Samstag, 12 Juli 2014 11:58

Fireforce - Deathbringer

geschrieben von
Artikel bewerten
(7 Stimmen)
Deathbringer Deathbringer Fireforce

Belgien...das war für mich bisher Tim und Struppi, Fritten und Manneken Pis. Doch mit diesem Review kommt für mich ein weiterer bedeutender Punkt hinzu: Fireforce! Die Power Metal-Band aus Antwerpen bringt mit "Deathbringer" ihr zweites Album heraus und beeindrucken mich so sehr, dass ich nicht anders kann, als, Achtung Spoiler!, die Höchstnote zu vergeben!

Die Belgier versprechen Combat Power Metal und dieses Versprechen wird gehalten: die Doublebass prasselt auf einen herab, wie ein Pfeilhagel, der Bass knüppelt wie ein Morgenstern alles nieder und die Gitarren walzen wie die Schwere Reiterei alles platt! Dazu die Stimme von Flype, die rauh und heiser wie die eines alten Recken klingt! Das alles passt vorne und hinten zusammen und ergänzt sich perfekt.


Das es von Beginn an rasant wie bei einer Schlacht zugeht, passt zum Kampfthema und fügt sich in die Linie der Band sehr gut ein. Zum Glück schaffen es Fireforce aber auch, für genug Abwechslung zu sorgen, in dem man auch Midtempo-Stücke einbaut oder einfach den Gitarren Freilauf lässt. Was Erwin Suetens und Yves Vermeersch an ihren Instrumenten für einen Spielwitz zeigen, sieht man nur selten. Da wechseln sich fette Melodiewände mit Gitarrenläufen der feinsten Art ab, um dann in eins der vielen Soli überzugehen...so muss das sein beim Power Metal! Das ganze bringt viel Spaß und Abwechslung in den Hörgenuß, so dass das Album auch beim mehrmaligen Hören nicht langweilig wird.


Die Lyrics entsprechen zwar jedem Klischee und behandeln in allen Ausschweifungen das Thema Kampf und Heldentum. Aber mal ganz ehrlich, wenn man sich Combat Power Metal anhört, will man keine Texte über Friede, Freude, Eierkuchen. Da will man Texte, die einem dazu bringen, die Fäuste in die Luft zu reißen und mitzugehen, Texte, die einem das Gefühl vermitteln, dass man ein Held ist und alles schafft. Und diese gibt es bei Fireforce auf den Punkt!


Auf den Punkt sind auch die Songs kombiniert. Sie überschreiten zwar nur selten die 5-Minuten-Marke, ziehen sich dadurch nicht unnötig in die Länge. Man bekommt so die geballte Ladung Fireforce komprimiert und in dreizehn Songs auf die Ohren.


Zum Schluss muss die Frage gestellt werden, ob es auch was negatives über "Deathbringer" zu sagen gibt, doch die Antwort fällt kurz und bündig aus: Nö!


Die Belgier liefern mit "Deathbringer" ein Album der Extraklasse ab, auf dem Power Metal gespielt wird, wie er sein sollte: schnell, abwechslungsreich und vor allem mitreißend! Fireforce...den Namen sollte man sich merken, denn hier entsteht Großes!


Tracklist:

1. Deathbringer

2. Highland Charge

3. Combat Metal

4. Thunder Will Roll

5. To The Battle

6. Attracted To Sin And Lust

7. Words of Hatred

8. King Of Lies

9. Aeons

10. Anubis – Lord Of The Dead

11. Sekhmet – Warrior Goddess

12. MN29

13. Gangland (Tygers Of Pan Tang Cover)


Bewertung:

10 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Fireforce
  • Album Titel: Deathbringer
  • Erscheinungsdatum: 20.06.2014
  • Fazit: Die Belgier liefern mit "Deathbringer" ein Album der Extraklasse ab, auf dem Power Metal gespielt wird, wie er sein sollte: schnell, abwechslungsreich und vor allem mitreißend! Fireforce...den Namen sollte man sich merken, denn hier entsteht Großes!
Gelesen 2067 mal

Medien

Deathbringer (official videoclip) - Fireforce Fireforce

 Undergrounded 2017 -  ImpressumDatenschutzerklärung