"...Fenriz und Nocturno Culto…konterkarieren das Monument Darkthrone"
Das war der erste Satz, bei dem mir vor Lachen fast das brennende Streichholz aus der Hand gefallen ist. Setzen, 6! Bitte nochmal "Too old, too cold…" anhören.
"...Den Bock schießen die beiden jedoch mit dem Titel ab: die „Gegenwehr“ des Untergrunds? Sorry, ich lole hart."
Erstmal ist "Gegenwehr" hier die vollkommen falsche Übersetzung…"Widerstand" trifft es wohl besser. Und genau das ist es, was Fenriz und Nocturno nicht erst seit F.O.A.D machen. Sie stellen sich quer gegen die bornierten Metalheads, gegen Mainstream Meinungen, Mainstream Magazine, Leute mit Stabkirchen im Arsch und gegen eben solche Reporter wie Sie…
Gerade die Experimentierfreude von Darkthrone ist es, der man Respekt zollen sollte. Darkthrone ist erwachsen geworden und versucht nicht ein Klischee zu erfüllen. Genau so muss Metal sein. Frei und ohne Konventionen. Die Fuck-off Attitüde…ach ja, verdammt…mein Fehler…was reg ich mich eigentlich auf…Sie können sich jetzt gerne weiter ein paar Dimmu Borgir Lieder reinorgeln! Ich halte es jetzt lieber wie Ted und Gylve und schließe mit einem Songtext Zitat:
"There's way too much black
and there's too little metal
dealing with this had me breaking my shackles!
I am the graves of the 80s
I am the risen dead
destroy their modern metal
and bang your fucking head
...Destroy!"
P.S.: Das Review von Anzo Sadoni auf metal-hammer.de findet ihr hier...und bald wird es hier auf undergrounded.de ein Vinyl-Review geben...für Menschen mit gesunder Fuck-Off Metal Attitüde!