Sonntag, 14 April 2013 17:16

Oniectomy - Drowning for Salvation

geschrieben von Hellhog
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Ok Freunde des Death Metal rein gehört in die Scheibe „Drowning for Salvation“ von Onicectomy - (Wobei ich gestehen muss das ich keinen Plan hab wie ich den Bandnamen aussprechen soll, geschweige den was er bedeutet Aber wie beschreibt man die Band am besten? Ich würde sagen - Italian Brutal Death Metal Sickness - (so wie auf FB zu lesen ist) trifft es wohl.

Die 4 Jungs aus Bari geben mit dieser Scheibe ihr Debüt mit 9 Songs, 26min und 28sec jedoch ein relativ kurzes. Cover und Logo sehen gar nicht übel aus und zeigen sofort, dass man es hier mit Musik zu tun bekommt, die sich sehr an Sachen wie Cannibal Corpse und ähnlichem orientiert.


I WILL EAT YOU“ - das ist das erste was man mit böser Stimme im integrierten Intro von "Brain Pressure Breaking Skull", dem ersten Liedchen der CD, zu hören bekommt. Geiler Start, denn "Brain Pressure Breaking Skull" ist meiner Meinung nach der stärkste Song den man auf Drowning for Salvation zu hören bekommt. Der nächste Song "Burning Heart Extirpation" ballert zwar genau so stark weiter, leider merkt man hier aber schon, dass die Jungs an den Drums noch ein bisschen feilen müssen, die klingen nämlich schwach und sehr einfallslos. Die CD Qualität an sich ist im großen und ganzen OK. Die ersten 4 Songs Klingen alle nicht schlecht und schön gradlinig - schönes brutales Geballer.


So und ab dem 6 Song „I hope you Die“ wird’s komisch. Als ich den hörte dachte ich mir so: Ja sterben bei dem Schrott wäre schön! 1,22min Akustikgitarrengedudel ohne Gesang, wer braucht so was auf einer Death Metal Scheibe? Der Song ist absolut fehl am Platz und dazu noch schlecht! Und leider wird’s nicht besser - Ich kriege zwar wieder und wieder den angekündigten Death Metal zu hören, aber jetzt kommt die Unerfahrenheit der Band deutlich zum Ausdruck. Sie probieren alles mögliche, von kurzen Heavy Riffs bis zu ruhigen langsamen Parts und auch gesanglich werden andere Ufer angesteuert und immer wieder ein bisschen was verändert und ausprobiert.


Die anfängliche Euphorie die ich hatte ist wie verflogen. Leider kommt das Album nicht mehr aus dem Loch raus, was es sich da gebuddelt hat. Es klingt leider einfach irgendwie alles nicht so wie es soll. Abschließend ist zu sagen: Das Album hat gute Ansätze und den einen oder anderen geilen Song parat. Allerdings muss die Band noch eine klare Linie finden an der sie sich orientieren will. Wer auf Sachen wie Suffocation oder Dying Fetus steht sollte hier auf jeden Fall mal rein hören und sich selbst eine Meinung bilden.


Tracklist:

 

  1. Brain Pressure Breaking Skull

  2. Burning Heart Extirpation

  3. Tears Purifying Ways of Sacrifice

  4. Human Flesh Dressing

  5. Virgin Women Cannibalistic Ritual

  6. I hope You Die

  7. Sins Piercing Impaled Wombs

  8. Falling to the Cannibal Butchery

  9. Drowning for Salvation

 

Bewertung:

6,5 von 10 Punkten

 

 

Weitere Informationen

  • Band: Oniectomy
  • Album Titel: Drowning for Salvation
  • Fazit: Wer auf Sachen wie Suffocation oder Dying Fetus steht sollte hier auf jeden Fall mal rein hören und sich selbst eine Meinung bilden.
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Oniectomy BRAIN PRESSURE BREAKING SKULL