Dienstag, 08 Mai 2012 21:57

Unleashed - Odalheim

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Bei Unleashed verhält es sich eigentlich immer wie bei Lemmy`s Motorköpfen auch: wo Unleashed draufsteht, ist auch Unleashed drin.  Wobei die Schweden auf ihrem mittlerweile elften Studioalbum „Odalheim“ Sound und Produktion ans Jahr 2012 angepasst haben, ohne dies aber zu übertreiben.

Unleashed gehören zur ganz alten Death-Metal Schule und zelebrierten Pagan-Viking-Metal lange bevor dieser zu einem unsäglichen Hype verkommen ist. Leider ist es ja mittlerweile so, dass jede drittklassige Band sich wie die Trolle anzieht, ein bisschen auf der Fiedel zupft und von Odin und Walhalla jault denkt, sie wären etwas ganz einzigartiges. „Odalheim“ ist ein dickes „Fuck You“ in die Richtung dieser beschissenen Trittbrettfahrer-Bands.

Selten zeigten sich die Jungs so abwechslungsreich wie auf Odalheim. Nach wie vor gibt es die gewohnten aggressiven Nackenbrecher in unverkennbarer Unleashed Manier, zwischendurch schleicht sich aber doch die ein- oder andere Melodie ins Songgeflecht ein, was dem Album sehr gut tut. Ausgereifte Songideen, Harmonien, Melodien, die gute Gitarrenarbeit und gnadenlos brachialer Full Speed - Death Metal ergeben ein bärenstarkes „Odalheim“.  

Sieht man einmal vom Photoshop-Disaster auf dem Cover ab, (es kommt ja auf den Inhalt und nicht auf die Verpackung an) ist „Odalheim“ ein erstklassiges Death Metal Album, das man zu den stärksten in Unleasheds Bandhistorie zählen kann.

Bewertung:
7,5/10

Weitere Informationen

  • Band: Unleashed
  • Album Titel: Odalheim
  • Fazit: Ausgereifte Songideen, Harmonien, Melodien, die gute Gitarrenarbeit und gnadenlos brachialer Full Speed - Death Metal ergeben ein bärenstarkes „Odalheim“
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