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Mittwoch, 21 November 2012 19:05

CHAPEL OF DISEASE - Summoning Black Gods

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CHAPEL OF DISEASE - Summoning Black Gods CHAPEL OF DISEASE - Summoning Black Gods Chapel of Disease

Oldschool Death Metal ist gerade wieder schwer im kommen, was keiner mehr leugnen kann. So ist es auch nicht verwunderlich dass auch CHAPEL OF DISEASE mit ihrer ersten Full-length „Summoning Black Gods“ bei Undergrounded auf dem Seziertisch landet.

Todesblei aus dem Hause F.D.A. Rekotz, so kann man schon sagen, steht für sehr gute Qualität der härteren Gangart. Da kann zwar bei dem ein oder anderen schnell Eintönigkeit auftreten. Nicht aber bei CHAPEL OF DISEASE aus Köln. Zu meiner ganz persönlichen Freude mischen einige Mitglieder der leider gespliteten INFERNÄL DEATH mit, die mit Black/Thrash Metal der alten Schule auf die Hörerschaft los sind.

Bei der Platte „Summoning Black Gods“ weht daher ein anderer Wind. Ein düsteres Intro mit Kirchenglocken, verursacht eine dunkle Stimmung. Nicht weniger okkult bricht dann das musikalische Gewitter los. Handgemachter Death Metal der ganz fiesen Sorte, so kommt der erste Song von CHAPEL OF DISEASE daher. Nebst Todesgitarren, gehen Bass und Schlagzeug eine tosende Symbiose ein. Von groovigen und nicht minder thrashigen Gitarrensoli wird die liebe Hörerschaft auch nicht verschont. Diese Klingen auf dieser Death Metal Scheibe nicht gezwungen, sondern bringen frischen Wind in die Sache. Hier wird wohl das Schlachtfeld von hinten aufgerollt, denn die Platte nimmt gegen Ende nochmal richtig fahrt auf. Der Gesang hasserfüllt aufgezehrt, weit entfernt vom klassischen Death Metal Gegrunze, aber dennoch könnte sich kein anderer Stil besser in die Stimmung einfügen, wenn die Untoten über die Felder marschieren. Tod und Verderben lässt jedes Death Metal Herz höher schlagen, wenn dazu noch eine geile Produktion kommt, macht meines sogar Luftsprünge! Irgendwo angesiedelt zwischen Amerika und Europa, man kann es nicht ganz sicher sagen, vermutlich aber aus der Unterwelt sind diese morbiden Klänge der vier Kölner entsprungen. Die Herren der Totenwelt scheuen sich auch nicht vor experimentellen Melodien. Ganz nach dem Motto „Wer kann der kann!!!!“. Nach der ganzen Flut an oldschool Death Metal Debüts will ich hier nochmal den Wiedererkennungswert hervorheben.

Ab dem 8. Dezember steht das gute Stück in den Läden und wartet auf dich.

 

Was schon auf dem Party San Open Air 2012 Live einfach nur eine Macht war, bestätigt sich auf dieser Langrille. Man kann hier einfach keine Kaufempfehlung aussprechen, sondern einen Kaufbefehl. Okkulter oldschool Death mit einer Schippe Thrash oben drauf. „Summoning Black Gods“ ist schon jetzt ein „Evergreen“ im Undergrounded Oberkommando und hat Potential die Scheibe des Jahres zu werden.

 

Tracklist:


01 Summoning Black Gods
02 Descend To The Tomb
03 Dead Spheres
04 Evocation Of The Father
05 The Nameless City
06 Hymns Of The New Land
07 Exili's Heritage
08 The Loved Dead

 

Bewertung: 

10 von 10 möglichen Punkten. Verdammtes Fullhouse!

Weitere Informationen

  • Band: CHAPEL OF DISEASE
  • Album Titel: Summoning Black Gods
  • Erscheinungsdatum: 08. Dezember 2012
  • Fazit: Was schon auf dem Party San Open Air 2012 Live einfach nur eine Macht war, bestätigt sich auf dieser Langrille. Man kann hier einfach keine Kaufempfehlung aussprechen, sondern einen Kaufbefehl. Okkulter oldschool Death mit einer Schippe Thrash oben drauf. „Summoning Black Gods“ ist schon jetzt ein „Evergreen“ im Undergrounded Oberkommando und hat Potential die Scheibe des Jahres zu werden.
Gelesen 2310 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 22 November 2012 08:33

Medien

Promo Clip F.D.A. Rekotz