Torn

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Kommt Zeit, kommt Unrat.

Samstag, 19 September 2020 14:08

Unter dem Radar - Gigan (Technical Death Metal)

Death Metal ist seit den 80ern eine grotesk vielfältige Spielwiese für Jung und Alt... tja, oder so ähnlich. Seit nunmehr 30 Jahren stampfen sich jedenfalls immer mal wieder neue Bands aus der Grube und setzen alles daran ihren Platz in der Szene zu ergattern und den einstigen Größen wie Death oder Bolt Thrower nachzueifern. Allerdings hat sich diese schwergewichtige Stilrichtung auch enorm weiterentwickelt, wie unser heutiges Porträt der amerikanischen Technical Death-Prügelknaben von Gigan zeigt.

Gute Ein-Mann-Projekte aus der Black Metal-Szene sind ja mittlerweile nicht mehr allzu selten und wuchsen in jüngerer Vergangenheit in Massen aus dem Boden. Im Death Metal ist dieses Phänomen nicht so sehr verbreitet. Ein vielversprechendes Projekt ist Cosmic Putrefaction, dessen zweites Album „The Horizons Towards Which Splendour Withers“ wir uns einmal genauer angesehen haben.

Donnerstag, 03 September 2020 18:34

Dopelord - Sign of the Devil

Spätestens seit dem 2017er „Children of the Haze“ sind die Polen Dopelord fester Bestandteil der internationalen Stoner/Doom-Szene. Trotz ihrer noch relativ jungen Bandgeschichte von rund 10 Jahren kam im März dieses Jahres ihr bereits vierter Langspieler namens „Sign of the Devil“ auf den Markt – und groovt sich damit direkt in das wuchtige Spektrum des polnischen Quartetts.

Samstag, 22 August 2020 14:27

The Ruins of Beverast / Almyrkvi - Split

Um die Wartezeit auf das nächste Album zu überbrücken, tun sich Bands oft zusammen und veröffentlichen gemeinsam eine EP. Beim deutschen Label Ván Records ist dies eine gängige Praxis und auch dieses Jahr wurde dort schon allerlei gesplittet. Ende Mai fanden sich auch die beiden Projekte The Ruins of Beverast und Almyrkvi zusammen, um erstmals gemeinsam eine Platte zu produzieren. Man kann erahnen, wo das hinführt…

Eine Band, bei der sich –rein genretechnisch– offenbar die Geister scheiden: Auf der einen Seite als Progressive Metal beschrieben, auf der anderen in den Sludge eingeordnet, verbinden Tempel aus dem US-amerikanische Phoenix in Arizona wohl beides und noch einiges mehr. Seit 2013 unter diesem Namen agierend durften bisher zwei Alben das Licht der Welt erblicken und die haben es beide in sich. Darauf gehen wir weiter unten genauer ein! Heute präsentieren wir euch einen wahren musikalischen Giganten in unserer Rubrik Unter dem Radar.

Samstag, 20 Juni 2020 21:04

Sould Grinder - Chronicles of Decay

Als Soul Grinder 2018 mit ihrer EP „Sadistic Parasite“ debütierten, war das Feedback sehr ordentlich. Die hohe Messlatte, die das Trio aus dem Bremer Umland sich damals legte, soll nun mit dem ersten Langspieler „Chronicles Of Decay“ erreicht, wenn nicht sogar übertroffen werden. Mit 11 Songs im Gepäck stehen die Chancen aber nicht schlecht, dass sie ihr Vorhaben auch umsetzen können.

Freitag, 19 Juni 2020 11:10

Forming the Void - Reverie

Die Amerikaner Forming the Void sind längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Auch wenn die Bandgeschichte der vier Vollblut-Dröhner aus Louisiana erst sieben Jahre jung ist, dürfen wir uns dieses Jahr über das bereits vierte Album „Reverie“ freuen. Dabei greift das Quartett auf Altbewährtes zurück, lässt aber hier und da auch etwas Innovation zu.

Sonntag, 24 Mai 2020 20:41

Occasum – Evocation Of Death

Bereits 2018 rief Andreas Nilsson von Naglfar und Malakhim sein neues Projekt Occasum ins Leben, als er an Riffs arbeitete, die zu keinem der beiden Black Metal Projekte so richtig passen wollten. Das erste Resultat hören wir in Form der EP „Evocation of Death“. Dem Namen alle Ehre machend, schlägt die Death Metal-Keule deutlich zu.

Mittwoch, 13 Mai 2020 14:35

Oranssi Pazuzu - Mestarin Kynsi

Oranssi Pazuzu sind spätestens seit ihrem 2016er Album „Värähtelijä“ nicht mehr aus der Szene wegzudenken und gehören zu den wohl speziellsten Vertretern des Black Metal. Ihre psychedelischen und doomigen Einschläge verleihen der Musik einen völlig neuen Anstrich und sorgen immer wieder für Aha-Momente. Mit dem neuen Album „Mestarin Kynsi“ schlagen die Finnen erneut den Weg in die wirklich entlegensten Winkel des Genres ein.

Wenn Maurice de Jong zum Marsche bläst, weiß man, dass man mit sehr schräger und meist ohrenbetäubender Musik konfrontiert wird. Im Gegensatz zu seinen bekannteren Projekten wie Gnaw Their Tongues oder Cloak of Altering hat sich der Niederländer für sein Projekt Dodenbezweerder Verstärkung an den Drums geholt – und eröffnet uns einmal mehr einen musikalischen Abrgund.

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