Auch bei der der nun bereits dritten Ausgabe des Under The Black Sun Festivals in der neuen Location, der Freilichtbühne Friesack, verspricht das hochkarätige Line-Up erneut eine Pflichtveranstaltung im Berliner Raum zu werden. Am letzten Juniwochenende des kommenden Jahres, 27. Juni bis 29. Juni, findet das Event zum insgesamt 23. Mal statt und lockt schon jetzt mit hochinteressanten Gästen.

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Auf dem diesjährigen Under The Black Sun Festival ist unser Team in der Backstage Area auf eine interessante Persönlichkeit gestoßen: Lord Magus Faustoos. Der Black Metal-Musiker ist Gründer der Arabic Anti-Islamic Legion und des Kollektivs Endarkening Occult Wartist Lodge, spielt in zahlreichen Bands und hat in der arabischen Welt nicht bloß Probleme mit den Behörden gehabt oder „Mi Mi Mi“-Rufe religiöser Fundamentalisten geerntet, wie es so manch eine satanistische oder zumindest anti-christliche Band in Europa mitunter tut, sondern musste gar um sein Leben fürchten. Die Geschichte des gebürtigen Iraners hat uns dermaßen fasziniert und ins Nachdenken gebracht, dass wir den Mann unbedingt zu Wort kommen lassen wollten.

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War der Anreisetag noch vom Hochsommer bestimmt, zogen in der überraschend kühlen Nacht einige Wolken über Friesack auf, sodass die Besucher den Morgen in Wind und weißgrauer Kulisse verbrachten. Nach dem Katerfrühstück und der Nachbereitung des ersten Festivaltags schlug auch unser Team gegen 14 Uhr wieder auf dem Gelände der Freilichtbühne auf, um den zweiten Tag zu begehen – es kam auch die glorreiche Idee auf, endlich unser Banner aufzuhängen, daran hatte an Tag 1 natürlich niemand gedacht.

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Bereits zum zweiten Mal fand das Under The Black Sun Festival in der neuen Location, namentlich der Freilichtbühne Friesack statt. Anders als im letzten Jahr, in dem die Unwetterlage das neue Gelände in einen unwirtlichen Schlammsumpf verwandelte, wurden die Besucher diesmal von heißer Sonne, klarem Himmel und trockener Luft begrüßt. Dass dies reinem Glück geschuldet war, bewies unter anderem die lange Anfahrt unseres Chapter-Führers BaWü, der nicht weniger als drei Mal durch „schweres Wetter“ von Stuttgart ins Berliner Umland anreiste. Den Nachmittag über füllte sich der trockene Zeltacker mehr und mehr und gespannt erwartete man die ersten Bands.

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