Freitag, 18 November 2016 19:03

05.11.2016 - Leafmeal Festival - FZW Dortmund + Avatarium + Entombed A.D. + Jess And The Ancient Ones + Secrets Of The Moon +++

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Am 5.11.2016 fand in Dortmund im FZW die 2. Ausgabe des Leafmeals unter dem Motto „A Feast of Friends“ statt. Das Line Up enthielt Bands wie AVATARIUM, ENTOMBED A.D., JESS AND THE ANCIENT ONES, VOIVOD und SECRETS OF THE MOON, um nur ein paar zu nennen. Ob diese ungewöhnliche Zusammenstellung, in der sowohl viele verschiedene Genres als auch große Namen vertreten waren, in Kombination mit dem vergleichsweise hohen Eintrittspreis von 39€ + VVK-Gebühr bzw. 45€ AK funktionierte, wollten wir herausfinden und waren für euch vor Ort. Und so viel sei vorab verraten: Es hat bestens funktioniert!  

 

Für uns ging das Tagesfestival mit GINGERPIG um 15.10 Uhr los. Die Niederländer boten uns und dem gerade erst angereisten Publikum auf allen Ebenen einen sehr soften Einstieg für den bevorstehenden Tag. Ihre Musik ist eine sehr spezielle Mischung aus Heavy Rock, 70er Jahre- Rock undBlues – keine Musik also, um still stehen zu bleiben und sich stumpf die Band anzuschauen. Trotzdem war es ob der für den gemeinen Metaller frühen Tageszeit ungewöhnlich, hier und dort tanzende Menschen zu sehen.­ Der rund 45-minütige Auftritt beinhaltete natürlich Songs ihres neuesten Werks „Ghost On The Highway“, welches erst im März erschienen ist, worüber sich der geneigte Hörer freuen durfte.                                 

Pünktlich um 15.55 Uhr starteten danach die Berliner ALBEZ DUZ mit „Fire Wings“ auf der Club Stage. Der Song vom Album „The Coming of Mictlan“ deutete direkt die Richtung an, in die es gehen sollte: Schwerer Doom Metal, gewürzt mit einem okkulten Hauch Magie und einem stellenweise an Peter Steele erinnernden Gesang (welche Band kann das schon von sich behaupten?!), der zudem einen Gothic Metal-Touch mit sich bringt. Nach dem druckvollen Opener folgten „Reflections“ vom aktuellen Album „Wings of Tzinacan“ und die rockigere Nummer „Our Lord, The Flayed One“. Das Publikum wirkte sehr angetan von der Band, auch wenn Sänger Alfonso möglicherweise hier und da etwas zu pathetisch agierte. Weiter ging es mit „Servants of Light“, das durch Tempowechsel, choralen Gesang und Sitar-Klänge wohl den mystischen Höhepunkt des Auftritts darstellte. Beim anschließenden „Mictlan“ mischten ALBEZ DUZ durch den Einsatz einer Hammond Orgel Finsternis mit Retro-Charme, bevor das Set mit dem DEATH IN JUNE-Cover „Omen filled Season“ seinen Abschluss fand. Das Publikum zeigte sich überzeugt von der Darbietung der Band und es war fast schade, dass sie einen Slot zu relativ früher Stunde hatten

Setlist: 1. Fire Wings                                                                                      IMG 8841 1

             2. Reflections

             3. Our Lord, The Flayed One

             4. Servants Of Light

             5. Mictlan

             6. Omen Filled Season (Death in June-Cover)                     

 

 

Fliegender Wechsel zur Main Stage, wo es nun direkt im Anschluss um 16.40 Uhr die wohl außergewöhnlichste Band des Tages zu sehen gab: VILLAGERS OF IONANNINA CITY aus Griechenland. Die hierzulande bisher recht unbekannte Band bietet psychedelischen Stoner Rock gepaart mit Folklore aus ihrer Heimat, für den sie auch traditionelle Instrumente einsetzen. „Echoes“ vom Album „Riza“ aus dem Jahr 2014 stellte ihren Auftakt dar und es zeigte sich zugleich, wie ungewöhnlich die Musik der VILLAGERS für unsere Ohren ist – die Einen schienen verwirrt, die Anderen begeistert. Darauf folgte „Tabourla“ vom gleichen Album und spätestens hier ließen sich viele Zuschauer mitreißen! Leider hatten noch nicht sehr viele Menschen den Weg zur Main Stage gefunden. Das anschließende „Lex Talionis“ könnte der geschulte Hörer als einen wirklich gelungenen Tribut an ihre griechischen Landsmänner ROTTING CHRIST identifiziert haben, bevor es mit „Skaros“ und „Zvara“ weiterging – besonders letztere eingängige Nummer veranlasste so manchen, Kopf und/oder Hüften in Bewegung zu setzen. Den Abschluss ihres leider viel zu kurzen Auftritts bildete „Ti Kako“. Natürlich handelte es sich hier um eine „exotische“ Band, doch im absolut positiven Sinne, so dass es schade war, dass sich vergleichsweise wenige Zuschauer bei ihnen eingefunden hatten. Bedenkt man, dass die VILLAGERS sonst in Osteuropa große Hallen füllen, hätten hier ruhig mehr Leute mal ein Ohr riskieren können. Der Großteil der Anwesenden wirkte jedenfalls sehr angetan – zu Recht!  

 Setlist:    1. Echoes                                                                         IMG 8962 1

                2. Tabourla

                3. Lex Talionis

                4. Skaros

                5. Zvara

                6. Ti Kako  

 

 

Um 17.25 Uhr betraten SAHG die Club Stage. Auch das norwegische Quartett hatte einen brandneuen Silberling im Gepäck, von dem sie auch drei Songs darboten; das restliche Set war eine Reise durch ihre Diskographie. In dem 50-minütigen Auftritt schafften sie es, das Publikum für sich zu gewinnen, und besonders Sänger Olav zog die Anwesenden mit seiner eindringlichen Mimik sowie Gebaren in seinen Bann. Immer mehr Leute zog es zur Club Stage, sodass der Raum schon bald gut gefüllt war und auch bis zum Ende ihres Auftritts bleiben sollte. Schon der Opener „Black Unicorn“ der neuen Scheibe „Memento Mori“ zeigte auf, welche Elemente ihren Doom Metal einzigartig machen: Sie verbinden Spiritualität mit einem kräftigen Augenzwinkern und zeigen so eine andere Art der Gesellschaftskritik, als viele ihrer Kollegen mit bitterernster „hau drauf“-Mentalität. Ein packender Auftritt, der am Ende des Tages eines der Highlights sein würde!


Setlist: 1. Black Unicorn                                                                IMG 9036 1

           2. Firechild

           3. Sanctimony

           4. Hollow Mountain

           5. Repent

           6. Blood of Oceans

           7. Pyromancer

           8. Godless Faith

 




Weiter ging es um 18.15 Uhr auf der Main Stage mit SECRETS OF THE MOON, die dieses Mal den Black Metal außen vor lassen wollten und ein Special Set zum aktuellen Album „Sun“ angekündigt hatten. Im Vorfeld hatte es hier und da Zweifel zu hören geben, ob das denn so gut werden würde, doch nachdem „No More Colours“ und Dirty Black“ als erste Songs durch waren, konnte jeglicher Zweifel ad acta gelegt werden: SECRETS OF THE MOON zeigten sich trotz des ruhigeren Sets an diesem Abend von ihrer besten Seite! Man hielt sich an die Reihenfolge des Albums, so dass auf das getragene „Man Behind The Sun“ „Hole“ folgte. Das kraftvolle „Here Lies The Sun“ stellte anschließend eine Art Höhepunkt des Gigs dar und nicht nur dabei bot vor allem Sänger sG eine emotionsgeladene Performance. Danach ging es mit „I Took The Sky Away“ wieder gemäßigter weiter, bevor das fast 9-minütige „Mark Of Cain“ sowohl das Album als auch das Special Set beendete. Hier gab die Band noch einmal alles und besonders der eingängige Mittelteil veranlasste viele Fans, sich auch körperlich mitreißen zu lassen. Nach dem Konzert wurden SECRETS OF THE MOON mit viel Applaus belohnt, der die Qualität des Auftritts unterstrich: Trotz der getragenen und eher depressiven Ausrichtung des Albums lieferten sie eine energiegeladene Show, die ein begeistertes Publikum hinterließ. Vielleicht hätten sie aber zwischen den Songs etwas mehr einbauen können als nur hier und da mal eine Rückkopplung, denn die ungefüllten Pausen ließen die emotionale Stimmung während der Songs jedes Mal wieder abfallen, was im Gesamtbild etwas schade war.
 

 Setlist: 1. No More Colours                     IMG 9175 1

            2. Dirty Black

            3. Man Behind The Sun

            4. Hole

            5. Here Lies The Sun

            6. I Took The Sky Away

            7. Mark Of Cain  

 
 

 

 

Als nächstes standen um 19.15 Uhr KETZER auf der Club Stage an. Die erste Hälfte des Festivals war nun um, es gab bisher keine Zeitverzögerungen zu beklagen und aufgrund des parallelen Aufbaus auf beiden Bühnen deutete sich an, dass dies auch so bleiben würde - wann erlebt man das schonmal?! Die Jungs aus Köln, bei denen sich ebenfalls ein Stilwechsel in der Diskographie finden lässt, gaben heute ein gemischtes Set zum Besten. Sie starteten mit „Starless“ vom aktuellen Album, das sich vom früheren Black/Thrash Metal ab- und dem Post Rock/Metal zuwendet. Dann folgte jedoch schon „Satan’s Boundaries Unchained“ vom ersten Longplayer und ebenso rotzig ging es mit „The Fever’s Tide“ weiter. Anschließend wechselten sich weitere Songs von „Endzeit Metropolis“, dem 2. Album der Jungs, und „Starless“ ab, bis ihr Auftritt schließlich in „The Fire To Conquer The World“ (ebenfalls vom ersten Album) mündete. Die zwei ältesten Lieder bildeten also eine Art Rahmen um die gemischte Setlist. Den Leuten gefiel die Mischung sichtlich, sie hatten Spaß, und vor allem bei den auflockernden thrashigen Songs flogen viele Haare.

 Setlist: 1. Starless Satan's Boundaries Unchained                  IMG 9327 1

            2. The Fever's Tide

            3. When Milk Runs Dry

            4. Endzeit Metropolis

            5. Count To Ten

            6. Godface

            7. He Who Stands Behind The Rows

            8. The Fire To Conquer The World





 

Zurück zur Main Stage, wo um 20 Uhr eine weitere Thrash-Combo auftrat: VOIVOD. Die bekannte Band aus Kanada ist vor allem bei älteren Generationen beliebt, was sich auch an diesem Abend widerspiegelte. Die Leute feierten die Jungs, die mit viel Spaß und Energie agierten, und VOIVOD konnten mit Sicherheit auch die Einen oder Anderen wieder animieren, die ihre erste Tiefphase des Abends durchliefen, doch der oft schiefe Gesang von Sänger Snake kann nicht unerwähnt bleiben und unsere Abgesandten vor Ort konnten leider nicht überzeugt werden.

 
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Als nächste auf dem Plan standen um 21.10 Uhr LORD DYING auf der Club Stage. Die Sludge Metaller aus Portland, Oregon, sind hierzulande noch eine Art Geheimtipp, doch der späte Slot und der gut gefüllte Raum sprachen für sich. Mit „Greed Is Your Horse“ und „The Clearing At The End Of The Path“ wurde eröffnet und die Musik der Jungs kam beim Publikum direkt gut an! Weiter ging es mit „What Is Not...I“ vom 2013er-Album „Summon the Faithless“ und dem schleppenderen „A Wound Outside Of Time“ vom aktuellen Album „Poisoned Altars“. Speziell letzteres kam sehr druckvoll und eingängig daher und LORD DYING legten viel Spielfreude an den Tag. Mit „All Hopes Of A New Day... Extinguished“ und „Darkness Remains“ kam ihr Gig zum Ende und das letzte Lied vereinte nochmal alles, was den Stil der Band ausmacht: Donnernder und gleichzeitig verspielter Sludge Metal mit einer guten Portion Groove. Sicherlich als eine der Überraschungen des Festivals festzuhalten!

 Setlist: 1. Greed Is Your Horse                                            IMG 9462 1

            2. The Clearing At The End Of The Path

            3. What Is Not…Is

            4. A Wound Outside Of Time

            5. All Hopes Of A New Day...Extinguished

            6. Darkness Remains

 

 

Nun folgte die einzige zeitliche Überschneidung an diesem Tag: Um 22 Uhr betraten sowohl ENTOMBED A.D.. die Main Stage als auch JESS AND THE ANCIENT ONES die Club Stage. Da es letztere in Deutschland seltener zu sehen gibt, entschied sich unser Team, über sie zu berichten – leider auf Kosten von ENTOMBED A.D..

 JESS AND THE ANCIENT ONES aus Finnland, deren Musik sich als psychedelischer Rock im Stil der 70er mit okkultem Einschlag beschreiben lässt, legten mit „The Equinox Death Trip“ vom aktuellen Album „Second Psychedelic Coming: The Aquarius Tapes“ los – ein programmatischer Einstieg. Das Publikum ließ sich direkt mitreißen und einige Zuschauerinnen taten es Sängerin Jess gleich und schwangen das Tanzbein. Mit „Flying Man“ und „In Levitating Secret Dreams“ ging es locker weiter und der Gig bereitete allen in Raum deutlich erkennbar Spaß. Als etwas später die Stimme von Charles Manson erklang und über die Wahrheit sprach, wussten die Kenner, dass nun „Wolves Inside My Head“ folgen würde. Sollte jemand beim anschließenden „Samhain“, dem Opener des letzten Longplayers, immer noch ruhig dagestanden haben, ist das unerklärbar. Gegen Ende ging es dann mit „The Devil (in G-Minor)“ vom self-titled Album aus dem Jahr 2012 erstmal ruhiger zu, bevor mit „Prayer For Death And Fire“, das ebenfalls von diesem Album stammt, wieder Fahrt aufgenommen wurde. Und was bisher fehlte, wurde nun als krönender Abschluss zum Besten gegeben: „Astral Sabbat“, die heimliche Hymne der Band!  JESS AND THE ANCIENT ONES zum Headliner auf der Club Stage zu machen, war eine sehr gute Wahl, und das, was sie abgeliefert hatten, bestätigte diese in vollem Maße!

 Setlist:    1. The Equinox Death Trip                                                                              IMG 9522 1

                 2. Flying Man

                 3. In Levitating Secret Dreams

                 4. The Horse

                 5. Wolves Inside My Head

                 6. Samhain

                 7. Castaneda

                 8. The Lovers

                 9. Devil (In G-Minor)

                 10. Prayer for Death and Fire

                 11. Astral Sabbat

 

Headliner auf der Main Stage waren die schwedischen Doomer AVATARIUM, die ihren Auftritt um 23.20 Uhr begannen. Der Zeitplan war tatsächlich eingehalten worden – Wahnsinn! „Girl with The Raven Mask“ vermittelte einen guten ersten Eindruck von einer sehr professionell agierenden Band – kein Wunder, denn das Line-up der Band kann sich sehen lassen! Mit dabei sind neben der Sängerin Jennie-Ann Smith Bandmitglieder von CANDLEMASS, THE DOOMSDAY KINGDOM, TIAMAT sowie JUPITER SOCIETY. Marken, die qualitativ hochwertigen Metal versierter Musiker garantieren, bei der nur das Auftreten der Sängerin etwas deplatziert bzw. übertrieben wirkte. Unterstrichen sei allerdings, dass dies nur ein sanfter Schatten auf ihrem sonst absolut glatten Auftritt war, der aber besonders durch ihre umfangreiche Stimmgewalt zu überzeugen wusste. Zum Schluss lief der Zeitplan doch etwas aus dem Ruder. Knapp zehn Minuten ließen die Veranstalter den Headliner überziehen. Da kein hysterischer Stage Manager schwitzend am Bühnenrand wild auf die Uhr zeigend zu sehen war, schien dies aber kein Problem gewesen zu sein. AVATARIUM gaben jedenfalls einen würdigen Abschluss für dieses fantastische Festival, welches den perfekten Soundtrack zur sterbenden Natur lieferte, und in die Schwermütigkeit, welche der Herbst mit sich bringt, eintauchen ließ.

 
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Auf einen Punkt gebracht war das Leafmeal in Dortmund ein außergewöhnliches Tagesfestival – mit außergewöhnlichem Line Up und außergewöhnlich guter Organisation! An Genres war von Doom über Thrash hin zu Psychedelic Rock grob gesagt fast alles dabei (im Grunde hat nur Black Metal gefehlt, aber der wurde zumindest von SECRETS OF THE MOON partiell vertreten), was für die Einen, die Abwechslung mögen, ein positiver Aspekt gewesen sein dürfte und für die Anderen, deren Geschmack eventuell nicht so breitgefächert ist, ein negativer. Obwohl der Eintrittspreis, wie gesagt, vergleichsweise hoch war, war die Location gut gefüllt, so dass das Billing gut angekommen zu sein schien. Die Location selbst war bestens geeignet für die Veranstaltung und es sei an dieser Stelle noch einmal die top Organisation erwähnt – großes Kompliment für die genaue Einhaltung des Zeitplans! Außerdem positiv hervorzuheben ist, dass hier auch bis dato nicht so bekannte Bands wie die VILLAGERS OF IONANNINA CITY ins Boot geholt wurden, und der sehr gute Sound den ganzen Tag über – letzteres kommt ja leider ebenfalls nicht so häufig vor. Als einziges Manko an den äußeren Umständen des Festivals ist die Essenssituation zu erwähnen: Die ohnehin beschränkte Anzahl warmer Speisen waren für die Menge der Besucher offenbar zu wenig und zu schnell weg. Lobend zu erwähnen ist auch das Programm am Abend zuvor, als in drei Locations ein Vorgeschmack auf das anstehende Festival geboten wurde: Im Black Plastic spielten CHEROKEE, im Tapir HEXVESSEL und MOTOROWL und im FZW gab es die VISIONS PARTY vs LEAFMEAL DJs, darunter sG von SECRETS OF THE MOON.

Alles in allem hat es sich hier also um eine lohnenswerte Veranstaltung gehandelt und wir hoffen auf ein Leafmeal 2017!


Weitere Informationen

  • Band(s): Avatarium, Entombed A.D., Secrets of the Moon, Sahg, Albez Duz, Voivod, Ketzer, Gingerpig, Jess and the ancient ones, Lord Dying, Villagers of Ionannina City
  • Wann: 05.11.2016
  • Wo: FZW Dortmund
Gelesen 1879 mal Letzte Änderung am Montag, 21 November 2016 00:24

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