Manchmal geht man im Leben komische Wege. Wenn man dann durch irgendwelche Zufälle in der experimentellen Ecke des Metal landet und sich irgendwo zwischen Black Metal à la Krallice oder Drone Metal wie Sunn O))) bewegt, kommt man irgendwann an den Punkt, wo die Musik immer schräger, die Alben immer verwirrender und das gesamte Bandkonzept schlichtweg eigenartig wird. Mit Njiqahdda ist unser Team über genau solch ein Projekt gestolpert und ist seit einigen Jahren von der Fülle und der Diversität der Alben dieser Band beeindruckt. In jedem Fall war klar, dass die US-amerikanische Band sich ihren Platz in unserer Rubrik UdR redlich verdient hat. 

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Wer in den letzten Jahren die Berichterstattung um die US-amerikanische Black Metal-Band Nachtmystium und insbesondere Sänger und Gitarrist Blake Judd verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass dieser sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, was den Umgang mit Fans und Käufern seiner Platten und denen seines Labels anbetrifft. Judd, aka Azentrius, war bereits seit den frühen 2000ern in der Anfangszeit von Nachtmystium immer wieder negativ aufgefallen, da Bestellungen, für die abkassiert worden ist, niemals bei Fans ankamen oder erst gar nicht an diese verschickt wurden. Die Band schien um 2013/2014 sogar kurz vor dem Ende zu stehen, als Judd zunächst in einer Pressekonferenz Fehler einräumte, die er aber gut machen wollte, mit dem Release vom 2014er Album „The World We Left Behind“ , welches sogar beim Major Label Century Media Records erschien, sich aber keine Besserung abzeichnete, da Judd vielen CD- und Vinyl-Bestellungen nicht nachkam. In einem kurzen Statement (=> hier nachzulesen) beendete Century Media auch kurz darauf die Zusammenarbeit, danach wurde es zunächst stiller um Nachtmystium.

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