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Dienstag, 14 Mai 2013 15:46

Nelandhir Demo 2013

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(53 Stimmen)

Frisch aus dem saarländischen Underground kommt eine neue Demoveröffentlichung der Pagan Metal Band Nelandhir. Bei der 4 Track starken Scheibe handelt es sich um die ersten Gehversuche der Band, deren Mitglieder auch teilweise in der Black Metal Band Stardust mitwirken.

Mit einem kurzen Einklang startet die Demo sehr hymnenhaft. Klargesang mischt sich mit eher schwarzmetalllastigen Screams und verleiht dem Ganzen unter dem Titel “Seelenbachs Schicksalslauf“ einen würdigen Beginn. Mit “Nahetal“ folgt ein mysthisch anmutender Titel der sich im Laufe prächtig entwickelt und das Interesse auf die Band definitiv wecken dürfte. Der Gesangsstil bleibt gemischt und bringt so erfrischende Abwechslung in das Konstrukt.


Auch die Gitarrensoli und Synthparts wirken sehr durchdacht und weißen sehr viel Liebe zum Detail auf. Für mich schon ein Höhepunkt auf der Demo! Ruhiger geht’s danach mit dem “Soldatenlied weiter“. Sanfte Akkustikklänge und keyboardpassagen entspannen sichtlich. Nur am Klargesang könnte noch ein wenig gefeilt werden meiner Meinung nach. Im letzten Drittel des Songs setzten dann doch noch Drums und die keifenden Vocals ein und legen wieder ein paar Kohlen nach. So gelangen wir dann mit dampf im Kessel auch schon zum letzten Track “Ludmila“, der mit einem genialen Klavierspiel als Instrumentalstück sanft das Ende herbeiführt.

 

Eine Demo, die klar die Stärken der Band aufzeigt. Detailtreue, starke Soloparts, vortreffliche Klangqualität. Aber auch noch Luft nach oben lässt. Für einige ist das Gesamtpaket vielleicht etwas ruhig geraten. Doch ich finde, bei der Demo wurde alles berücksichtigt und von Allem etwas mit eingepackt! Mir gefällt das Material sehr gut und ich freue mich schon mehr von der Band Nelandhir zu hören!


Tracklist:

1 – Seelenbachs Schicksalslauf

2 – Nahetal

3 – Soldatenlied

4 – Ludmila

 

Bewertung:

Cover und Umfang (5,5/10):


- passendes Cover Artwork im altertümlichen Landkartenstil

- Demo mit 4 Tracks (mit Intro) und etwas über 21 Minuten Spielzeit

Abwechslung (7,5/10):

 

- sanfte Klänge mischen sich unter keifende Screams

- Viel Details in den Synth- und Solopassagen verpackt

- Am Klargesang darf noch etwas gefeilt werden.

Sound (7/10):

- selbst aufgenommene Demo mit starker Abmischung

- Die einzelnen Instrumente kommen sehr gut zur Geltung


Gesamtpunktzahl:
7/10


Weitere Informationen

  • Band: Nelandhir
  • Album Titel: Demo 2013
  • Erscheinungsdatum: Februar 2013
Gelesen 2184 mal Letzte Änderung am Dienstag, 14 Mai 2013 16:04

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