Montag, 16 März 2015 17:10

Gorilla Monsoon - Firegod - Feeding The Beast

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Firegod - Feeding The Beast Firegod - Feeding The Beast Gorilla Monsoon

Wer denkt, dass man als Reviewschreiber bei UG immer nur tolle Musik hören darf, der irrt gewaltig! Meist ist es der Fall, das man verzweifelt nach Worten sucht, die als konstruktive Kritik an durchschnittlicher Musik zu verstehen und erkennen ist. Nur selten kommt man dabei in den Genuss einer wahren Perle wie zum Beispiel "Firegod - Feeding The Beast", dem dritten Album der Stoner/Doom Metaler von Gorilla Monsoon.

Und dann weiß man gar nicht, wo man mit seinen Lobgesängen anfangen soll...zumindest geht es mir grad so, weil ich schlicht und ergreifend überrumpelt von der Wucht bin, mit der das neuste Werk der Sachsen bei mir eingeschlagen hat.


Am besten fange ich von vorne an. Das Album ist zehn Songs stark und jeder Song ist ein Meisterstück des Stoner Metals! Egal, ob es "Goatlord", "Hammerdown", "Bastard Business" oder "Call Of Gaia" ist, allen Songs wohnt ein heftiger Groove inne. So kommt man einfach nicht drumherum, jeden Song mit heftigen Kopfnicken zu begleiten und sich nach und nach seine Halswirbel zu zermalmen. Die Band sollte dem Album vielleicht eine Halskrause beilegen, welche man sich nach dem Hören des Albums anlegen kann, denn akute Nackenschmerzen sind hier vorprogrammiert!


Für den Groove sorgen Bassist Chris und Drumster, der Mann an der Schießbude. Die Kombination aus dem treibenden Drumspiel und dem tiefen, unglaublich drückenden Bass sorgt für mächtig Dampf aus der Rhythmusabteilung. Dazu kommen die Gitarren von K.K. und Jack Sabbath, die mit grandiosen, räudigen Riffing glänzen und eine ordentliche Portion Southern Rock in den Sound von Gorilla Monsoon bringen. Zusammen mit den rauhen Vocals von Sabbath ergibt sich ein wuchtiger und kompromissloser Gesamtsound, der eins klar und deutlich zum Ausdruck bringt: Es ist uns egal, was andere sagen, wir machen das, was uns gefällt!

Dieser Einstellung verdankt man es auch, dass sich kleine Feinheiten wie die Mundharmonika zu Beginn von "Shotgun Justice" in den Sound der Sachsen einfinden können. Gerade diese Details sind es, die den tonnenschweren Sound etwas auflockern und dadurch noch etwas zugänglicher machen.


Auf zwei Songs möchte ich noch etwas genauer hinweisen, denn sie stechen für mich aus dem hohem Gesamtniveau der Songs noch mal heraus. Zum einem ist das "March Of The Hellrock Inc.", ein im Midtempo gehaltener Song, den die Rhythmusfraktion majestätisch vorantreibt und der einen langsamen und qualvollen Tod jedweder Nackenmuskulatur in Kauf nimmt. Der andere Song ist "Law Of The Riff", in dem die Band klar macht, nach welchen Regeln sie Riffs und Songs schreiben: Harder! Louder! Deeper!


Dem kann ich nichts mehr hinzufügen und vergebe die Höchstnote an "Firegod - Feeding The Beast"! Wer, wie Gorilla Monsoon, alles richtig macht und solch ein Monster an Album abliefert, hat sich diese auch zu Recht verdient!


Tracklist:

1. Goatlord

2. March Of The Hellrock Inc.

3. Hammerdown

4. P.O.R.N.

5. Bastard Business

6. Law Of The Riff

7. Call Of Gaia

8. Shotgun Justice

9. Firegod

10. Glory Days


Bewertung:

10 von 10 Punkten!

Weitere Informationen

  • Band: Gorilla Monsoon
  • Album Titel: Firegod - Feeding The Beast
  • Erscheinungsdatum: 27.03.2015
  • Fazit: Ich vergebe die Höchstnote an "Firegod - Feeding The Beast"! Wer, wie Gorilla Monsoon, alles richtig macht und solch ein Monster an Album abliefert, hat sich diese auch zu Recht verdient!
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March Of The Hellrock Inc. - Gorilla Monsoon Gorilla Monsoon

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