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Samstag, 16 Juni 2012 16:36

The Last Hangmen - Servants of Justice

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Melodic Death Metal mit episch klingenden und bombastisch anmutender Atmosphäre in den Stücken. Wer kann da schon widerstehen mal eine Hörprobe davon zu nehmen? Ich auf jeden Fall nicht und daher gibt’s jetzt “Servants of Justice“ von The Hangmen auf die Ohren.

Die im Jahre 2011 gegründete Band legt ihren ersten Longplayer vor und kann schon auf eine belebte Konzerthistorie zurückblicken als Vorband von namhaften Szenegrößen wie Equilibrium und Amorphis. Das angestrebte Ziel Songs mit melodiereichen Strukturen und dennoch die nötige Härte nicht zu verlieren ist ihnen wahrlich gelungen. Das Soundkleid passt perfekt und geht einfach runter wie Öl. So kann Das Intro “The Gallow March“ mit dem angeschlossenen Song “Lupara Bianca“ voll punkten und verbreitet das Verlangen nach mehr. Vor allem die grandiose Arbeit an der Gitarre kann mächtig Eindruck schinden und lässt die Musik sehr individuell und frisch erscheinen.

Auch “The Hypocrite“ stärkt diese Erkenntnis und baut weiter auf die angesprochenen Stärken der Band. “Crash Course Dying“ lässt es dann erstmal etwas ruhiger angehen und bietet einen netten Tempowechsel. Zumindest anfängelich, dann geht es wieder voll zur Sache mit Blastbeatsalven und keifenden Vocals von Frontmann Pether Hantsche, der seine Schlacht am Mikro mit Bravour schlägt! “Little Ease“ und “Hang em High“ knüppeln wieder richtig los und erinnern Stilmäßig stark an Children of Bodom mit ihren gnadenlos genialen Gittarenriffs. Für Fans der Stilrichtung ist das Album eigentlich ein absoluter Pflichtkauf in meinen Augen. Mit viel Liebe zum Detail ausgeschmückt entwickeln sich die Songs zu echten Sahnestücken!

Mit “Knocking Tombstones down“ kommt der wohl schnellste und aggressivste Track der Scheibe und vernichtet alles was ihm im Weg steht. Maschinengewehrartige Salven pressen sich aus den Drumfellen und lassen ein wenig schwarzmetallische Energie walten. Vielseitig aber dennoch bestimmend können auch die letzte Song und das anschließende Outro “Cloak and Dagger Operation“ und “Withdraw the Hangmen!“ noch einmal die Soundgewalt der Scheibe in Szene setzen.

Ein großartiges Stück Melodic Death Metal ist hier entstanden und man muss zwangsläufig ein großes Lob an die Mannen von The last Hangmen aussprechen, denn mittlerweile schaffen es zwingend nicht einmal mehr die Szenegrößen ein so authentisches Werk wie “Servants of Justice“ hervorzubringen. Für meinen Teil kann ich den Silberling nur wärmstens empfehlen!

Cover und Umfang (8/10):
- gekonnt in Szene gesetztes Coverartwork

- mit 10 Tracks auf gut 41minuten verteilt, durchschnittlich.

Abwechslung (8,5/10):
- Geniale Gitarrenriffs prägen die Songstruktur

- eingängige Songs mit Tempowechseln und Melodiereichtum

Sound (8,5/10):
- Qualitativ hochwertig Produziert

- Alle Instrumente gut Abgemischt und in Szene gesetzt

Gesamtpunktzahl:
8,5/10

Released: 09.12.11
Label: Twilight
Genre: Melodic Death Metal

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