Als Prophecy Productions Anno 2015 ankündigte, dass es zu Ehren des 20-jährigen Bestehens ein Jubiläumsfestival mit speziellen Bands aus eigenem Kader veranstalten würde, löste man eine Welle der Begeisterung aus. Fand das Event in der Erstauflage noch als Ein-Tages-Fest statt, wuchs man 2016 bereits zu einem Zwei-Tages-Spektakel heran und holte auch Label-übergreifend besondere Bands ins Line-Up. Nach den überaus beliebten ersten drei Ausgaben des Label-eigenen Prophecy Fests in den Jahren bis 2017 gaben die Veranstalter früh bekannt, dass man 2018 mit einem Event in der wunderschönen Balver Höhle im Karstgebiet zwischen Westfalen und Sauerland aussetzen, dafür aber 2019 in die Eventstätte zurückkehren werde – gesagt, getan: Das Special Interest-Label lud mit besonderem Programm am Wochenende des 13.-14. September zur nunmehr 4. Ausgabe ihres auserlesenen Events und damit zu einer Musikveranstaltung der Extraklasse.

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Mitte Dezember findet im Großraum Berlin zum fünften Mal die bei jeder bisherigen Ausgabe mit außerordentlichem, erlesenem Programm aufwartende Eventreihe De Mortem Et Diabolum statt. Bisher war das Berliner Columbia Theater Ort der Veranstaltung - wie kürzlich bekanntgegeben wurde, ist mit dem Jugendhaus in Paulinenaue eine neue Location gefunden worden, nachdem die Veranstalter via Social Media hatten verlautbaren lassen, dass man zu diesem Schritt gezwungen wurde. Als Begründung wurde angegeben, dass die Geschäftsführung der früheren Konzertstätte Auflagen aussprach, die nicht zu erfüllen waren, und sich die Verantwortlichen mit Vorwürfen wegen mancher geladener Acts konfrontiert sahen. 

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Sonntag, 21 Januar 2018 18:20

Fleurety - The White Death

Fleurety gehörten mit ihren Demos und EPs der frühen 90er sowie ihrem 1995er Debütalbum „Min tid skal komme“ zu den großen Norweger-Bands, die den Black Metal von klein auf mitgestalteten – nach ihrem zweiten Album „Department of Apocalyptic Affairs“ verschwand das Duo um Svein Egil Hatlevik und Alexander Nordgaren allerdings erstmal lange von der Bildfläche. Nach mehreren weiteren EPs erschien Ende 2017 nun endlich das lang erwartete Comeback der Jungs aus Ytre Enebakk unweit der norwegischen Hauptstadt Oslo: „The White Death“. Ob es sich lohnt, dem neuen Output der Veteranen Gehör zu schenken?

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