hier nichts angestaubt wirkt. Mir persönlich waren die Reaper kein Begriff und für jeden dem es ähnlich geht, würde ich sie als Hybriden aus Dragonsfire, Steelpreacher und unseren Jungs von Elvenpath beschreiben und man merkt aus welchen Gefilden besagte Bands kommen (dürften). Fakt ist, dass Reaper trotz ihres Alters noch genug Feuer für die Row haben und Ihre PS aus Erfahrung und Laune auf die Straße bringen und auch zu vorgerückter Stunde noch begeistern (Pluspunkte werden unter anderem auch mit dem Judas Priest Cover „Breaking The Law“ gesammelt).   

20160526 232530


 

*****zen spielt laut Facebook Bad Ass Rock'n'Roll und weist dort auf folgenden Umstand hin: Copyright Hinweis CRUIZZEN und HELLROCKER sind weltweit eingetragene Marken in den Kategorien Wort, Bild, Ton, Film, Produkte, Entertainment, Bekleidung jeglicher Art, Bewirtung sowie Getränke jeglicher Art. Die Verwendung dieser Marken bedürfen grundsätzlich der schriftlichen Genehmigung des Eigentümers*! (Pat Nr.: 303 31 454 - DPMA).
Alle Rechte vorbehalten!

Damit endet der erste Festivaltag und verspricht mit unseren Jungs von Centrate als Opener hoch untergründig zu werden.


Freitag:

Hunger, Pipi, Kalt, Nass. So oder so ähnlich war die Stimmung am Freitagmorgen im UG-Lager bevor der erste Kaffee gestürzt war und sich die Rocking Kids anschickten den trad. Opener zu machen. Mit einer sehr gewagten Interpretation von Knocking On Heavens Door, Yellow Submarine, My Heart Will Go On, Rock Me Baby und Cocaine pflügten sich die Jungs und Mädels mit Bass, Gitarre, Schlagzeug, Querflöte und am Keyboard durch die früh angetretenen HMC-Abgesandten und Mütter. Pünktlich zu Centrate kam nach dem nächtlichen Regenguss die Sonne raus und mit der EP „Tigerforce“ im Gepäck gaben unsere Jungs von Centrate die Höhe der Messlatte an – und die war nicht gerade niedrig. So widerlich der an die Menge ausgegebene Minzschnaps auch war, so „Zucker“ wurde New World Order, Center Of Hate und Corruption zelebriert, während vor allem der Titeltrack „Tigerforce“ zu ersten Höhenflügen im tief verschlammten Mosh Pit führten. Traf mich persönlich die Ankündigung der Auflösung der Schwabenkeiler von Hatred, so sehr sah ich Parallelen bei Centrate. Thrash Metal wird nicht alt werden, so lange die Szene weiter begeisterungsfähig bleibt.

 

Mit Secutor aus Koblenz kommt ein alter Bekannter aus dem Dunstkreis Dragonsfire und dem A Chance For Metal Festival auf die Bühne und sind der perfekte Nachfolger für die jetzt aufgeheizte Stimmung. Sänger Bobby dirigiert die Meute mit hochrotem Kopf und animiert teilweise sogar zum Mitsingen. Saubere Gitarrenarbeit, treibende Drums und eine in sich stimmige Performance waren schon immer das Markenzeichen und werden hier professionell abgewickelt und auch das neue Material vom kommenden Album zeigt Wirkung - animiert es doch trotz schwüler Mittagshitze zu bester Laune, Headbanging und Pommesgabeling.


20160527 145931       20160527 145920

 

„Wir sind Pripjat und wir spielen Thrash Metal!“ Sänger Kirill Gromada lässt keine Zweifel aufkommen und entlockt den ersten „No Shit Sherlock“-Moment des Tages. Die Kombo aus dem Dreieck Kiew-Köln fickt sich mit ihrem räudigen Oldschool Thrash durch die nicht gerade müde Menge und zelebriert dabei den Geburtstag von Gitarrist Eugen "Dude" Lyubavskyy. Dies geschieht mit der Anküdigung: „Wir lieben Eugen und wir lieben euch, deswegen gibt es heute keine Gnade und keinen Song unter 200bpm“ - und das ist das Programm und Gesetz. Dabei hilft es nicht, dass die Menge mit Kommentaren wie: „Ihr seid zu langsam“, aus der Crowd reagieren - denn darauf steigen die Jungs nur allzu gerne ein, während die Zugaberufe nicht ungehört verhallen!

20160527 161308        20160527 161317

 

Masters Of Disguise eine Savage Grace Coverband zu nennen wäre wohl unfair, aber man darf anmerken, dass MoD, die aus dem letzten kompletten Live-Line Up der US Band, wie Phönix aus der Asche gestiegen sind und nicht nur von deren Energie zehren. Das beweist nicht zuletzt die vor zwei Wochen erschienene EP „The Fine Art Of Aging Gracefully, das nicht nur vor Wortspielen, sondern auch vor Klassikern des Speed-Genres strotzt. (Omen, Heathen, Metal Church etc). Auf der Bühne wirkt die Band allerdings wie der Frühling im String einer jungen Maid und mit Kraft und Spaß werden Songs wie Judgement Day, The Enforcer (The Savage And The Grace) und Alliance, Never Surrender (Back With Vengeance) präsentiert – Von Altersmüdigkeit keine Spur und man wünscht sich von den eigenen Kombos dieses „Altern in Würde. Zudem läuten die Fünf den „sanften“ Übergang von Thrash zu Speed zu Heavy Metal an, der den restlichen Abend regieren soll.  

20160527 183944    20160527 183732    20160527 183944

 

Crossplane wirken mitnichten angetrunken, sondern eher lattenstramm, was man wohl aber auch sein muss wenn man ordentlich Rocken will und das scheint die Agenda der 4 Essener zu sein. Selbige nennen ihr Genre „Rockshit“ und man ist sich definitiv nicht zu Schade mehrfach dem Publikum Dank auszusprechen und sie dabei näher zur Bühne zu locken. Dabei ist eine gewisse Gemeinsamkeit der Röhre des Fronters (sowie der Kombo selbst) mit Lemmy/Motörhead nicht vollkommen abzusprechen und wir begehen die Straftat „Rockblasphemy“ !nicht! leichtfertig! Satter Drecksauheavyrock'n'Roll machen auch aus dieser Slotwahl den Hauptgewinn und man wartet weiter auf eine schlechte Wahl im Line-Up.  

20160527 201259       20160527 201316


 

Weiter im Text machen Blizzen, die bei einsetzendem Regen ihre Release Show des Album-Debüts „Genesis Reversed“ feiern. Während die EP der Band durchwachsene Reviews bekam, waren die Pre-Release Stimmen geneigter und bescheinigten der Band durchaus, unter anderem in Rängen von „Accept“ oder „Running Wild“ mitmischen zu können. Persönlich ist mir der Sound aber zu glatt und zu generisch sind die Strukturen. Man möge es mir nachsehen aber nach dem dritten Song scheint sich alles zu wiederholen, dabei ist die Band handwerklich versiert, vor allem was das Drumming und die Gitarrenarbeit angeht. Die Gesangsstimme von Daniel Stecki hat allerdings nicht genug Dampf auf dem Kessel um mich vom Hocker zu reißen – und das sollte sie speziell in diesem Genre, das von den Cleanvocals lebt, einfach tun. Dass meine Meinung nicht zwingend die des Publikums widerspiegelt, zeigt die harte Party, die sich vor der Bühne abspielt.

20160527 214711       20160527 214725

 

Was soll man über Dragonsfire eigentlich schreiben? Eine Heavy Band die mit dem Bugs Bunny Theme eröffnet, zu unmäßigen Alkoholkonsum aufruft und dabei überdimensionale metallene Pommesgabel-Mordwerkzeuge zur Schau stellt und schon vor dem ersten Song konspirative Theorien über Idealismus in der Szene verbreitet – Hier haben wir es mit den subversivsten und gemeingefährlichsten Freaks zu tun, die die Szene zu bieten hat. Und ja, man kann schreiben dass es sehr gut funktioniert, haben wir diese Irren doch auch schon aufs Ground Force II gebucht. Party, Bembel, Biergetränk und dazu Steel Eel, Speed Demon und Raging Fire - sprengt die Meute!  

20160527 225408



 

Samstag:

Passend zur allgemeinen Gemütslage auf dem Campground (Vom Panzer überollt und vom Schlachtschiff geküsst) startet der letzte Tag des 4. M.I.S.E. Open Air mit „Eraserhead“ und damit todesmetallisch. Wer noch im Zelt liegt hüpft spätestens jetzt basslastig vom Feldbett und wir sind dankbar für die kleinen Dinge, wie z.B. Sonnenschein und Hopfenkaltschale. Dabei scheint vor allem Letztere für die HMC's den Energiedrink zu ersetzen und auch am dritten Tag des Festivals ist die Front Row voll besetzt. So viel Disziplin wünscht man überall! Während die EP der Band "Aviditas Humani" (wohl aufgrund eines Sängerwechsels) komplett ignoriert wird, werden ausschließlich Songs der im Sommer kommenden Debütplatte „Remnants Of Decadence“ gespielt (u.a. On Death Row, Toxic Waste“ und Limburgian Decadence). Vom Stil her eine reine Steilvorlage für unsere Jungs von Corrosive, die gleich die Bühne entern.

20160528 130453        20160528 130446

 

Und hier zeigt sich wiedermal dass Brutal Death Metal keine Uhrzeit kennt. Um 14:30 ist der Platz schon gut gefüllt und die Haare fliegen als unser Andy von Corrosive mit sanften Ansagen und umso härter-viechigen Gegrowle die Meute anheizt. Leider ist die Weltpresse nicht anwesend um den heroischen und aufopfernden Einsatz von Gitarrist Patrick wahrzunehmen, der sich trotz Meniskusexplosion sitzend den Fans opfert, dafür aber wohl nicht im Metal Hammer gefeiert werden wird. Die Quittung für die perfekte Darbietung der aktuellen EP „Killing Room“, die Corrosive zelebrieren, kommt mit lauten Zugaberufen, die sofort und ohne Gnade in Form von Song „Blasphemy“ beantwortet werden! Schweiß, Bier und das alles in Strömen - So muss der Mittag weiterlaufen!  

20160528 141202       20160528 141221

 


Wi come frrom iiidaly forr yuuu.“ Alltheniko bringen passend zur Temperatur etwas südländischen Flair aufs M.I.S.E. Open Air und bringen damit wieder Heavy/Speed/Thrash auf die Speisekarte, wie er gestern schon zelebriert wurde. Dabei füllen die Drei die gefühlt die ganze Bühne. Dabei gefällt mir besonders die exzellente Riffarbeit von Gitarrist Joe, dessen Finger sich in Lichtgewindigeit übers Griffbrett schieben und dies auch in unzählbaren Soli tun. Der Geist von Saxxon, Anthrax oder Megadeth schwingen hier in jedem Takt mit und irgendwie erinnert mich der Gesang von Frontsau Dave stellenweise an Statovarious aus längst vergangen Tagen. Die eigentliche Wandlungsfähigeit wird aber auch mit der Alltheniko-Version von „Motörheads - Ace Of Spades“ sichtbar, das für Terror im Pit sorgt. 


20160528 162359      20160528 162416

 

Purify wandern in ihrer nicht gerade kurzen Bandgeschichte von Death zu Thrashmetal und wieder zurück und gehen auch in der Besetzung regelmäßig neue Wege. Die vielen Besetzungswechsel tun der Band aber gefühlt einen Abbruch sondern würzen das Hauptgericht einfach mit interessanten Zutaten. Dabei wird auch kein Hehl aus der fußballtechnischen Ausrichtung gemacht (Wiesbaden???) und der Mikrofonständer, der einfach ein roter Wischmopstil mitsamt Wischmop ist, wütend gegen alle mutmaßlichen Gegner geschwungen (Stuttgart lol). Ansonsten merkt man aber gefühlt eine langsam schleichende Müdigkeit aufkommen und Purify haben Mühe mehr als einen Halbkreis vor der Bühne zu animieren. Mal schauen ob Toledo Steel es schaffen wieder mehr Feuer zu machen.

20160528 175746        20160528 175731


 

Warum es dazu leider nicht kommt, kann ich leider nicht genau sagen. Die Performance der NWOBHM-Band Toledo Steel ist ordentlich, was vom Publikum aber nur reserviert aufgenommen wird. Trotz unermüdlicher Versuche die stark ausgedünnte Crowd zu animieren springt irgendwie kein Funke über und so wird auch die Darbietung nicht geadelt sondern nur einzeln brav beklatscht - Dies mag wohl das große Luftholen vor den Lokalmatadoren Kamikaze Kings sein.

20160528 184508       20160528 184559

 

Diese starten mit ihrem im März erschienenen Album „Royal Renegades“ durch und präsentieren Rock(abilli) mit Heavy-Attitüden und einer gewissen Portion „Glam“. Dabei hat man sich irgendwie zwischendrin in zu vielen Einfüssen verstiegen, die alle präsentiert werden wollen. Seit dem aktuellen Album mit teilweisen deutschen Texten, einem Hang zu Balladen und Gast-Sänger Jost (Lay Down Rotten) der auch mal rotzig mitgröhlt, macht man alles, aber davon nichts zu 100%. Auf dem M.I.S.E. selber ist die Fanbase leider ähnlich stark wie bei Toledo Steel, aber man bekommt mit den Berlinern dennoch ein wenig Abwechslung rein, bevor es in den Endspurt geht (und normalerweise hätte ich vermutet dass gerade jetzt das Pit kocht).

20160528 200642       20160528 200656


Und genau in diesem Moment hat sich das Wetter entschieden den immer wieder angekündigten und dann verschobenen Unwetterwarnungen zu folgen und es setzte langanhaltender Starkregen gefolgt von einem heftigen Gewitter ein, der die letzten drei Bands, Evil Invader, Steelpreacher und Wolves Den, ordentlich die Show verwässerte. Während unser Equipment absoff, gab es dennoch einige unverwüstliche Fans, die sich in der Schlammhölle vor der Bühne nicht beirren ließen und den Bands Respekt zollten.


Insgesamt war das vierte M.I.S.E. Open Air auf jeden Fall ein großer Erfolg. Die Bandauswahl sowie der Sound selbiger war durchgängig exzellent und ohne Ausfälle, während der Zeltplatz nochmal vergrößert, auch von der Toiletten Infrastruktur aufgewertet wurde. Das Speisenangebot könnte allerdings durchaus etwas mehr Abwechslung vertragen - nach dem vierten Tag Würstchen mit Pommes, Kartoffelpuffern und Quarkartoffeln brauche ich das die nächsten 12 Monate definitiv nicht mehr und Steaks oder vielleicht ein Asianudelcontainer, wie man ihn auch von anderen Veranstaltungen kennt, sollte diskutiert werden. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die 5. Edition und halten euch auf dem Laufenden!

Weitere Informationen

  • Band(s): Corrosive, Steel Preacher, Centrate
  • Wann: 26.05.2016
  • Wo: Hohmberg Ohm
Gelesen 5533 mal Letzte Änderung am Montag, 30 Mai 2016 09:23

 Undergrounded 2017 -  ImpressumDatenschutzerklärung